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Wir sind die Champions!

Ein junger Fußballspieler scheint der Erfüllung seines großen Traumes ganz nahe zu sein: Ein Platz in der Stammelf des Tabellenführers. Mit seinem Talent und seinem Können überzeugt er schnell sowohl skeptische Trainer als auch knallharte Manager und spielt sich direkt in die Herzen der Fans. Doch eine schwere Verletzung bedroht seine glänzende Zukunft, und er muss alle Kräfte mobilisieren, um seine ehrgeizigen Pläne doch noch zu verwirklichen. Spannende Spiele, unfaire Konkurrenten und die Journalisten der Boulevardpresse machen diesen Fußballroman zu einem unvergesslichen Leseerlebnis!

Autor: Chris Heller
Illustration: fotolia.de/Walter Luger
ca. 112 Seiten

(Kursiv: wird durch Ihre Angaben ersetzt)

Abriss

Spannender Fußballroman, in dem die männliche Hauptrolle zahlreiche Spiele bestreitet und gewinnt. Angesiedelt in der Welt des schweizerischen Fußballs mit zahlreichen Informationen und Fachbegriffen.

Schauplatz

Verschiedene Fußballstadien in der Schweiz und in Spanien

Epoche

Gegenwart

(Kursiv: wird durch Ihre Angaben ersetzt)

Personen :

Männliche Hauptrolle und Beschenkter

Dr. Thomas Ritter, männliche Hauptfigur; arbeitet Teilzeit bei Ströber&Partner; hat Abitur; wird aus einem kleinen Verein der Regionalliga vom FC Zürich weggekauft; will später eine Firma für Sportmarketing eröffnen; sehr talentierter und ehrgeiziger Fußballspieler; hohe moralische Werte; ist nach einem Foul schwer verletzt, wird operiert und muss zur Reha; erholt sich und kehrt erfolgreich auf das Spielfeld zurück; gewinnt mit seiner Mannschaft zahlreiche Spiele, darunter auch die Meisterschaft und die Champions League; wird am Ende vom Trainer der Nationalmannschaft zu einem Lehrgang eingeladen.

Schenkende(r)

Dr. Eduard Mayer, arbeitet bei der Firma Heusser&Co, einem der wichtigsten Sponsoren des FC Zürich; trifft Thomas im ersten Kapitel beim Training und bittet um ein Autogramm; hier kann der Schenkende seinen Namen und den Unternehmensnamen einsetzen; der Schenkende kann dabei sowohl weiblich als auch männlich sein.

Nicht personalisiert werden:

