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Familie für Anfänger

Turbulente Zeiten für die Familie auf Gut Sonnenhof: Kaum hat die neue Reitlehrerin ihren Dienst angetreten und sich zusammen mit ihrem Sohn auf dem Hof niedergelassen, überschlagen sich die Ereignisse. Ein berühmter Sänger mit Pferdephobie soll reiten lernen, ein sensationslustiger Reporter treibt sich heimlich auf dem Hof herum und die neue Liebe des Gutsbesitzers stößt bei einer seiner Töchter auf Widerstand. Als die Veröffentlichung peinlicher Fotos des Stars droht und die jüngste Tochter einen Reitunfall hat, lernt die zusammengewürfelte Familie, dass man schwierige Situationen gemeinsam viel besser meistern kann – und man miteinander definitiv mehr Spaß hat.

Autor: Sonja Brandt
Illustration: istockphoto.com/Charles Aghoian
ca. 212 Seiten

Ab 26.99 EUR inkl. 7% MWSt
zzgl. Versandkosten

(Kursiv: wird durch Ihre Angaben ersetzt)

Epoche

Gegenwart (Sommer)

Schauplatz

Der Reiterhof Gut Sonnenhof, irgendwo in Deutschland

Abriss

Turbulente Familienkomödie: Vater von zwei Töchtern verliebt sich in die neue Reitlehrerin, die mit ihrem Sohn auf den Hof gezogen ist, was für Aufregung und kleinere Intrigen sorgt; am Schluss sind jedoch alle versöhnt und glücklich mit der neuen Patchwork-Familie!

(Kursiv: wird durch Ihre Angaben ersetzt)

Personen :

6 weibliche und 7 männliche Rollen

Gutsbesitzer

Bernd Reimann, Besitzer des Guts Sonnenhof; Vater von Kathie und Nora; alleinerziehend; ehrlich; entschlusskräftig; verliebt sich in Simone und kommt mit ihr zusammen; erkennt zunächst nicht, dass Nora mit dieser Beziehung ein Problem hat; reagiert geschockt, als er von ihrer Intrige erfährt, verzeiht seiner Tochter aber schnell wieder.

Ältere Tochter des Gutsbesitzers

Nora, Bernds ältere Tochter; Kathies große Schwester; in der Pubertät; sehr gute Reiterin; hilft viel und gerne auf dem Hof mit, weswegen sich ihre Schulleistungen zunehmend verschlechtern; großer Fan von Xaver Nando; ist eifersüchtig auf Simone und reagiert zickig auf alles, was diese macht; versteckt eine Nadel in der Satteldecke von Simones Pferd, um dieser zu schaden; als stattdessen Kathie mit dem Pferd ausreitet, wird ihr entsetzt bewusst, was sie Dummes getan hat, und sie ist in großer Sorge um ihre kleine Schwester; beichtet alles und zeigt sich reumütig; versöhnt sich schließlich auch mit Simone.

Jüngere Tochter des Gutsbesitzers

Kathie, Bernds jüngere Tochter; Noras kleine Schwester; sehr gute Reiterin; hilft viel und gerne auf dem Hof mit, was auch ihren Schulnoten nicht gut tut; großer Fan von Xaver Nando; freundet sich schnell mit Benni und Simone an; hat wegen Noras Tat einen Reitunfall, als sie mit Simones Pferd ausreitet; erleidet eine Gehirnerschütterung, erholt sich jedoch schnell; ist ihrer Schwester nicht böse.

Reitlehrerin

Simone Vogt, neue Reitlehrerin auf Gut Sonnenhof; Bennis Mutter; Pferdewirtin; freundlich und geduldig; hat einige Dressur- und Springturniere gewonnen; war lange auf Jobsuche; wollte sich nach ihrer letzten Beziehung nicht wieder verlieben, kommt jedoch gegen ihre Gefühle für Bernd nicht an; bemerkt schnell, dass Nora ein Problem mit ihr hat; reagiert verständnisvoll und ist erleichtert, als sie sich am Schluss versöhnen.

Sohn der Reitlehrerin

Benni, Simones Sohn; älter als Nora und Kathie; still, eher schüchtern und sehr hilfsbereit; erstellt tolle Bilder von Fantasy-Pferden am Computer; versteht sich sehr gut mit Kathie und versucht auch, sich mit Nora anzufreunden; ist von deren zickigem Verhalten genervt; am Ende verstehen sie sich jedoch gut.

Berühmter Sänger

Xaver Nando, berühmter Sänger; Mädchenschwarm; war früher schmächtig und ängstlich; ist auf einem Gestüt aufgewachsen; sein Vater ist laut und dominant; hat Musik studiert; wohnt in Berlin; fährt einen silbernen Audi; kann gut kochen; in den Medien als Pferdenarr bekannt, hatte als Kind aber einen Reitunfall und hat seitdem große Angst vor Pferden, was seine Fans nicht wissen dürfen; muss für einen Videodreh seine Angst überwinden und kommt deswegen unter dem Tarnnamen Thomas nach Gut Sonnenhof; versteht sicht gut mit allen; lernt langsam wieder reiten und wächst bei Kathies Unfall über sich hinaus; versöhnt sich am Schluss mit seinem Vater.

Redakteur

Michael Kleinert, Redakteur bei der Pferdezeitschrift „Kidsnews“; ein bisschen faul und deswegen bei seinen Kollegen unbeliebt; fährt einen blauen Golf; verfolgt Xaver Nando, da er aus dessen Pferdephobie eine große Story machen will; nach einigem Hin und Her befreundet er sich mit den Bewohnern des Sonnenhofs und darf einen Artikel über den Unfall und Xavers Rettungsaktion schreiben; nachdem er mit dem Beitrag seine Chefin begeistert hat, stellt er sich auch mit seinen Kollegen wieder gut.

