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Die letzte Klappe

Ein schriftstellerisch ambitionierter Angestellter erhält unerwartet die größte Chance seines Lebens – er darf bei einer bedeutenden Filmproduktion am Drehbuch mitarbeiten. Doch die glitzernde Filmwelt birgt so manche Herausforderung, und der schöne Schein erweist sich schnell als trügerisch. Seine Ideen treffen auf erbitterten Widerstand und sein Konkurrent legt ihm bewusst Steine in den Weg. Aber der Held findet auch treue Freunde und die guten Geister des Theaters halten ihre schützende Hand über ihn…

Autor: Heather O Lance
Illustration: istockphoto.com/Nikada
ca. 112 Seiten

(Kursiv: wird durch Ihre Angaben ersetzt)

Abriss

Unterhaltsamer Roman, in dem die männliche Hauptrolle in die faszinierende Welt des Films eintaucht.

Schauplatz

Eine personalisierbare Stadt in einem nicht näher beschriebenen Land

Epoche

Gegenwart

(Kursiv: wird durch Ihre Angaben ersetzt)

Personen :

Männliche Hauptrolle und Beschenkter

Dipl.-Ing. Pascal Hermann, männliche Hauptfigur; Angestellter bei Ströber&Partner; träumt von einer literarischen Karriere; Experte für die Goethezeit; fährt einen Alpha Romeo; geht regelmäßig ins Kino; sein Freund Walter Dumont vermittelt ihm eine Stelle bei der Independent Film AG; soll das bereits fertige Drehbuch für den Film ‚Dichterliebe’ bearbeiten; erkennt schnell die Mängel des Textes und versucht Verbesserungen durchzusetzen, stößt dabei auf heftigen Widerstand; überwirft sich mit dem Regisseur Arndt van Helsen und will dem Filmgeschäft den Rücken kehren, doch seine Freunde am Set setzen sich für seine Drehbuchversion ein; erhält am Ende das Angebot, das Drehbuch nach seinen Vorstellungen umzuschreiben.

Schenkende(r)

Dr. Eduard Mayer, arbeitet bei der Firma Heusser&Co; grüßt Pascal im ersten Kapitel auf einem Parkplatz; hier kann der Schenkende seinen Namen und den Unternehmensnamen einsetzen; der Schenkende kann dabei sowohl weiblich als auch männlich sein.

Nicht personalisiert werden:

Walter Dumont; Geschäftsinhaber; verheiratet; wohnt in einem kleinen Haus mit üppigen Rosenbüschen; väterlicher Freund Pascals; half Pascal aus der Klemme und gab ihm eine Stelle, bevor dieser zu Ströber&Partner ging; Freund von Bruno Reinhard; verschafft Pascal durch seine Kontakte die Stelle bei der Independent Film AG; steht Pascal immer mit Rat und Tat zur Seite.
Arndt van Helsen, bekannter Regisseur; Spitzname V.H.; schwarzes Haar mit grauen Fäden; groß; dünn; dunkelgraue Augen; trägt immer schwarze Kleidung; arbeitet künstlerisch perfekt, es mangelt ihm aber an Einfühlungsvermögen; hat ständig wechselnde, äußerst attraktive Assistentinnen; fährt einen schwarzen Lamborghini; nimmt Pascal zunächst nicht ernst, erkennt aber schließlich doch dessen Talent.
Bruno Reinhard, Produzent bei der Independent Film AG; Freund von Walter Dumont; jovialer, älterer Herr; ausgeprägter Geschäftssinn; weiß Pascals Arbeit zu schätzen.
Rolf Reinhardt, Autor; dreißig; groß; muskulös; wirres Haar; Lieblingsneffe von Bruno Reinhard; schrieb das Drehbuch zu ‚Dichterliebe’; veröffentlichte unter dem Pseudonym Max Mertens bereits sehr erfolgreich zwei Romane; fährt einen BMW; sieht in Pascal lange einen lästigen Konkurrenten, rauft sich am Ende aber doch mit ihm zusammen und bietet Pascal an die Drehbuchversion zu betreuen, während er einen Roman schreibt.
Frank Meyer, Chefbeleuchter bei der Independent Film AG; zerfurchtes Gesicht; buschige Augenbrauen; dicke Schwielen an den Händen; trägt ausgebeulte Jeans; sehr sympathisch; unterstützt Pascal, wo er nur kann.
Nicolas Westheim, Spitzname Nick; berühmter Schauspieler; blaue Augen; sonore Stimme; sehr attraktiv; spielt die männliche Hauptrolle in ‚Dichterliebe’; sehr sympathisch; immer lustig; freundet sich schnell mit Pascal an; unterstützt Pascal bei seinen Änderungsvorschlägen für das Drehbuch.
Sylvia Werner, Schauspielerin; großes Talent, aber noch ziemlich unbekannt; lange blonde Haare; volle Lippen; sehr hübsch; sympathisch; spielt die weibliche Hauptrolle namens Minna; setzt sich am Ende bei van Helsen für Pascal und seine Drehbuchversion ein.
Karl Sternen, Spitzname Charly; Schauspieler; braune Augen; spielt im Film den besten Freund des Helden und ist auch im wahren Leben der beste Freund von Nicolas; schwärmt für Sylvia; für jeden Spaß zu haben.
Greta, Schauspielerin; ältere Frau; spielt im Film die Mutter von Minna; sehr sympathisch und sehr abergläubisch; ermutigt und bestärkt Pascal.
Verena, erste Assistentin von van Helsen; Filmstudentin; um die zwanzig; hübsch; grüne Augen; lange blonde Haare; Modelfigur.
Sabrina, zweite Assistentin von van Helsen; Filmstudentin; schlank; blond; perfekt.
Rosalie, dritte Assistentin von van Helsen; Filmstudentin; blaue Augen; blond; Puppengesicht.
Frau Müller, Hausmeisterin in Pascals Wohnhaus der Independent Film AG; verheiratet; kennt Bruno Reinhard noch von früher; immer sehr fleißig.
Andreas, Pascals Kollege bei Ströber&Partner; verheiratet, Kinder; geht immer pünktlich um sechs Uhr.
Ilona, Pascals Vorgängerin; wird nur in Erzählungen erwähnt.

