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Ein Engel für Dich

Ein wunderschöner handgearbeiteter Adventskalender aus dem 19. Jahrhundert findet auf geheimnisvolle Art und Weise den Weg in das Zimmer der Heldin. Zuerst geben die merkwürdigen Botschaften hinter den schmalen Fensterrahmen des kunstvoll geschnitzten Hauses Rätsel auf. Doch schon bald merkt sie, dass sie mit Hilfe der in altdeutscher Schrift verfassten Nachrichten dem Abenteuer ihres Lebens auf die Spur kommt. Unerwartete Unterstützung erhält sie von einem stillen Klassenkameraden, der sich nach und nach vom Sonderling in einen echten Freund verwandelt. Die beiden verschreiben sich gemeinsam mit der ganzen Schulklasse der Rettung eines russischen Jungen, der an einer tödlichen Krankheit leidet. Viele Abenteuer gilt es zu bestehen, denn der Weg zum Ziel ist von Hindernissen übersät...

Autor: Ruth Vennhaus
Illustration: ImagePoint.biz/Wolfgang Weinhäupl
ca. 212 Seiten

Ab 26.99 EUR inkl. 7% MWSt
zzgl. Versandkosten

(Kursiv: wird durch Ihre Angaben ersetzt)

Abriss

Eine spannende Adventsgeschichte, die sich über einen Zeitraum von 24 Tagen erstreckt; mit einer jugendlichen Heldin (Ich-Erzählerin), deren Eltern, Freundinnen und Lehrern sowie 2 süßen Hunden und einem wahrhaftigen Engel. Empfohlene Altersgruppe: 12-14 Jahre

Schauplatz

eine selbstgewählte Stadt das Haus von Tessa und ihren Eltern ein Gymnasium ein Krankenhaus das geheimnisvolle Haus, das genauso aussieht wie Tessas Adventshaus

Epoche

Gegenwart

(Kursiv: wird durch Ihre Angaben ersetzt)

Personen :

12 weibliche und 11 männliche Rollen

Weibliche Hauptrolle

Tessa Ronsdorf, Ich-Erzählerin; Gymnasiastin; sehr fröhlich und hilfsbereit; malt und bastelt gerne, v.a. zusammen mit ihrer Freundin Sarah; findet in Michael unverhofft einen guten Freund, der auch für ein paar Schmetterlinge in ihrem Bauch sorgt (er küsst sie einmal auf die Wange); ihre Eltern haben einen speziellen Spitznamen ("Sturmbraut") für sie, den außer ihnen nur noch Michael benutzen darf; löst alle Rätsel des Adventshauses und erlebt am Ende ein wunderschönes Weihnachtsfest.

Männliche Hauptrolle

Michael Haderberg, gleichaltriger Klassenkamerad von Tessa; sehr ruhig und zurückhaltend; der Klassenbeste; kommt Tessa zu Hilfe, als sie von Lutz bedrängt wird; hilft ihr beim Lernen und überzeugt sie davon, dem an Leukämie erkrankten Vladimir zu helfen; Michael umgibt ein Geheimnis, dem Tessa aber erst gegen Ende der Geschichte auf die Spur kommt - er ist ein Engel und die Nachrichten aus dem Kalender stammten alle von ihm.

Mutter der weiblichen Hauptrolle

Marion Ronsdorf, Tessas Mutter; Bibliothekarin, arbeitet im Antiquariat von Herrn Manshoff; sehr gute Köchin; pflegt einen herzlichen Umgang mit ihrer Tochter.

Vater der weiblichen Hauptrolle

Carsten Ronsdorf, Tessas Vater; fröhlich und immer für einen Spaß zu haben; spricht ein wenig Russisch und übersetzt für Vladimir; er und seine Frau Marion engagieren sich ebenso stark für die Rettung des kleinen Jungen.

Mutter der männlichen Hauptrolle

Thea Haderberg, Michaels Mutter; tritt nur am 24. Dezember auf; die Einzige, die um das wahre Wesen ihres Sohnes weiß.

Vater der männlichen Hauptrolle

Gregor Haderberg, Michaels Vater; Chefredakteur der lokalen Tageszeitung; auch er tritt nur am 24. Dezember in Erscheinung.

Bruder der männlichen Hauptrolle

Leonhard Haderberg, Michaels älterer Bruder; hat nur einen kurzen Auftritt am Weihnachtsabend.

