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Die letzte Klappe

Eine schriftstellerisch ambitionierte Angestellte erhält unerwartet die größte Chance ihres Lebens – sie darf bei einer bedeutenden Filmproduktion am Drehbuch mitarbeiten. Doch die glitzernde Filmwelt birgt so manche Herausforderung, und der schöne Schein erweist sich schnell als trügerisch. Ihre Ideen treffen auf erbitterten Widerstand und ihr Konkurrent legt ihr bewusst Steine in den Weg. Aber die Heldin findet auch treue Freunde und die guten Geister des Theaters halten ihre schützende Hand über sie…

Autor: Heather O Lance
Illustration: istockphoto.com/Nikada
ca. 112 Seiten

(Kursiv: wird durch Ihre Angaben ersetzt)

Abriss

Unterhaltsamer Roman, in dem die weibliche Hauptrolle in die faszinierende Welt des Films eintaucht.

Schauplatz

Eine personalisierbare Stadt in einem nicht näher beschriebenen Land

Epoche

Gegenwart

(Kursiv: wird durch Ihre Angaben ersetzt)

Personen :

Weibliche Hauptrolle und Beschenkte

Dipl.-Ing. Maria Hermann, weibliche Hauptfigur; Angestellte bei Ströber&Partner; träumt von einer literarischen Karriere; Expertin für die Goethezeit; wünscht sich einen Alpha Romeo; interessiert sich für Autos; ihr Freund Walter Dumont vermittelt ihr eine Stelle bei der Independent Film AG; soll das bereits fertige Drehbuch für den Film ‚Dichterliebe’ bearbeiten; erkennt schnell die Mängel des Textes und versucht Verbesserungen durchzusetzen, stößt dabei auf heftigen Widerstand; überwirft sich mit dem Regisseur Arndt van Helsen und will dem Filmgeschäft den Rücken kehren, doch ihre Freunde am Set setzen sich für ihre Drehbuchversion ein; erhält am Ende das Angebot, das Drehbuch nach ihren Vorstellungen umzuschreiben.

Schenkende(r)

Dr. Eduard Mayer, arbeitet bei der Firma Heusser&Co; grüßt Maria im ersten Kapitel auf einem Parkplatz; hier kann der Schenkende seinen Namen und den Unternehmensnamen einsetzen; der Schenkende kann dabei sowohl weiblich als auch männlich sein.

Nicht personalisiert werden:

Walter Dumont; Geschäftsinhaber; wohnt in einem kleinen Haus mit üppigen Rosenbüschen; väterlicher Freund Marias; half Maria aus der Klemme und gab ihr eine Stelle, bevor diese zu Ströber&Partner ging; Freund von Bruno Reinhard; verschafft Maria durch seine Kontakte die Stelle bei der Independent Film AG; steht Maria immer mit Rat und Tat zur Seite.
Arndt van Helsen, bekannter Regisseur; Spitzname V.H.; schwarzes Haar mit grauen Fäden; groß; dünn; dunkelgraue Augen; trägt immer schwarze Kleidung; arbeitet künstlerisch perfekt, es mangelt ihm aber an Einfühlungsvermögen; hat ständig wechselnde, äußerst attraktive Assistentinnen; fährt einen schwarzen Lamborghini; nimmt Maria zunächst nicht ernst, erkennt aber schließlich doch ihr Talent.
Bruno Reinhard, Produzent bei der Independent Film AG; Freund von Walter Dumont; jovialer, älterer Herr; ausgeprägter Geschäftssinn; weiß Marias Arbeit zu schätzen.
Rolf Reinhardt, Autor; dreißig; groß; muskulös; wirres Haar; Lieblingsneffe von Bruno Reinhard; schrieb das Drehbuch zu ‚Dichterliebe’; veröffentlichte unter dem Pseudonym Max Mertens bereits sehr erfolgreich zwei Romane; fährt einen BMW; sieht in Maria lange eine lästige Konkurrentin, rauft sich am Ende aber doch mit ihr zusammen und bietet Maria an die Drehbuchversion zu betreuen, während er einen Roman schreibt.
Frank Meyer, Chefbeleuchter bei der Independent Film AG; blaue Augen; zerfurchtes Gesicht; buschige Augenbrauen; dicke Schwielen an den Händen; trägt ausgebeulte Jeans; sehr sympathisch; unterstützt Maria, wo er nur kann.
Nicolas Westheim, Spitzname Nick; berühmter Schauspieler; blaue Augen; sonore Stimme; sehr attraktiv; spielt die männliche Hauptrolle in ‚Dichterliebe’; sehr sympathisch; immer lustig; freundet sich schnell mit Maria an; unterstützt Maria bei ihren Änderungsvorschlägen für das Drehbuch.
Sylvia Werner, Schauspielerin; großes Talent, aber noch ziemlich unbekannt; lange blonde Haare; volle Lippen; sehr hübsch; sympathisch; spielt die weibliche Hauptrolle namens Minna; setzt sich am Ende bei van Helsen für Maria und ihre Drehbuchversion ein.
Karl Sternen, Spitzname Charly; Schauspieler; braune Augen; spielt im Film den besten Freund des Helden und ist auch im wahren Leben der beste Freund von Nicolas; schwärmt für Sylvia; für jeden Spaß zu haben.
Greta, Schauspielerin; ältere Frau; spielt im Film die Mutter von Minna; sehr sympathisch und sehr abergläubisch; ermutigt und bestärkt Maria.
Verena, erste Assistentin von van Helsen; Filmstudentin; um die zwanzig; hübsch; grüne Augen; lange blonde Haare; Modelfigur.
Sabrina, zweite Assistentin von van Helsen; Filmstudentin; schlank; blond; perfekt.
Rosalie, dritte Assistentin von van Helsen; Filmstudentin; blaue Augen; blond; Puppengesicht.
Frau Müller, Hausmeisterin in Marias Wohnhaus der Independent Film AG; kennt Bruno Reinhard noch von früher; immer sehr fleißig.
Andreas, Marias Kollege bei Ströber&Partner; verheiratet, Kinder; geht immer pünktlich um sechs Uhr.
Ilona, Marias Vorgängerin; wird nur in Erzählungen erwähnt.