Peter Grotzek; schütteres, weißes Haar; faltiges Gesicht; braun gebrannt; der neue Trainer des FC Zürich; soll das Triple aus Meisterschaft, Champions League und Schweizer Cup holen; steht Thomas erst skeptisch gegenüber, erkennt aber schnell sein Potenzial; wird wegen sportlicher Misserfolge ziemlich schnell entlassen; hat eine Ferienhaus in Spanien; war Trainer beim FC Valencia.
Jupp Balberg, Kotrainer beim FC Zürich; steigt nach Grotzeks Kündigung zum Cheftrainer auf; von Anfang an gegen Thomas eingenommen; hält ihn für untalentiert und verweichlicht; erkennt am Ende doch noch, was in Thomas steckt, und rauft sich mit ihm zusammen.
Frank Kranberg, Manager des FC Zürich; schütteres Haar; ehemaliger Spieler des FC Zürich; mediengewandt, aalglatt, knallhart und meistens emotionslos; cholerisch veranlagt, trotz allem ein ganz netter Kerl, der weiß, was er an Thomas hat.
Paul Meininger; schweizerischer Ex-Nationalspieler; Mannschaftskapitän des FC Zürich; bestreitet seine letzte Saison beim FC Zürich; Mentor von Thomas; gute Kontakte zur Presse; Liebling der Fans; redegewandt; hat einige uneheliche Kinder mit Vereinsangestellten; wechselt schließlich in die J. League nach Japan.
Andreas Lange, Spieler beim FC Zürich; ist neidisch auf Thomas, spielt unfair; ist wahrscheinlich für die Schmutzkampagne gegen Thomas in den Medien verantwortlich; wird wegen eines Fouls vom SFV-Sportgericht für zwei Spiele gesperrt.
Paco Sanchez, argentinischer Bundesligaspieler beim FC Zürich; Nummer zehn; wurde vor drei Jahren von Boca Juniors billig weggekauft; großer Star, der aber seine beste Zeit schon hinter sich hat.
Da Cunha, brasilianischer Bundesligaspieler beim FC Zürich; kam einmal drei Wochen zu spät aus dem Urlaub zurück, seitdem hat er Differenzen mit Manager Kranberg; großer Star; behauptet der Presse gegenüber, ein Angebot vom AC Mailand zu haben, um seinen Marktwert zu steigern.
Krotz, Torwart des FC Zürich, wird wegen seiner furchteinflößenden Größe von allen nur King Kong Krotz genannt; guter Torwart; leicht reizbar; übernimmt nach dem Trainerwechsel die Position des Mannschaftskapitäns.
Marquanteur, französischer Bundesligaspieler beim FC Zürich; muss sich zur selben Zeit wie Thomas von einer Verletzung erholen; hat gute Kontakte nach St. Germain und Bordeaux; bietet Thomas an, sich dort für ihn umzuhören.
Mustafa Yagmur, Stürmer beim FC Zürich.
Jörn Christians, aktueller Nationalspieler; Mittelfeldwunder des FC Zürich.
Brenders, defensiver Mittelfeldspieler des FC Zürich; übernimmt nach Paul Meiningers Weggang dessen Position.
Razhenko, Abwehrspieler beim FC Zürich.
Bemundo, Brasilianer; wird vom FC Zürich neu verpflichtet; soll Da Cunha ersetzen.
Ndongo, Nigerianer; wird während der Saison vom FC Zürich billig eingekauft.
Van Huizinger, Abwehrspieler des FC Zürich.
Dr. van Doorn, Arzt des FC Zürich; sympathisch und kompetent.
Dr. Meyer, Zahnarzt und Schiedsrichter.
Bernd Strömer, Spielerberater; möchte Thomas unter Vertrag nehmen; zwielichtiger Typ; hat schon manchen Spieler in den Ruin getrieben.
Dakovic, kroatischer Nationalspieler; Spieler einer gegnerischen Mannschaft.
Giowara, Spieler einer gegnerischen Mannschaft; spielte im letzten Jahr noch für den FC Zürich.
Gruschenko, baumlanger Mittelfeldspieler eines Gegners.
Hoffmann, gegnerischer Torwart.
Suassuna, Mittelstürmer des Gegners.
Jablonski, Abwehrspieler eines Gegners.
Radvanyi, Rumäne; erfolgreicher Trainer; gewann bereits die Meisterschaften in Italien und Spanien.
Erwähnte Vereine:
St. Germain
Bordeaux
Lyon
Manchester United
Liverpool
Borussia Mönchengladbach
Real Madrid
FC Valencia
AC Mailand
Boca Juniors

 

(Kursiv: wird durch Ihre Angaben ersetzt)