 

(Kursiv: wird durch Ihre Angaben ersetzt)

Leseprobe

Pascal dachte an diese Worte, als er am nächsten Morgen seinen Ausweis bei dem brummigen Pförtner abholte.
„Nicht verlieren“, ermahnte der Mann ihn schroff.
„Werde ich nicht“, erwiderte Pascal ernsthaft. Er fühlte sich richtig gut, als er das kleine Plastikkärtchen an seinem Gürtel befestigte. Es vermittelte ihm ein Stück Zugehörigkeit. Er ignorierte die warnende Stimme, die ihm sagte, dass es sich nur um sechs Wochen handelte. Danach würde er wieder in sein normales Leben zurückkehren, und irgendwann würde seine Zeit bei der Independent Film AG nur noch eine Erinnerung sein.
Unsinn!, dachte Pascal, während er der Halle drei zustrebte. Laut Greta soll ich ja ein Glückskind sein. Der Gedanke brachte ihn unwillkürlich zum Lachen, und für einen Augenblick ermöglichte ihm seine blühende Fantasie, sich tatsächlich von den Geistern des Films beschützt zu fühlen.
„So früh am Morgen schon so fröhlich?“
„Oh, hallo!“
Es war der Darsteller des Herzogs, der mit einem Becher Kaffee in der Hand an der Wand der Halle lehnte. Er war noch nicht in der Maske gewesen, und Pascal sah einen mageren, unscheinbaren Mann in Jeans mit zerzausten grauen Haaren. Ihm fiel auf, dass er den Namen des Schauspielers vergessen hatte, also machte er eine schwungvolle Verbeugung und sagte: „Guten Morgen, Euer Gnaden.“
Der Mann blinzelte und lächelte, während er seinen Kaffee austrank, den Pappbecher dann zerknüllte und geschickt in einen Mülleimer warf. „Guten Morgen, mein Herr. Ich hoffe, Sie haben wohl geruht?“
„Nicht wirklich“, sagte Pascal. „Aber ich bin wenigstens mit meiner Arbeit fertig geworden, und einige Textvorschläge habe ich auch gemacht. Wo ist eigentlich Frank? Ich muss ihm noch sein Skript zurückgeben.“
„Den hab ich schon gesehen. Keine Ahnung, wo er jetzt steckt.“
„Und van Helsen?“
„Um Gottes willen. Der kommt prinzipiell als Letzter. Also kommen Sie bloß nicht auf die Idee, mal zu verschlafen. Die Gräber der Unglücklichen, die das gewagt haben, können Sie vor dem Gelände bewundern.“
„Sozusagen auf ungeweihtem Boden“, meinte Pascal trocken.
Der ‚Herzog’ nickte anerkennend. „Sie haben das Prinzip verstanden.“ Er streckte sich und warf Pascal dann einen scharfen Blick zu. „Wissen Sie es schon?“
„Dass die Erde eine Kugel ist?“
„Dass Rolf hier ist.“
„So viel zur Sternschnuppe“, platzte Pascal heraus.
Sein Gesprächspartner warf ihm einen fragenden Blick zu.
„Nichts. Ich musste nur an etwas denken. Okay, helfen Sie mir, bitte! Was muss ich über Rolf Reinhard wissen? Außer, dass er der Lieblingsneffe des Produzenten ist.“
„Reicht das nicht?“
