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Tödliches Mörderspiel

Der Betreiber eines Berghotels hat sich für die Silvesternacht eine ganz besondere Veranstaltung einfallen lassen: ein Mörderspiel für erklärte Krimifans und Hobbydetektive. Doch unvorhergesehene Ereignisse machen aus dem Spiel tödlichen Ernst – sein bester Freund liegt plötzlich tot im Schnee und dann wird auch noch einer der Gäste erstochen. Im Laufe der Nacht verdichten sich die Hinweise darauf, dass der Hotelier das nächste Opfer sein wird. Es sei denn, er findet den wahnsinnigen Mörder, bevor dieser ihn findet… Ein spannender Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

Autor: Johanna Marthens
Illustration: istockphoto.com/lorenzo puricelli
ca. 112 Seiten

(Kursiv: wird durch Ihre Angaben ersetzt)

Abriss

Spannender Kriminalroman, in dem die männliche Hauptrolle den Täter mit detektivischem Spürsinn stellt. Angesiedelt in einer idyllischen Bergkulisse mit einigen Skiszenen.

Schauplätze

Ein personalisierbares Berghotel in einem nicht näher beschriebenen Ort/ Land

Epoche

Gegenwart

(Kursiv: wird durch Ihre Angaben ersetzt)

Personen :

Männliche Hauptrolle und Beschenkter

Dipl.-Ing. Simon Neumayer, die männliche Hauptfigur; Chef des Berghotels ‚Alpenrose’, das schon seit Generationen im Besitz seiner Familie ist; sehr guter Skifahrer; einfallsreicher Hotelier; versucht alles, um sein Hotel vor der Pleite zu bewahren; muss die brutalen Morde in seinem Hotel aufklären, ohne dass seine Gäste etwas davon merken.

Schenkende(r)

Dr. Eduard Mayer, arbeitet bei der Firma Heusser&Co; winkt Simon im ersten Kapitel beim Skifahren von einem Hang aus zu; hier kann der Schenkende seinen Namen und den Unternehmensnamen einsetzen; der Schenkende kann dabei sowohl weiblich als auch männlich sein.

Nicht personalisiert werden:

August Huber, Simons Nachbar und Konkurrent; Besitzer des Hotels ‚Zur schönen Aussicht’; guter Hotelier und ein netter Kerl, doch um geschäftlich überleben zu können, agiert er knallhart; aus Mangel an innovativen Ideen schleust er einen Spion bei Simon ein; wird von Simon lange Zeit für den Mörder gehalten; überwindet schließlich seine Differenzen mit Simon und hilft ihm bei der Verbrecherjagd; am Ende sind beide gute Freunde geworden und versprechen, einander in Zukunft zu helfen.
Kalle Kuhnke, Simons Koch, alter Schulfreund von August Huber; aus Gefälligkeit lässt er Informationen über geplante Veranstaltungen zu August Huber durchsickern; er wird mit einer Pfanne erschlagen.
Ludwig Petzold, Simons bester Freund; ehrgeiziger Pianist, dessen Karriere nicht erfolgreich verläuft; seit seiner Kindheit von dem Gedanken besessen, dass Simon sein Rivale ist; schmiedet einen teuflischen Plan, um Simons Platz einzunehmen; täuscht seinen eigenen Tod vor; er ist der Kreuzworträtselmörder.
Mona Winter, ältere Dame; Hotelgast; ist auf vielen Gebieten fast schon ein Genie; besitzt ein fotografisches Gedächtnis, Miss-Marple-Fan; ist wegen des Mörderspiels angereist; löst mühelos alle Rätsel; Namensgeberin des ‚Kreuzworträtselmörders’.
Cleopatra Schäfer, Hotelgast; spielt das Mörderspiel begeistert mit; liefert den entscheidenden Hinweis zur Lösung des Falls.
Martin Sarotzki, Hotelgast; kann kaum Skifahren; reist mit Andrea Kirst.
Andrea Krist, Hotelgast; berühmtes Model; gute Skifahrerin.
Karsten Terfoorth, Hotelgast; ist ein begnadeter Skifahrer.
Fritz Wupke; Hotelgast; fröhlicher und sympathischer Mann; beobachtet Ludwig bei seinem vorgetäuschten Tod; versucht ihn zu erpressen und muss dafür mit dem Leben bezahlen; wird bei einem Stromausfall erstochen.
Stefanie, Zimmermädchen; sehr nett und fleißig.
Marie, Zimmermädchen; sehr nett und fleißig.