 

(Kursiv: wird durch Ihre Angaben ersetzt)

Leseprobe

Maria dachte an diese Worte, als sie am nächsten Morgen ihren Ausweis bei dem brummigen Pförtner abholte.
„Nicht verlieren“, ermahnte er sie schroff.
„Werde ich nicht“, erwiderte Maria ernsthaft. Es war ein gutes, ein beinahe erhebendes Gefühl, als sie das kleine Plastikstück an ihrem Gürtel befestigte. Es vermittelte ihr ein Stück Zugehörigkeit. Sie ignorierte die warnende Stimme, die ihr sagte, dass es sich nur um sechs Wochen handelte. Danach würde sie wieder in ihr normales Leben zurückkehren, und irgendwann würde ihre Zeit bei der Independent Film AG nur noch eine Erinnerung sein.
Unsinn!, dachte Maria, während sie Halle drei zustrebte, Greta hat es selber gesagt, ich bin ein Glückskind! Dieser Gedanke brachte sie unwillkürlich zum Lachen, und für einen Augenblick ermöglichte ihr ihre blühende Fantasie, sich tatsächlich von den Geistern des Films beschützt zu fühlen.
„So früh am Morgen schon so fröhlich?“
„Oh, hallo!“
Es war der Darsteller des Herzogs, der mit einem Becher Kaffee in der Hand an der Wand der Halle lehnte. Er war noch nicht in der Maske gewesen, und Maria sah einen mageren, unscheinbaren Mann in Jeans mit zerzausten grauen Haaren. Ihr fiel auf, dass sie den Namen des Schauspielers vergessen hatte, also machte sie eine fröhlichen Knicks und sagte: „Guten Morgen, Euer Gnaden.“
Der Mann blinzelte und lächelte, während er seinen Kaffee austrank, den Pappbecher dann zerknüllte und geschickt in einen Mülleimer warf. „Guten Morgen, gnädige Frau. Ich hoffe, Sie haben wohl geruht?“
„Nicht wirklich“, sagte sie. „Aber ich bin wenigstens mit meiner Arbeit fertig geworden, und einige Textvorschläge habe ich auch gemacht. Wo ist eigentlich Frank? Ich muss ihm noch sein Skript zurückgeben.“
„Den hab ich schon gesehen. Keine Ahnung, wo er jetzt steckt.“
„Und Herr van Helsen?“
„Um Gottes willen. Der kommt prinzipiell als Letzter. Also kommen Sie bloß nicht auf die Idee, mal zu verschlafen. Die Gräber der Unglücklichen, die das gewagt haben, können Sie vor dem Gelände bewundern.“
„Sozusagen auf ungeweihtem Boden“, meinte Maria trocken.
Der ‚Herzog’ nickte anerkennend. „Sie haben das Prinzip verstanden.“ Er streckte sich und warf Maria dann einen scharfen Blick zu. „Wissen Sie es schon?“
„Dass die Erde eine Kugel ist?“
„Dass Rolf hier ist.“
„So viel zur Sternschnuppe!“, platzte Maria heraus.
Ihr Gesprächspartner warf ihr einen fragenden Blick zu.
„Nichts. Ich musste nur an etwas denken. Okay, helfen Sie mir, bitte! Was muss ich über Rolf Reinhard wissen? Außer, dass er der Lieblingsneffe des Produzenten ist.“
