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Der Schatz im Silbersee

Die Reise zum Silbersee wird für Old Firehand aufregender als gedacht. Schon auf dem Arkansas gerät die Tochter seines Reisegefährten, eines Ingenieurs, in Lebensgefahr. Und bald macht der verbrecherische Tramp Brinkley Old Firehand und seinen neuen Freunden das Leben schwer. Doch finden sich tapfere Mitstreiter wie eine Gruppe Rafters und mutige Eisenbahnarbeiter, die helfen den Angriff der Tramps auf eine Farm und einen Geldzug abzuwehren. Doch als auch noch Indianer auf dem Kriegspfad in das Geschehen eingreifen, wird es brenzlig…

Autor: Karl May
Illustration: shutterstock.com/Alberto Loyo
ca. 620 Seiten

Ab 26.99 EUR inkl. 7% MWSt
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(Kursiv: wird durch Ihre Angaben ersetzt)

Schauplatz

Der wilde Westen, die heutigen US-Bundesstaaten Oklahoma, Kansas, Colorado und Utah

Epoche

ca. 1870

Abriss

Spielen Sie die Nebenrolle in diesem Klassiker der Weltliteratur Bei diesem Klassiker von Karl May spielen weiter die bekannten Helden der Geschichte die Hauptrolle – Sie können als Westmann oder Rafter eine Nebenrolle übernehmen. So bleibt der Grundcharakter dieses Werks erhalten und Sie erleben an der Seite von Old Shatterhand und Winnetou dieses Abenteuer.

Einer der bekanntesten Abenteurromane Karl Mays über die berühmten Blutsbrüder Winnetou und Old Shatterhand, und ihre Freund Old Firehand, Humply-Bill und viele andere, in deren Haut Sie bei diesem Abenteuer schlüpfen dürfen. Achtung: Karl May schrieb seinen Roman um 1890. Daher enthält der Text für heutige Verhältnisse politisch unkorrekte Begriffe und Aussagen sowie brutale Szenen, die jedoch aufgrund der Authentizität unverändert gelassen wurde.

(Kursiv: wird durch Ihre Angaben ersetzt)

Personen :

1 weibliche und 10 männliche Rollen

Deutscher Rafter

Thomas Großer, genannt Tom, deutscher Reisender, ein Rafter (Flößer). Er schließt sich mit seinen Gefährten Old Firehand an. Ein großer und mutiger Mann.

Detektiv

Detektiv (Privatpolizeiagent) Droll, eigentlich Pampel, wegen seiner hohen Stimme und der seltsamen Aufmachung sowie wegen seines hilfsbereiten Verhaltens gegenüber seinen Freunden Tante Droll genannt; spricht mit eigentümlichen Floskeln und ist ein echtes Original; arbeitet mehr mit List als mit Gewalt und wird von den Bösewichten gefürchtet; „volles, rotwangiges, ungemein freundliche Gesicht, dessen Äuglein nicht eine Sekunde lang stillstehen zu können schienen“; trägt ein sackartiges Gewand, spricht mehrere Sprachen und versteht sich gut mit den Indianern; er kommt auch aus Deutschland, aus Altenburg (Langenleuba im Altenburgischen) und spricht den dortigen Dialekt (wird im Text sowohl mit ‚sie‘ als auch mit ‚er‘ betitelt); er findet in Hobble-Frank seinen Cousin aus Deutschland wieder.

Begleiter des Detektivs

Fred Engel, ein junger Bursche und Drolls Reisegefährte und Gehilfe; ca. 16 Jahre alt, sehr selbstständig und selbstbewusst; seine Familie ist dem roten Cornel zum Opfer gefallen; er begleitet Droll, um den Cornel identifizieren zu können. (Den Nachnamen tragen in der Geschichte auch sein toter Vater und Onkel, von denen aber nur erzählt wird.)

Ingenieur und Farmer (Brüder)

Mr. Butler, Ingenieur, der Old Firehand beim Aufbau der Mine helfen soll. Er reist mit seiner Tochter Ellen mit an den Silbersee. Farmer Butler, der Bruder des Ingenieurs; um seine Ranch kommt es zu einem großen Kampf mit den Tramps.

