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Die rätselhafte Landkarte

Das rätselhafte Verschwinden eines Mitarbeiters und Freundes reißt den Helden aus seinem Arbeitsalltag. Der offiziellen Version misstrauend stellt er eigene Nachforschungen an und folgt dabei seinem einzigen Anhaltspunkt – einer mysteriösen Landkarte, die er versteckt im Schreibtisch des Vermissten gefunden hat. Diese Spur führt ihn bis nach Fuerteventura, wo verwitterte Schiffswracks und eine geheimnisvolle Villa im Zusammenhang mit dem Verschwundenen zu stehen scheinen. Die karge Insel gibt dem Helden neue Rätsel auf und zieht ihn dabei unwillkürlich immer mehr in ihren Bann.

Autor: Mariella Sylvenstein
Illustration: istockphoto.com
ca. 112 Seiten

(Kursiv: wird durch Ihre Angaben ersetzt)

Abriss

Spannender Abenteuerroman, in dem die männliche Hauptrolle einen vermissten Freund sucht und dabei einen Schmugglerring aufdeckt. Mit vielen Informationen zur Geschichte, Kultur und Vegetation Fuerteventuras.

Schauplätze

Eine personalisierbare Stadt in einem nicht näher beschriebenen Land

Die Insel Fuerteventura

Epoche

Gegenwart

(Kursiv: wird durch Ihre Angaben ersetzt)

Personen :

Männliche Hauptrolle und Beschenkter

Dipl.-Ing. Fabian Schuhmacher, männliche Hauptfigur; engagierter und loyaler Angestellter bei Ströber&Partner; zweifelt an der offiziellen Version zum Verschwinden von Max Schellenberg; findet eine geheimnisvolle Landkartenkopie in Max’ Schreibtisch; stellt eigene Nachforschungen an und reist zu diesem Zweck nach Fuerteventura; deckt dort einen Schmugglerring auf; löst eines der Rätsel über die mysteriöse Villa; findet am Ende Max.

Schenkende(r)

Dr. Eduard Mayer, arbeitet bei der Firma Heusser&Co; trifft Fabian im ersten Kapitel auf einem Parkplatz; hier kann der Schenkende seinen Namen und den Unternehmensnamen einsetzen; der Schenkende kann dabei sowohl weiblich als auch männlich sein.

Schauplatz

Eine personalisierbare Stadt in einem nicht näher beschriebenen Land Die Insel Fuerteventura

Nicht personalisiert werden:

Max Schellenberg, Arbeitskollege und Freund Fabians; ist nach seiner überraschenden Kündigung unauffindbar; arbeitet mit Nick Sander auf Fuerteventura an einem Aloe-Vera-Geschäft; lernt von Jamie Martinez das Fischen; inszeniert sein Verschwinden mithilfe einiger Arbeitskollegen, um Fabian endlich wieder einmal zum Urlaubmachen zu bewegen.
Ingrid Lutz, Chefsekretärin bei Ströber&Partner; für gewöhnlich eine gut informierte Quelle über alle Gerüchte und Neuigkeiten; sie steckt mit Max unter einer Decke.
Konstantin Neureuther, Geschäftsführer von Ströber&Partner; informiert Fabian über Max’ Kündigung; ist ebenfalls in den Plan eingeweiht.
Nick Sander, Abenteurer mit einem Agrarprojekt auf Fuerteventura; dunkles Haar; braun gebrannt; ist mit Max befreundet und will ihn an seinem Projekt beteiligen; gibt Fabian interessante und wichtige Informationen über die Insel; hilft Fabian bei der Suche nach Max; gemeinsam kommen sie dem Schmugglerring auf die Spur.
Klaus Berends, deutscher Künstler; Mann mittleren Alters; trägt eine Nickelbrille; hat einen Vollbart und langes graues Haar, das er im Nacken zu einem Zopf bindet; braun gebrannt; Kugelbauch; lebt seit Jahren auf Fuerteventura; Freund von Nick Sander; fasziniert von dem Wrack der ‚American Star’, das er erforscht und zum zentralen Werk seines Schaffens macht; liefert Fabian und Nick interessante Informationen.
Lucia Martinez, Chefin des kleinen Restaurants ‚La Luz’ auf Fuerteventura; ältere, aber immer noch schöne Frau; Schulfreundin von Ingrid Lutz; bringt Fabian etwas Spanisch bei; liefert ihm wertvolle Informationen zur Geschichte der Insel; ist ebenfalls in Max’ Plan eingeweiht.
Jamie Martinez, Spanier; Exmann von Lucia Martinez; Fischer auf Fuerteventura; wird einmal Zeuge der Schmuggleraktivitäten; nimmt Max auf eine Fischertour mit.