(Kursiv: wird durch Ihre Angaben ersetzt)

Leseprobe

Ein Raunen ging durch die Reihen der Gäste, als Simon den Salon betrat. Seine Hände waren rot und wund, das Haar völlig zerwühlt, sein Anzug voller Schnee, der langsam schmolz und auf den Boden tropfte.
Simon wandte sich an seinen Angestellten und flüsterte ihm zu. „Ist hier alles in Ordnung?“
„Ja. Aber das war mehr als eine Minute.“ Er wollte sich abwenden und wieder in die Küche gehen, doch Simon hielt ihn auf. „Ich brauche noch eine Minute.“
„Keine Chance.“ Der Koch wandte sich ab.
„Ich muss nur kurz an meinen Computer und etwas ins Tal melden.“
Doch der Küchenchef schüttelte den Kopf. „Nein.“
Simon wollte gerade noch etwas sagen, doch in diesem Moment ging der Strom aus. Alles war dunkel. Das Feuer des Kamins stellte die einzige Lichtquelle im Raum dar, man konnte kaum die Hand vor Augen sehen.
Die Gäste stießen entzückte Schreie aus.
Simon versuchte, die Nerven zu behalten. „Liebe Gäste, wir werden Ihnen Kerzen aus der Küche holen. Auf dem Kaminsims finden Sie ebenfalls ein paar Kerzen. Wenn Sie bitte so freundlich wären, diese anzuzünden.“
Ein paar der Gäste gingen auf den Kamin zu, Simon konnte ihre Bewegungen hören, das Rascheln der Kleider. Dann verdeckten ein paar Körper das Licht des Feuers.
„Herr Kuhnke, holen Sie die Kerzen aus der Küche?“
„Ja“, antwortete er knapp. Der Koch ging aus dem Raum, während Simon sich vorsichtig zum Kamin tastete. Die erste Kerze brannte schon. Er kümmerte sich um die verbliebenen Kerzen auf dem Sims, die nun auch eine nach der anderen angezündet wurde. Schließlich knarrte die Tür, und Herr Kuhnke kam mit weiteren Kerzen zurück. Der Salon wurde immer heller, und nur wenige Augenblicke später herrschte wieder ein angenehmes Licht im Raum.
Plötzlich ertönte ein Schrei. Er kam von Cleopatra. „Oh Gott“, fügte sie hinzu.
„Oh nein“, ein gemeinsamer Aufschrei entrang sich den Gästen, und Simon drehte sich erschrocken zu ihnen um. Und da sah er ihn. Auf dem Boden neben dem Flügel lag ein lebloser Körper. Simon ging darauf zu und wurde blass. Es war Fritz Wupke.
„Ist er tot?“, stieß Cleopatra aus.
Simon tastete nach dem Puls, doch er spürte kein Klopfen unter seinen Fingern. „Ja.“ er begann wieder zu zittern.
„Super.“ Cleopatra strahlte über das ganze Gesicht.
„Was?“ Simon war fassungslos.
„Das ist eine super Überraschung, Herr Neumayer. Das ist ein tolles Spiel.“
Das Model Andrea kam sofort zu ihnen gelaufen. „Ich hab doch gesagt, der Fritz Wupke gehört dazu. Als er sich angeblich verfahren hatte, wusste ich es sofort.“ Der Stolz über ihre detektivische Spürnase ließ ihre Augen leuchten.
„Woran ist er denn gestorben?“ Cleopatra ließ sich den Fall nicht aus der Hand nehmen. Sie untersuchte die Leiche ganz genau, bis sie eine Stichwunde fand. Genau im Herzen.
„Stichwunde im oberen, linken Quadranten. Er muss sofort tot gewesen sein.“
Simon musste sich setzen. Er sah, wie das Blut aus dem Mann auf den Boden tropfte und den Teppich tränkte. Das war echtes Blut. Das war eine echte Leiche. Genau wie Ludwig draußen in der Schlucht. In dieser Gruppe befand sich ein Killer, und er war hier im Raum. Er war mitten unter ihnen.
Simon ließ seinen Blick von einem zum anderen schweifen. Er sah die Begeisterung der Gäste über die gelungene Überraschung, die Bewunderung für die naturgetreue Darstellung einer Leiche und den Spaß am Lösen des Rätsels. Aber keiner von ihnen sah wie ein Mörder aus.
Was sollte er jetzt tun? Wenn er den Gästen sagte, dass die Leiche echt war, würde hier eine Panik ausbrechen. Jeder würde jeden verdächtigen, und der Mörder könnte das ausnutzen und entkommen. Aber wenn er es ihnen nicht sagte, waren sie alle in Gefahr, denn wer konnte schon sagen, ob das die letzte Leiche sein würde? Simon musste unbedingt die Polizei holen, es gab keine andere Möglichkeit. Aber sogar das war leichter gesagt als getan. Denn das Telefon funktionierte nicht, der Computer war ohne Strom nutzlos, und Handys hatten hier auf dem Berg sowieso keinen Empfang. Er musste die Ursache des Stromausfalls finden und sie beseitigen, damit er an den Computer kam. Wenn das nicht klappte, könnte er versuchen, mit dem Schneemobil ins Tal oder zur Bergstation oben am Lift zu fahren, wo sie Funk besaßen.
Plötzlich jubelte Frau Winter. „Ich habe etwas gefunden! Ein Rätsel!“
Unter dem Körper der Leiche befand sich ein neues Kreuzworträtsel.