Tochter des Ingenieurs

Ellen Butler, Tochter, 13 Jahre alt, wird vom ‚Kleinen Bären‘ vor dem Panther gerettet und bekommt von ihm sein Totem geschenkt. Auch beim Überfall der Tramps auf die Farm ihres Onkels und bei ihrer kurzzeitigen Gefangennahme durch Indianer behält sie die Nerven. Wird eine Freundin des ‚Kleinen Bären‘.

Eisenbahningenieur

Charles Charoy, der leitende Bahningenieur in Sheridan; er übergibt Old Firehand und Winnetou die Verfolgung und Ergreifung der Tramps.

Alter Eisenbahnarbeiter

Watson, alter Arbeiter bei der Eisenbahn, der auch noch eine Rechnung mit Brinkley offen hat und den toten Engel kannte; er erzählt seine Geschichte um den Plan vom Schatz im Silbersee und schließt sich ebenso der Gruppe an.

Großgewachsener Westmann

Davy Kroners, der „lange Davy“, ein Yankee, bekannter Westmann und bester Freund des dicken Jemmy; kann auch Deutsch; hat sehr abgerissene und zu kurze Kleidung; ist sehr groß. Muss gegen einem Indianer beim Wettschwimmen gewinnen, wobei es um sein Leben geht; er gewinnt mit einem Trick; kleine Rolle.

Dicker Westmann

Jemmy Pfefferkorn, der „dicke Jemmy“, ein Deutscher, ebenso bekannter Westmann und bester Freund von Davy; trägt einen zu großen Pelzmantel, ist recht klein und dick und hat eine rote Gesichtsfarbe. Er widerspricht gern dem Hobble-Frank und erntet dafür Fremdwörtertiraden auf Sächsisch. Er muss sich in Gefangenschaft der Indianer einem Wettkampf auf Leben und Tod stellen und gewinnt mit einer List beim Ringen.

Alter Rafter

Missouri-Blenter, ein alter Rafter und Jäger, dem Tante Droll einst das Leben gerettet hat; er hat viel Verständnis für das Leid der Indianer; hat seine Familie durch brutale weiße Rafter verloren und sinnt auf Rache; er erkennt im roten Cornel den Mörder seiner Familie; schließt sich der Expedition an den Silbersee an.

Nicht personalisiert werden:

Old Firehand, mit echtem Namen Winter, ein Deutscher, aber mittlerweile einer der bekanntesten und gefürchtetsten Westmänner überhaupt.

Winnetou, der berühmte Apachenhäuptling.

Old Shatterhand, ebenso berühmter Jäger.

Hobble-Frank, mit vollem Namen Heliogabalus Edeward Morpheus Franke, ein hinkender Westmann, Freund von Old Shatterhand und Drolls Cousin.

Gunstick-Uncle, der immer in Reimen spricht, und Humply-Bill, ein Westmann mit Buckel; beides Freunde von Winnetou und den anderen Westernhelden.

Der ‚Große‘ und der ‚Kleine Bär‘, zwei Tonkawaindianer, die es auf dem Dampfschiff erst mit dem Panther aufnehmen und sich dann der Jagd auf Brinkley anschließen. Sie leben am Silbersee und wissen um den Schatz.

Indianer: das ‚Lange Ohr‘, der ‚Springende Hirsch‘, die ‚Gute Sonne und die ‚Gelbe Sonne‘, die ‚Tötende Hand‘, der ‚Große Fuߑ, die Häuptlinge ‚Alter Donner‘, ‚Großer Wolf‘, ‚Vier Büffel‘ und der ‚Alte Häuptling‘.

Cornel Brinkley, der rote Cornel, Bösewicht und Anführer der Tramps; er fällt der Rache der Indianer zum Opfer.

Jonathan Boyler, Besitzer des schwarzen Panther, Menageriebesitzer.

Joseph Haller, ehemaliger Bahnschreiber, der bei einem Duell – aus Versehen – einen einflussreichen Redakteur getötet hat und auf der Flucht ist; wird von Brinkley erschossen.

Die Tramps: Woodward, der Unteranführer der Tramps, Fallery und Nolley, ein reuiger junger Tramp; Knox und Hilton, zwei Tramps, die sich in Old Shatterhands Gruppe einschleichen wollen und von den Utah-Indianern getötet werden.