Beste Freundin der weiblichen Hauptrolle

Sarah, Tessas beste Freundin; backt zusammen mit Tessa Plätzchen für den Weihnachtsbasar, auf dem für Vladimir gesammelt wird; basteln zusammen auch viele tolle Weihnachtsgeschenke.

Freundin der weiblichen Hauptrolle

Betti, Freundin von Sarah und Tessa; haben alle drei denselben Schulweg; erkrankt an Grippe und muss einige Tage das Bett hüten.

1. Mitschülerin

Lena, Mitschülerin.

2. Mitschülerin

Senta, Mitschülerin.

3. Mitschülerin

Simone, Mitschülerin.

Klassenkamerad der weiblichen Hauptrolle

Markus, Klassenkamerad von Tessa; kommt aus sehr reichem Hause; wird von Lutz beim Klauen einer CD erwischt und daraufhin von diesem erpresst; das führt sogar so weit, dass er die Kasse mit den Spendengeldern für Vladimir klaut; wegen seines schlechten Gewissens gaukelt er eine Grippeerkrankung vor und kommt nicht mehr zur Schule; Michael und Tessa entlarven ihn als den Dieb; macht seinen Fehler wieder gut, indem er das Geld zurückgibt und zusammen mit Tessa und Michael Lutz stellt.

Anführer einer Gang

Lutz, ein Schüler aus einer anderen Schule; seine Mutter ist an Krebs gestorben, sein Vater ist seitdem Alkoholiker; versteckt seine Trauer und Einsamkeit hinter seinem bösartigen Auftreten; erpresst das Taschengeld anderer Schüler und ist Anführer einer Gang; ein Bluttest deckt auf, dass er als Knochenmarkspender für Vladimir infrage kommt; rettet Vladimir schließlich das Leben und wird wieder zum Guten bekehrt.

Schuldirektor

Herr Lanfermann, der Schuldirektor; sehr kleine Rolle.

Klassenlehrerin

Frau Mesching, die Klassenlehrerin; unterrichtet Mathematik; engagiert sich mit ihrer Klasse für die Rettung Vladimirs.

Erdkundelehrer

Herr Wolters, der Erdkundelehrer; kleine Rolle.

Deutschlehrerin

Frau Kessen, die Deutschlehrerin.

Biolehrer

Herr Gontrich, der Biolehrer; kleine Rolle.

Hausangestellte der Eltern der männlichen Hauptrolle

Frau Merten, die Hausangestellte bei Markus’ Eltern.

Pfarrer

Herr Lenner, ein Pfarrer.

Chef der Mutter der weiblichen Hauptrolle

Herr Manshoff, der Chef von Tessas Mutter und Besitzer des Antiquariats

Hündin der männlichen Hauptrolle

Prisha, Michaels Hündin.

Welpe

Fido, ein Welpe, den Tessa zu Weihnachten bekommt.

Nicht personalisiert werden:

Vladimir Swodoski, ein russischer Junge in Tessas Alter; ist an Leukämie erkrankt und kann nur durch eine Knochenmarkspende gerettet werden.
Igor, der Vater von Vladimir.
Olga, die Mutter von Vladimir.
Martha und Gerhard Hinsburg, Michaels Großeltern.
Mitschüler und Mitschülerinnen von Tessa: Iris, Gernot, Luis, Susan, Bert, Richie, Mara, Benno, Lars, Richard, Franz.

(Kursiv: wird durch Ihre Angaben ersetzt)