„Reicht das nicht?“
Sie stöhnte. „Oh Gott, so schlimm?“
„Eigentlich nicht. Eigentlich ist Rolf kein übler Kerl. Er ist zuvorkommend, höflich, enthusiastisch...“
„Aber?“
„Er hat zu schnell Erfolg gehabt. Zwei Romane, die Beachtung – und Käufer – gefunden haben. Jetzt glaubt er, dass er alles kann. Und vor allem, dass er alles allein kann.“
„Dann mal ganz ehrlich – wozu bin ich hier?“
Der ‚Herzog’ lächelte schief. „Vielleicht, weil Bruno Reinhard etwas realistischer ist? Sie erfüllen sozusagen zwei Funktionen auf einmal. Sie sollen die Schwachstellen im Skript herausfinden. Nummer eins. Nummer zwei: Sie müssen V.H. davon überzeugen, dass er sich auf die Änderungen einlässt. Ich gebe zu, Sisyphos hatte den einfacheren Job.“
„Das scheint mir auch so. Und Nummer drei, ich muss mich mit meinen Vorschlägen bei Rolf durchsetzen.“
„Das weniger. Wenn Sie van Helsen überzeugen, reicht das. Was das angeht, ist Reinhard pragmatisch. Solange der Name seines Neffen genannt wird, ist es ihm herzlich egal, wie viel oder wie wenig er tatsächlich geschrieben hat. Wichtiger ist, dass der Film keine roten Zahlen schreibt.“ Als er Marias Gesicht sah, lachte der ‚Herzog’ kurz auf. „Eine sonderbare Mischung aus Geschäftssinn, Eitelkeiten und Spielfreude, nicht wahr?“
„Aber eine spannende. Ich mach mich mal auf die Suche nach Frank.“

Birgit Erwin

Birgit Erwin, alias Heather O’Lance, geboren 1974 in Aachen, studierte Anglistik und Germanistik in Heidelberg und Southampton und war nach ihrem Studium als PR-Assistentin in Frankfurt am Main tätig. Heute arbeitet sie als Gymnasiallehrerin für Deutsch, Englisch und Ethik in Karlsruhe. Nachdem sie im Wurdack Verlag mehrere fantastische Romane veröffentlicht hatte, widmete sie mit ihrem Co-Autor und Ehemann Ulrich Buchhorn dem mittelalterlichen Friedrichshafen eine Krimitrilogie, deren Bände Die Herren von Buchhorn, Die Gauklerin von Buchhorn und Die Reliquie von Buchhorn im Gmeiner Verlag erschienen sind.

Nennungshäufigkeit

Hier haben wir für Sie alle Möglichkeiten der Personalisierung dieses Buches zusammengefasst. Dazu haben wir auch aufgelistet, wie häufig die entsprechenden Angaben im Buch vorkommen.

Sie brauchen nicht alle diese Möglichkeiten zu nutzen – für jede Angabe können Sie auch einfach den Vorgabewert verwenden.

Weibliche Hauptrolle und Beschenkte
Titel der Kundin (optional) 1 x
Vorname der Kundin 342 x
Nachname der Kundin 25 x
Die Firma der Kundin 4 x
Schenkende(r)
Titel des/ der Schenkenden (optional) 1 x
Vorname des/ der Schenkenden 1 x
Nachname des/ der Schenkenden 1 x
Die Firma des/ der Schenkenden 1 x
Schauplatz
Der Ort der Handlung 2 x