Magister Doktor Jefferson Hartley, „Arzt für Menschen und Tiere“, ein Betrüger.

Lord Castlepool, reicher schottischer Lord auf Abenteuersuche; er engagiert Humply-Bill und den Gunstick-Uncle als Führer.

Diverse Tramps, diverse Rafter, Arbeiter , usw. ohne Namensnennung.

(Kursiv: wird durch Ihre Angaben ersetzt)

Leseprobe

Als die Rafter dann unten am Feuer erschienen, saßen Old Firehand, Tom, Droll, Blenter und Fred so ruhig an demselben, als ob es für sie angebrannt worden und gar nichts Ungewöhnliches geschehen sei. Auf der einen Seite lagen die Leichen der getöteten und auf der andern die gefesselten Körper der verwundeten und gefangenen Tramps, unter den letzteren der rote Cornel.
„Alle Wetter!“, rief der erste der Ankommenden dem alten Missourier zu.
„Wir glaubten dich in Gefahr, und da sitzt du gerade wie in Abrahams Schoß!“
„War auch so!“, antwortete der Alte. „Sollte in Abrahams Schoß befördert werden. Der Gewehrkolben des Cornel schwebte schon über mir; da kamen diese vier Mesch’schurs und arbeiteten mich heraus. Schnelle und gute Arbeit! Könnt’ was von ihnen lernen, Boys!“
„Und – ist Old Firehand wirklich dabei?“
„Ja, da sitzt er. Seht ihn Euch an, und drückt ihm die Hand! Er hat es verdient. Denkt Euch, nur vier Mann werfen sich auf zwanzig und machen, ohne daß ihnen auch nur die Haut geritzt wird, neun Tote und sechs Gefangene, die Kugeln und Hiebe gar nicht gerechnet, welche die paar Entkommenen jedenfalls auch erhalten haben! Und eigentlich sind es nur drei Männer und ein Knabe. Könnt Ihr Euch das denken?“
Er war bei diesen Worten vom Feuer aufgestanden. Auch die andern erhoben sich. Die Rafters blieben ehrerbietig in einiger Entfernung stehen, die Blicke auf die Riesengestalt Old Firehands gerichtet. Er forderte sie auf, näher zu kommen, und drückte jedem einzelnen von ihnen die Hand. Die beiden Tonkawa bewillkommnete er mit besonderer Auszeichnung, indem er zu ihnen sagte: „Meine roten Brüder haben in der Verfolgung der Tramps ein Meisterstück geliefert, welches es mir sehr leicht gemacht hat, nachzukommen. Auch wir haben uns von Indianern Pferde gekauft, um Euch womöglich noch vor dem Zusammentreffen mit den Tramps einzuholen.“
„Das Lob meines weißen Bruders ehrt mich mehr, als ich verdiene“, antwortete der Große Bär bescheiden. „Die Tramps haben machen eine Fährte, so tief und breit wie Herde Büffel. Wer sie nicht sehen, der blind. Aber wo sein Cornel? Er auch tot?“
„Nein, er lebt. Mein Kolbenhieb hat ihn nur betäubt. Nun ist er wieder zu sich gekommen, und wir haben ihn gebunden. Da liegt er.“
Er deutete mit der Hand nach der Stelle, wo der Cornel lag. Der Tonkawa ging hin, zog das Messer und sagte: „Wenn er nicht gestorben von Hieb, dann er sterben von Messer. Er mich geschlagen, nun ich nehmen sein Blut!“
„Halt!“, rief da der alte Missourier, indem er den mit dem Messer erhobenen Arm des Häuptlings ergriff. „Dieser Mann gehört nicht dir, sondern er ist mein.“
Der Große Bär drehte sich um, blickte ihm ernst ins Gesicht und fragte: „Du auch Rache gegen ihn?“
„Ja, und was für eine!“
„Blut?“
„Blut und Leben.“
„Seit wann?“
„Seit vielen, vielen Jahren. Er hat mir mein Weib und meine beiden Söhne totpeitschen lassen.“
„Du dich nicht irren?“, fragte der Indianer, dem es schwer wurde, seine Rache aufzugeben, wozu er nach den Gesetzen der Prärie doch nun gezwungen war.
„Nein, es ist kein Irrtum möglich. Ich habe ihn sofort erkannt. Ein solches Gesicht kann man nicht vergessen.“
„Du ihn also töten?“
„Ja, ohne Gnade und Barmherzigkeit.“
„Dann ich zurücktreten, aber nicht ganz. Er mir geben Blut und dir geben Leben. Tonkawa ihm nicht ganz darf schenken Strafe, er ihm also nehmen die Ohren. Du einverstanden?“
„Hm! Wenn ich nun nicht einverstanden bin?“
„Dann Tonkawa ihn sofort töten!“
„Gut, so nimm ihm die Ohren! Mag es nicht christlich sein, daß ich das zugebe; wer die Qualen erlebt hat, die er mir bis heute bereitete, der hält es mit dem Gesetze der Savanne und nicht mit der Milde, die selbst einen solchen Bösewicht verschont.“
„Wer vielleicht noch sprechen mit Tonkawa?“, fragte der Häuptling, indem er sich im Kreise umsah, ob vielleicht noch jemand widersprechen wolle. Als aber niemand ein Wort dagegen sagte, fuhr er fort. „So, also Ohren mein, und ich sie mir sofort nehmen.“