Leseprobe

Auch an diesem Morgen springe ich aus dem Bett, um zu sehen, was mein Haus für mich bereithält. Dem vierten Fenster entnehme ich den Zettel, und diesmal sieht das Geschriebene aus wie Fantasieschrift. Sofort stürme ich das Bad, in dem sich Paps gerade rasiert.
„Papi, heute kannst du das Gekritzel aber sicher auch nicht lesen!“, rufe ich siegessicher und halte ihm den Zettel unter die Nase.
„Guten Morgen, Sturmbraut. Dann lass mal sehen.“ Er schaut auf den Zettel, zieht wieder seine Stirn in Falten und sagt plötzlich: „Das ist Kyrillisch und heißt ‚Guten Tag. Ich freue mich, dich kennenzulernen.’ Willst du wissen, wie es sich anhört?“, fragt er verschmitzt.
Ich bin verdattert. „Aber Kyrillisch, was ist denn das?“
„Russisch“, antwortet mein Vater.
„Du kannst Russisch?“
„Nun ja, ein paar Brocken sind sicher hängen geblieben. Ich hab während meiner Studienzeit ein paar Semester in Russland studiert. Also, willst du nun wissen, wie es sich anhört?“
Ich nicke und starre Paps an, als er etwas spricht, das mit unserer Sprache nicht viel gemeinsam hat. Ich spreche es nach, und Paps korrigiert mich so lange, bis ich es richtig kann.
Das ist ja Klasse! Mein Vater spricht Russisch! Aber was will mir dieser Zettel wieder sagen?
Nach dem Frühstück rufe ich bei Sarah an, um ihr zu sagen, dass ich für den Nachmittag leider absagen muss. Dabei habe ich schon ein schlechtes Gewissen, aber ich spüre irgendwie, dass Michaels Besuch wichtiger ist. Wie ich erwartet habe, fährt Mami nach dem Mittagessen wieder ins Antiquariat. In der Vorweihnachtszeit ist das Geschäft bis abends geöffnet. Paps ist im Arbeitszimmer, und ich schreibe in mein Tagebuch.
Um Punkt vier läutet es, und ich öffne Michael die Tür. „Komm doch herein.“
„Nein, wir haben eine Verabredung“, entgegnet er. „Zieh schnell deine Jacke an und lass uns losgehen.“
„Ja, okay. Aber ich sage meinem Vater kurz Bescheid.“ Ich renne ins Arbeitszimmer und kläre Paps auf. Dann machen wir uns auf den Weg.
„Wohin soll’s denn gehen?“, frage ich und schaue Michael erwartungsvoll an.
„Lass dich überraschen“, antwortet er lächelnd.
Eine Weile gehen wir stumm nebeneinander her. Dann fragt Michael plötzlich: „Bist du immer noch sicher, dass du uns bei der Hilfsaktion unterstützen willst?“
„Na klar“, versichere ich. „Nicht nur ich, sondern auch meine Eltern wollen euch helfen. Aber sie möchten natürlich erst wissen, wo genau ihre Hilfe gebraucht wird.“
„Das ist toll. Wir können wirklich jede Unterstützung gebrauchen. Aber jetzt wirst du erst einmal die Hauptperson kennenlernen.“
Michael bleibt vor einem kleinen, schäbigen Häuschen stehen. In dieser Gegend bin ich noch nie gewesen. Alles sieht ein bisschen trostlos aus. Hier wohnen scheinbar wirklich Menschen, die nicht viel Geld haben. Michael klopft an die Tür.
Wir hören Schritte, und ein Mann in einer grauen Hose und einem braunen Pullover öffnet uns. Als er Michael sieht, lächelt er und heißt ihn in gebrochenem Deutsch willkommen.
„Oh, Michael, komm herein. Vladimir wird sich freuen.“
Michael stellt uns einander vor, bevor er das Haus betritt. „Das ist meine Freundin Tessa, und dies ist Vladimirs Vater Igor, Tessa.“
Mit dunkelrotem Gesicht reiche ich Igor meine Hand, und er begrüßt auch mich sehr herzlich. Meine Freundin Tessa hat Michael gesagt…
Im Wohnzimmer sitzt eine Frau in einem Sessel, und ein Junge liegt unter einer dicken Wolldecke auf dem schmuddeligen Sofa.
„Das ist Olga, Vladimirs Mutter, und dort liegt der faule Vladimir“, lacht Michael und versucht, damit die Stimmung etwas aufzuhellen. Er reicht erst der Mutter die Hand, um dann in Vladimirs Hand zu schlagen, die er ihm hinhält.
Ich bin ein bisschen zaghaft und reiche auch erst Olga die Hand, die mich freundlich anschaut. Dann gehe ich langsam zu dem Jungen, der mich aus großen Augen neugierig betrachtet. Er reicht mir seine schmächtige Hand, und ich erkenne, dass er ziemlich geschwächt ist.
Leise presse ich den Satz heraus, den ich am Morgen auswendig gelernt habe. Kaum habe ich die Worte ausgesprochen, zaubern sie, die mir selbst so fremd sind, Vladimir ein so schönes Lächeln ins Gesicht, dass seine Mutter zu weinen beginnt. Vladimir sagt etwas, das ich nicht verstehe, und Igor übersetzt, dass er sich bedankt und verspricht, auch Deutsch zu lernen.