(Kursiv: wird durch Ihre Angaben ersetzt)

Leseprobe

Am Freitagmorgen begann Fabian damit, Max’ Schreibtisch aufzuräumen. Er stapelte Papierberge, sichtete Ordner und durchforstete Hängeregistermappen. Alles in allem kam er gut voran. Max’ Ablagesystem war übersichtlich und ihm außerdem vom gemeinsamen Arbeiten her weitgehend vertraut.
Im Schreibtisch fand er neben Arbeitsutensilien auch den üblichen Schubladenplunder, wie er sich im Laufe der Zeit ansammelt: Kugelschreiber, Radiergummis, Streichholzschachteln, Gummiringe, Taschentücher und Büroklammern. Dazwischen eine halbleere Kaugummipackung, ein Bildschirmputztuch in verknitterter Verpackung, zwei Schlüsselanhänger ohne Schlüssel und einen Flaschenöffner mit Werbeaufdruck, in Zellophan gehüllt. Wahrscheinlich lohnte es sich nicht, diese Dinge aufzubewahren. Also gleich in den Müll damit? Unschlüssig, was er damit machen sollte, hob Fabian den grauen Kunststoffeinsatz samt Inhalt hoch und nahm ihn aus der Schublade. Der darunter liegende, ehemals weiße Boden war mit einer feinen Staubschicht bedeckt. Außerdem lag dort ein zusammengefaltetes Blatt Kopierpapier.
Er nahm es heraus und sah es sich an. Darauf abgebildet war die Schwarz-Weiß-Kopie einer Zeichnung: eine Fläche mit detaillierter Umrisslinie, dazu mehrere grafische Symbole an verschiedenen Stellen. Text gab es keinen.
Auf den ersten Blick konnte Fabian mit der Abbildung wenig anfangen, das Ganze sah für ihn aber nach einer Landkarte aus. Von der Form her ähnelte die umrissene Fläche am ehesten einem Unterschenkel mit ausladender Wade, dessen schmaler Fuß nach links zeigte. Zwei Markierungen, kleine Dreiecke außerhalb der Fläche, wiesen mit ihren Spitzen auf bestimmte Punkte der Umrisslinie, ohne sie zu berühren. Die Dreiecke befanden sich jeweils auf der linken Seite, das eine etwa in Höhe der Kniescheibe, das andere ungefähr in der Mitte des Schienbeins, wenn man beim Vergleich mit dem Unterschenkel blieb. Über die Zeichnung war eine Art Raster aus fein gestrichelten Gitternetzlinien gelegt.
Was soll die Fläche bloß darstellen?, überlegte Fabian. Ein Grundstück vielleicht. Oder die Umrisse eines größeren Gebietes, einer Region, eines Landes. In jedem Fall gab es unzählige Möglichkeiten. Und scheinbar nichts, das er auf Anhieb mit Max in Zusammenhang bringen konnte. Mit beruflichen Dingen, zumindest mit seiner Arbeit bei Ströber&Partner, konnte die Zeichnung nichts zu tun haben. Und privat? Hatte er einmal erwähnt, dass er beabsichtigte, sich ein Stück Land zu kaufen? Nein. Kinder, Neffen oder Nichten, für die er zum Sonntagsausflugsvergnügen eine Schatzkarte gezeichnet haben könnte, hatte Max auch keine. Aber Schatzkarte... Da war er vielleicht auf der richtigen Spur.
Außerdem kam Fabian die Form der gezeichneten Fläche irgendwie bekannt vor. Er konnte sie noch nicht einordnen, aber irgendwo hatte er diese Umrisse schon einmal gesehen.
Die Landkarte war eine Kopie ohne nachträgliche Vermerke. Mit der Hand fuhr Fabian sorgfältig über die Oberfläche, um die Falze zu glätten. Dabei blieb er an einer fast unsichtbaren Einkerbung hängen. Er fühlte genauer nach, dann starrte er prüfend darauf. Hier war offenbar eine weitere Markierung eingedrückt. Einige Blockbuchstaben, vermutlich von Hand geschrieben. Das Entziffern fiel ihm nicht allzu schwer: Fabian, stand da. Fabian! Sein eigener Vorname.
Ein raschelndes Geräusch in unmittelbarer Nähe ließ ihn zusammenfahren. Ingrid hatte soeben, mit einem Stapel Unterlagen in der Hand, den Raum betreten. Schnell versteckte Fabian das Blatt mit der Landkarte zwischen den Seiten eines Spiralblocks.

Obwohl er wusste, dass die Dateien, die Max erstellt, beziehungsweise an denen er gearbeitet hatte, alle im Verzeichnis ‚Projekte’ auf dem Server abgelegt waren, fand Fabian, dass es nicht schaden konnte, einen Blick in den Computer auf dessen ehemaligen Schreibtisch zu werfen. Vielleicht enthielt die eine oder andere Datei ja noch einen Hinweis auf Max’ Verbleib oder stand mit der rätselhaften Landkarte in Verbindung.
Der Rechner surrte, während sein Denkprozess einsetzte, kurz darauf leuchtete der Bildschirm auf und war arbeitsbereit. Fabian ließ das Suchprogramm nach Dateien forschen, die vor dem vergangenen Montag erstellt oder geändert worden waren. Danach ging er die Resultate durch, suchte nach Max’ Namen und darunter nach allem, was irgendwie privat aussah. Aber entweder gab es keine privaten Dateien oder er hatte sie vor seinem Weggang aus dem Unternehmen gelöscht. Anschließend versuchte Fabian es in Max’ E-Mail-Eingang. Auch hier stieß er auf keinerlei Unregelmäßigkeiten. Allerdings fiel ihm auf, dass seit Montag keine E-Mails mehr angekommen waren. Vermutlich war der Account mittlerweile gesperrt.
„Wer bekommt eigentlich jetzt Max’ E-Mails?“, fragte Fabian telefonisch beim Systemadministrator nach.
„Du. Die werden seit letztem Montag auf deine Adresse umgeleitet.“