Pascal stöhnte. „Oh Gott, so schlimm?“
„Eigentlich nicht. Eigentlich ist Rolf kein übler Kerl. Er ist zuvorkommend, höflich, enthusiastisch...“
„Aber?“
„Er hat zu schnell Erfolg gehabt. Zwei Romane, die Beachtung – und Käufer – gefunden haben. Jetzt glaubt er, dass er alles kann. Und vor allem, dass er alles allein kann.“
„Dann mal ganz ehrlich – wozu bin ich hier?“
Der ‚Herzog’ lächelte schief. „Vielleicht, weil Bruno Reinhard etwas realistischer ist? Sie erfüllen sozusagen zwei Funktionen auf einmal. Sie sollen die Schwachstellen im Skript herausfinden. Nummer eins. Nummer zwei: Sie müssen V.H. davon überzeugen, dass er sich auf die Änderungen einlässt. Ich gebe zu, Sisyphos hatte den einfacheren Job.“
„Das scheint mir auch so. Und Nummer drei, ich muss mich mit meinen Vorschlägen bei Rolf durchsetzen.“
„Das weniger. Wenn Sie van Helsen überzeugen, reicht das. Was das angeht, ist Reinhard pragmatisch. Solange der Name seines Neffen genannt wird, ist es ihm herzlich egal, wie viel oder wie wenig er tatsächlich geschrieben hat. Wichtiger ist, dass der Film keine roten Zahlen schreibt.“ Als er Pascals Gesicht sah, lachte der ‚Herzog’ kurz auf. „Eine sonderbare Mischung aus Geschäftssinn, Eitelkeiten und Spielfreude, nicht wahr?“
„Aber eine spannende. Ich mach mich mal auf die Suche nach Frank.“

Birgit Erwin

Birgit Erwin, alias Heather O’Lance, geboren 1974 in Aachen, studierte Anglistik und Germanistik in Heidelberg und Southampton und war nach ihrem Studium als PR-Assistentin in Frankfurt am Main tätig. Heute arbeitet sie als Gymnasiallehrerin für Deutsch, Englisch und Ethik in Karlsruhe. Nachdem sie im Wurdack Verlag mehrere fantastische Romane veröffentlicht hatte, widmete sie mit ihrem Co-Autor und Ehemann Ulrich Buchhorn dem mittelalterlichen Friedrichshafen eine Krimitrilogie, deren Bände Die Herren von Buchhorn, Die Gauklerin von Buchhorn und Die Reliquie von Buchhorn im Gmeiner Verlag erschienen sind.

Nennungshäufigkeit

Hier haben wir für Sie alle Möglichkeiten der Personalisierung dieses Buches zusammengefasst. Dazu haben wir auch aufgelistet, wie häufig die entsprechenden Angaben im Buch vorkommen.

Sie brauchen nicht alle diese Möglichkeiten zu nutzen – für jede Angabe können Sie auch einfach den Vorgabewert verwenden.

Männliche Hauptrolle und Beschenkter
Titel des Kunden (optional) 1 x
Vorname des Kunden 376 x
Nachname des Kunden 26 x
Die Firma des Kunden 5 x
Schenkende(r)
Titel des/ der Schenkenden (optional) 1 x
Vorname des/ der Schenkenden 1 x
Nachname des/ der Schenkenden 1 x
Die Firma des/ der Schenkenden 1 x
Schauplatz
Der Ort der Handlung 2 x