Ruth Vennhaus

Ruth Vennhaus ist 1963 in der Nähe von Düsseldorf geboren, wo sie auch lebt und als freie Autorin arbeitet. Nach Abitur und Schneiderlehre verfolgte sie zunächst das Ziel Modedesignerin zu werden. Dann jedoch entschloss sie sich für ein Volontariat bei einem Textil-Fachmagazin und somit für das Schreiben. Einige Jahre arbeitete sie als freie Redakteurin und Texterin. 1992 wurde ihre Tochter geboren und Ruth Vennhaus gab ihre journalistische Tätigkeit weitestgehend auf, textete aber weiterhin für verschiedene Werbeagenturen.

2001 stieß sie in einer Nacht der intensiven Internetrecherche auf eine Literaturplattform, die schon damals Geschichten von Hobbyautoren online stellte. Ruth schrieb noch in derselben Nacht eine Kurzgeschichte und schickte sie per Mail an den Betreiber der Seite. Wenige Tage später erhielt sie die Antwort, in der man ihr mitteilte, dass die Geschichte online sei.

Es folgten Anrufe eines Radiosenders und eines Verlages. Die Geschichte wurde im Hörfunk gelesen und in einer Anthologie veröffentlicht. Ruth Vennhaus verfasste drei weitere Geschichten und schickte sie an mehrere Verlage. Ein Lektor eines bekannten deutschen Verlages rief an und sie erhielt ihren ersten Buchvertrag. Das war der Einstieg als Buchautorin. Inzwischen hat Ruth Vennhaus viele Bücher für Erwachsene und Jugendliche geschrieben.

Nennungshäufigkeit

Hier haben wir für Sie alle Möglichkeiten der Personalisierung dieses Buches zusammengefasst. Dazu haben wir auch aufgelistet, wie häufig die entsprechenden Angaben im Buch vorkommen.

Sie brauchen nicht alle diese Möglichkeiten zu nutzen – für jede Angabe können Sie auch einfach den Vorgabewert verwenden.

Weibliche Hauptrolle
Der Vorname der Heldin ist 79 x
Der Nachname der Heldin ist 15 x
Die Haarfarbe der Heldin ist 1 x
Die Augenfarbe der Heldin ist 1 x
Der Spitzname der Heldin ist 49 x
Männliche Hauptrolle
Der Vorname des guten Freundes ist 346 x
Der Nachname des guten Freundes ist 33 x
Die Haarfarbe des guten Freundes ist 1 x
Die Augenfarbe des guten Freundes ist 2 x
Mutter der weiblichen Hauptrolle
Der Vorname der Mutter der Heldin ist 4 x
Vater der weiblichen Hauptrolle
Der Vorname des Vaters der Heldin ist 1 x
Mutter der männlichen Hauptrolle
Der Vorname der Mutter des guten Freundes ist 5 x
Vater der männlichen Hauptrolle
Der Vorname des Vaters des guten Freundes ist 1 x
Bruder der männlichen Hauptrolle
Der Vorname des Bruders des guten Freundes ist 3 x
Beste Freundin der weiblichen Hauptrolle
Der Vorname der besten Freundin der Heldin ist 191 x
Freundin der weiblichen Hauptrolle
Der Vorname einer weiteren Freundin der Heldin ist 46 x
1. Mitschülerin
Der Vorname einer Klassenkameradin ist 15 x
2. Mitschülerin
Der Vorname einer zweiten Klassenkameradin ist 18 x
3. Mitschülerin
Der Vorname einer dritten Klassenkameradin ist 9 x
Klassenkamerad der weiblichen Hauptrolle
Der Vorname des Klassenkameraden, der das Geld stiehlt, ist 104 x
Anführer einer Gang
Der Vorname des gemeinen Schülers ist 88 x
Schuldirektor
Der Nachname des Schuldirektors ist 1 x
Klassenlehrerin
Der Nachname der Klassenlehrerin ist 39 x
Erdkundelehrer
Der Nachname des Erdkundelehrers ist 6 x
Deutschlehrerin
Der Nachname der Deutschlehrerin ist 7 x
Biolehrer
Der Nachname des Biolehrers ist 3 x
Hausangestellte der Eltern der männlichen Hauptrolle
Der Nachname der Hausangestellten ist 3 x
Pfarrer
Der Nachname des Pfarrers ist 4 x
Chef der Mutter der weiblichen Hauptrolle
Der Nachname des Antiquars ist 4 x
Hündin der männlichen Hauptrolle
Der Name der Hündin des guten Freundes ist 1 x
Welpe
Der Name des Welpen (männl.) ist 5 x
Handlungsort der Geschichte und Kulisse
Die Stadt , in der die Geschichte spielt, heißt 4 x

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