Nach dieser Information unterzog Fabian die seit dem Datum des vergangenen Montags eingegangen E-Mails in seinem eigenen Postfach einer Neubewertung. Dass einige der E-Mails an Max statt an ihn gerichtet waren, war ihm beim ersten Durchsehen gar nicht aufgefallen. Er überflog auch nochmals jene Nachrichten, die er bereits in den Papierkorb verschoben hatte.
An den zwei E-Mails, die nur aus seltsamen Zeichenfolgen zu bestehen schienen, blieb sein Blick haften, und er fertigte Ausdrucke davon an. Vielleicht waren das gar keine Spammails oder Übertragungsfehler. 1206AB8341ACE1155-1206AB8445FUE1240-1306AB5732LPA1315. Diese E-Mail war an ihn gerichtet und kam von Max. Angeblich. Versanddatum war der vergangene Dienstag. Da war Max schon nicht mehr im Unternehmen gewesen. Wie konnte er dann eine E-Mail von seinem Firmenaccount aus versendet haben, der zu diesem Zeitpunkt schon inaktiv war? Und erst der Inhalt.
1206ACE. Dazu fiel ihm spontan nur ein Fruchtdrink ein. Mit Provitamin A, Vitamin C und E. Zwölf Vitamine, sechsmal am Tag. Das konnte wohl nicht gemeint sein.
FUE1240. Forschung und Entwicklung. Mit der Projektnummer 1240. Das war schon passender. Vielleicht.
Die Zahlen- und Buchstabenkolonnen wiederholten sich noch ein paar Mal auf ähnliche Weise. Das einzige Muster, das sich herauslesen ließ, war, dass auf jeweils vier Zahlen, von denen das zweite Ziffernpaar immer 06 blieb, stets die Buchstaben AB folgten, dann wieder vier Zahlen, drei Buchstaben, vier Zahlen.
Der Inhalt der zweiten E-Mail, die Fabian anfänglich für Spam gehalten hatte, war zwar um einiges kürzer, aber dafür nicht weniger kryptisch: 1K50G VW – MS Trans. NS Fin.
Ein paar Leerzeilen darunter wurde die Nachricht mit den Worten ‚Gruß, Nick’ abgeschlossen. In der E-Mail-Adresse des Absenders tauchte der Name ‚Nick’ abermals auf. Die Domain als Bestandteil der E-Mail-Adresse ließ allerdings keine weiteren Schlüsse auf die Identität und Herkunft des Absenders zu, denn es handelte sich dabei um einen bekannten Freemail-Anbieter. Dort konnte sich praktisch jeder registrieren. Die Domain-Endung war noch dazu ein simples ‚.com’, also nicht einmal länderspezifisch. Die E-Mail war am letzten Montag sowohl an Max’ Firmenaccount als auch an dessen private E-Mail-Adresse gegangen.
Fabian versuchte, den Inhalt der E-Mail mit einer Bedeutung zu versehen. MS konnte für Max Schellenberg stehen. Fin vielleicht für Finnland. VW war zum Beispiel eine Automarke. Sein Freund fuhr einen Kombi, er erinnerte sich nicht mehr genau, es könnte aber passen. VW – MS Trans. Max Schellenberg sollte irgendetwas mit seinem Auto transportieren. Ein Kilo davon. Aber sicher nicht nach Finnland. Und wer war dieser ominöse Nick?

Tina Jacobi

Tina Jacobi, Jahrgang 1978, arbeitete nach ihrem BWL-Studium als Texterin und absolvierte eine Ausbildung zur Drehbuchautorin. Seit 2004 schreibt sie freiberuflich Belletristik und Kinderbücher und drehte mehrere Kurzfilme. Tina Jacobi ist verheiratet und lebt in der Nähe von München.

Die Autorin schreibt für PersonalNOVEL auch als Mariella Sylvenstein.

Nennungshäufigkeit

Hier haben wir für Sie alle Möglichkeiten der Personalisierung dieses Buches zusammengefasst. Dazu haben wir auch aufgelistet, wie häufig die entsprechenden Angaben im Buch vorkommen.

Sie brauchen nicht alle diese Möglichkeiten zu nutzen – für jede Angabe können Sie auch einfach den Vorgabewert verwenden.

Männliche Hauptrolle und Beschenkter
Titel des Kunden (optional) 1 x
Vorname des Kunden 248 x
Nachname des Kunden 7 x
Die Firma des Kunden 8 x
Schenkende(r)
Titel des/ der Schenkenden (optional) 1 x
Vorname des/ der Schenkenden 1 x
Nachname des/ der Schenkenden 1 x
Die Firma des/ der Schenkenden 1 x
Schauplatz
Der Ort der Handlung 3 x