Waagerecht
1. Deutscher Autorennfahrer
2. Desinfizierende und heilende Paste
3. Mädchen in Uniform bei Festumzügen
4. Gerät für die Weltraumforschung
5. Fragewort

Senkrecht
1. Schlechtes Elternteil
2. Frühjahrsblüher
3. Wochentag
4. Staat der USA
5. Typ der Vogelfedern

„Es ist dieses Mal viel länger und komplizierter!“
„Klasse!“
„Ich habe eine Idee. Wollen wir ihn nicht den Kreuzworträtselmörder nennen?“ Frau Winter lächelte glücklich in die Runde.
Die Anwesenden nickten, bevor sie sich wieder der Lösung des Rätsels widmeten.
Das war Simons Chance.

Johanna Marthens

Johanna Marthens wurde 1965 in Südafrika als älteste von drei Töchtern eines Weinplantagenbesitzers und einer deutschen Schauspielerin geboren. Ihr Studium der Germanistik und Anglistik finanzierte sie sich mit dem Schreiben von erotischen Geschichten und Drehbüchern für Seifenopern.
Heute lebt sie auf einem Gut im Süden Berlins, züchtet Rennpferde und schreibt Bestseller für PersonalNOVEL.

Die Autorin schreibt für PersonalNOVEL auch als Hansi Seer.

Nennungshäufigkeit

Hier haben wir für Sie alle Möglichkeiten der Personalisierung dieses Buches zusammengefasst. Dazu haben wir auch aufgelistet, wie häufig die entsprechenden Angaben im Buch vorkommen.

Sie brauchen nicht alle diese Möglichkeiten zu nutzen – für jede Angabe können Sie auch einfach den Vorgabewert verwenden.

Männliche Hauptrolle und Beschenkter
Titel des Kunden (optional) 1 x
Vorname des Kunden 411 x
Nachname des Kunden 14 x
Die Firma des Kunden 1 x
Schenkende(r)
Titel des/ der Schenkenden (optional) 1 x
Vorname des/ der Schenkenden 2 x
Nachname des/ der Schenkenden 2 x
Die Firma des/ der Schenkenden 1 x