Leseprobe

Die zweite Halbzeit wird angepfiffen, aber diesmal präsentiert sich ein anderer FC. Das wird schon kurz nach dem Anpfiff deutlich, als Paco sich den Ball wieder holt, den er zuvor an einen der gegnerischen Spieler verloren hat. Er trägt den Ball in die gegnerische Hälfte. Dann spielt er einen mitgelaufenen Außenverteidiger an, der weit auf den Flügel geht, einen Gegner umdribbelt und dann die Flanke in Form einer Banane in den Strafraum zieht. Paco wird am Trikot festgehalten, fällt, gestikuliert heftig und brüllt den Schiedsrichter an, der sich noch nicht einmal nach ihm umsieht.
Und wenige Sekunden später ist in der FC-Arena die Hölle los, denn jemand anderes befand sich zur rechten Zeit im Zentrum des Strafraums und köpfte den von außen kommenden Ball sicher ein. Es war Thomas. Ein innerer Instinkt ließ ihn genau an der richtigen Stelle warten. Hoffmann, der gegnerische Torwart, hatte das Gewicht auf dem falschen Fuß. Er streckte sich, aber selbst dieser über ein Meter neunzig große Hüne war nicht lang genug, um den Ball noch abzuwehren, der jetzt im Netz zappelt.
Thomas kann es kaum fassen. Bei allem, was in diesem Moment geschieht, fragt er sich, ob es Traum oder Realität ist. Er sieht zur Videowand, bemerkt, dass dort nun schon zum dritten Mal die Zeitlupe zu sehen ist. Die Wiederholung seines Tores. Des ersten, das er in den Diensten des FC geschossen hat.
Der Stadionsprecher verkündet: „Neuer Spielstand ist 2:1. Das Tor für die Mannschaft des FC schoss mit der Nummer sieben Thomas…“
Ritter!“, brüllen fast fünfzigtausend Zuschauer in der ausverkauften Fußballarena. Sie rufen seinen Namen. Nur allmählich sickerte diese Erkenntnis in Thomass Bewusstsein. Der Jubel, der sich daran anschließt, ist so laut, dass man sein eigenes Wort nicht mehr verstehen kann. Er blickt zur Bank und sieht Trainer, Manager und Kotrainer die Arme hochreißen und sich umarmen. Die Vereinswelt des FC ist zwar noch nicht wieder in Ordnung. Aber der Streifen am Horizont ist auch nicht mehr ganz so schmal, wie vorher.
Paul klopft Thomas auf die Schulter. „Gut gemacht“, sagt er.
„Danke!“, erwidert Thomas.
Auch Paco bequemt sich zu ihm. Er sagt nichts, macht aber eine anerkennende Geste, indem er den Daumen hebt. Das geht Thomas natürlich runter wie Öl.
„Einer geht noch rein!“, beginnen die Fans zu singen.
Erneuter Anstoß. Die Gäste versuchen einen Angriff über rechts. Aber ihr Elan ist dahin. Das Gegentor hat sie geschockt, so scheint es. Und vielleicht hat sie auch die gewandelte Zuschauerstimmung etwas beeindruckt. Schließlich hatten die Fans des FC bis zu Thomass Tor nicht allzu viel Anlass dazu, ihre Stimmgewalt unter Beweis zu stellen.
Paul nimmt inzwischen einem gegnerischen Angreifer den Ball ab und schlägt einen Pass nach vorn auf Paco. Der weiß, dass er heute nicht in der Form ist, um zwei, drei Gegenspieler einfach wie Fahnenstangen stehen zu lassen. Und er weiß auch, dass er für einen ordentlichen Doppelpass eigentlich den hinausgeworfenen Brasilianer Da Cunha braucht, der jetzt seine rote Karte abbrummen muss. Also schlägt er quer, zu Thomas. Dieser gerät in Bedrängnis. Gleich zwei Spieler der Gastmannschaft haben es auf ihn abgesehen, und er hat nur einen Sekundenbruchteil Zeit, um sich darüber klar zu werden, was er machen soll. Es sind dreißig Meter bis zum Tor, und gleich werden die beiden Terrier vom Aufsteiger bei ihm sein, ihm die Beine unter dem Hintern weggrätschen oder ihn über die berühmte Klinge springen lassen. Thomas weiß, dass im Moment niemand sonderlich günstig steht.
Paco, der große Star, scheut die Verantwortung. Er will den Ball gar nicht. Er schaut nicht einmal zu Thomas. Am Abend wird man die Szene im ‚Sportpanorama’ sehen und ein Journalist, der selber etwa genauso viel verdient wie ein Super-League-Profi, wenn auch nicht ganz so viel wie Paco, wird dazu sagen: „Ein Multimillionär verweigert den Dienst am Ball.“
Für Thomas steht in dieser Sekunde fest, dass ihm nur eine Möglichkeit bleibt: voll abziehen. Er schießt, kurz bevor der erste Gegner ihm in die Beine grätscht und er aufspringen muss, um seine Knochen zu retten. Er schießt sehr kräftig und zielt auch gut. Schnurgerade trifft der Ball ins obere rechte Eck, zappelt im Netz und löst einen wahren Orkan an Emotionen aus. Die Fans springen von den Sitzen und die Mitspieler begraben Thomas unter sich, reißen ihn zu Boden und umarmen ihn. Er ist Augenblicke lang überhaupt nicht zu sehen.
2:2. Der Ausgleich, auf den alles so sehnsüchtig gewartet haben und mit dem nach der ersten Halbzeit niemand mehr rechnete.
Endlich gelingt es Thomas, sich aus dem Pulk seiner Mannschaftskameraden zu befreien. Die Fans feiern ihn. Da ist einer, dessen Namen die meisten noch aus der Stadionbroschüre ablesen müssen, wenn er als Torschütze genannt wird und sie aufgefordert werden, den Nachnamen zu ergänzen. Ein Nobody, der sich anschickt, dieses Spiel vielleicht doch noch umzubiegen.

Nennungshäufigkeit

Hier haben wir für Sie alle Möglichkeiten der Personalisierung dieses Buches zusammengefasst. Dazu haben wir auch aufgelistet, wie häufig die entsprechenden Angaben im Buch vorkommen.

Sie brauchen nicht alle diese Möglichkeiten zu nutzen – für jede Angabe können Sie auch einfach den Vorgabewert verwenden.

Männliche Hauptrolle und Beschenkter
Titel des Kunden (optional) 1 x
Vorname des Kunden 292 x
Nachname des Kunden 6 x
Die Firma des Kunden 1 x
Die Heimatstadt des Vereins des Kunden 2 x
Schenkende(r)
Titel des/ der Schenkenden (optional) 1 x
Vorname des/ der Schenkenden 2 x
Nachname des/ der Schenkenden 2 x
Die Firma des/ der Schenkenden 1 x