Karl May

Karl May wurde am 25. Februar 1842 in Hohenstein-Ernstthal geboren und starb am 30. März 1912 in Radebeul bei Dresden. Er war der Sohn eines armen Webers. Als junger Volksschullehrer wurde er wegen Diebstahls entlassen; er verbrachte im Ganzen siebeneinhalb Jahre wegen Eigentumsvergehen und Betrügereien aus finanzieller Notlage im Gefängnis. Erste schriftstellerische Arbeiten sind erzgebirgische Dorfgeschichten und Humoresken für Zeitschriften in Dresden, ferner Kolportageromane, die später gegen seinen Willen unter seinem Namen neu herausgebracht wurden und seinem Ruf sehr schadeten. Rasch bekannt wurde er durch seine Reiseerzählungen, die hauptsächlich unter den Indianerstämmen Nordamerikas oder im Nahen Orient spielen.


Eine Auswahl an Werken:

  • 1890/91 Der Schatz im Silbersee
  • 1892 Der Schut
  • 1893 Winnetou I–III
  • 1893/94 Der Ölprinz
  • 1894 Old Surehand I
  • 1895 Old Surehand II
  • 1897 Old Surehand III
  • 1910 Winnetou IV

Nennungshäufigkeit

Hier haben wir für Sie alle Möglichkeiten der Personalisierung dieses Buches zusammengefasst. Dazu haben wir auch aufgelistet, wie häufig die entsprechenden Angaben im Buch vorkommen.

Sie brauchen nicht alle diese Möglichkeiten zu nutzen – für jede Angabe können Sie auch einfach den Vorgabewert verwenden.

Deutscher Rafter
Der Vorname des Rafters ist 3 x
Der Nachname des Rafters ist 9 x
Der Spitzname des Rafters ist 62 x
Detektiv
Der Vorname des Detektivs ist 5 x
Der Nachname des Detektivs ist 14 x
Der Spitzname des Detektivs ist 227 x
Begleiter des Detektivs
Der Vorame des Begleiters des Detektivs ist 24 x
Der Nachname des Begleiters des Detektivs ist 40 x
Ingenieur und Farmer (Brüder)
Der Nachname der Brüder ist 69 x
Tochter des Ingenieurs
Der Vorname der Ingenieurstochter ist 33 x
Eisenbahningenieur
Der Vorname des Eisenbahningenieurs ist 3 x
Der Nachname des Eisenbahningenieurs ist 36 x
Alter Eisenbahnarbeiter
Der Nachname des alten Eisenbahnarbeiters ist 28 x
Großgewachsener Westmann
Der Vorname des großen Westmannes ist 50 x
Der Nachname des großen Westmannes ist 1 x
Dicker Westmann
Der Vorname des dicken Westmannes ist 79 x
Der Nachname des dicken Westmannes ist 2 x
Alter Rafter
Der Nachname des alten Rafters ist 37 x

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