Chefin des Redakteurs

Sabine, Chefin der Pferdezeitschrift „Kidsnews“; genießt die Macht, die sie im Büro hat, und spart nicht mit Kritik; ist jedoch auch fair und zollt Michael am Schluss Anerkennung für seine tolle Story.

Kollegin des Redakteurs

Gina, Redakteurin bei der Pferdezeitschrift „Kidsnews“; karrierebewusst; versteht sich nicht gut mit Michael; sehr kleine Rolle.

Kollege des Redakteurs

Stefan, Redakteur bei der Pferdezeitschrift „Kidsnews“; hat ein schwieriges Verhältnis mit Michael; sehr kleine Rolle.

Guter Freund des Redakteurs

Richard, Freund von Michael; zehn Jahre älter als Xaver Nando; hat eine Anwaltskanzlei; seine Großeltern wohnen in dem Dorf, in dem Xaver aufgewachsen ist; liefert Michael wichtige Infos über Xaver; kleine Rolle.

Manager des Sängers

Jochen Spiller, Xaver Nandos Manager; sportlich; braungebrannt; fährt einen schwarzen Sportwagen; sehr kleine Rolle.

Reitschülerin

Mona, eine Reitschülerin auf Gut Sonnenhof; in Noras Alter; reitet seit vier Jahren; großer Fan von Xaver Nando; sehr kleine Rolle.

Nicht personalisiert werden:

Die Pferde Diabolo, Fabia, Taban, Kahil, Angel, Tempo, Watson, Stern, Varus, Rick, Lord und Falko.

(Kursiv: wird durch Ihre Angaben ersetzt)

Leseprobe

„Und hier sind noch…“, begann Benni, doch Michael blickte unruhig auf.
„Moment mal“, sagte er. „Mein Telefon klingelt.“
Kathie und Benni warfen sich einen kurzen, besorgten Blick zu. Ob Nora es geschafft hatte, das Zimmer rechtzeitig zu verlassen?
„Ich glaube, das kommt aus einem anderen Büro“, versuchte Kathie noch, Michael abzulenken, doch der kannte seinen Klingelton offensichtlich gut.
„Nein, nein, das ist mein Telefon.“ Er horchte noch einmal und stand dann hektisch auf. „Ich bin gleich wieder da.“
Er schob den Stuhl zurück, stand auf und beeilte sich, aus der Sitzecke zu kommen. Gleich darauf hörten Kathie und Benni, wie er die Tür zu seinem Büro öffnete und ans Telefon ging. Dabei schien er nicht auf Nora gestoßen zu sein. Sie hatte es also rechtzeitig nach draußen geschafft. Ob sie die Speicherkarte wohl gefunden hatte?
„Komm, wir verschwinden auch“, flüsterte Kathie Benni zu.
Benni klappte seinen Laptop zu und steckte ihn unter den Arm. „Nichts wie weg!“
Leise schlichen sie aus der Nische, sahen sich noch einmal kurz nach Michaels Büro um. Sie hörten seine Stimme, also telefonierte er noch.
So schnell sie konnten, flüchteten sie den Gang hinunter zur großen Eingangshalle. Sie nickten der Frau an der Pforte noch einmal höflich zu und verließen dann das Gebäude.

Michael hob den Hörer, während er gleichzeitig auf das Display seines Telefons starrte. Es war Sabine.
„Hast du schon etwas herausgefunden? Kriegen wir die Story für die neue Ausgabe?“, brüllte sie ins Telefon, ohne ihren Namen zu nennen.
Michael grinste vor sich hin. So heiß hatte er seine Chefin schon lange nicht mehr erlebt. Die würde er gerne noch ein bisschen zappeln lassen. „Ich bin ziemlich nah dran“, antwortete er und warf einen Blick auf den Monitor seines Computers. Dort prangte gerade mal die Überschrift zu dem Leitartikel. Und damit wollte er sich nun auch nicht unbedingt überarbeiten.
„Wie nah?“ Sabines Stimme klang nun vorsichtiger.
Michael spürte ihr Misstrauen. Zu viel Zeit würde sie ihm wahrscheinlich doch nicht zugeste-hen. „Ich habe ihn“, beeilte er sich zu sagen. „Ich weiß, auf welchem Hof er seine Reitstunden kriegt. Und stell dir vor, gestern ist es mir sogar gelungen, ein paar Fotos von ihm zu machen.“
„Wirklich?“ Sabine schrie fast. „Kannst du mir die mailen?“
Michael warf einen Blick auf seine Kamera, und plötzlich durchzuckte ihn ein riesiger Schreck. Die Kamera lag auf dem Schreibtisch vor dem Monitor, obwohl er sie doch eigentlich hinter den Monitor gelegt hatte. Und sie sah aus, als hätte jemand…
Michael? Kannst du mir die Fotos schicken?“, tönte Sabines Stimme noch einmal durch den Hörer. „Michael? Hallo?“
Michaels Herz schlug bis zum Hals. „Ich… Ich melde mich später noch mal!“, stotterte er und legte auf, bevor seine Chefin weitere Fragen stellen konnte. Dann griff er nach der Kamera und öffnete die Klappe zur Speicherkarte. Der Schlitz, in dem die Speicherkarte steckte, war leer. Das konnte doch nicht wahr sein! Und das durfte auch nicht wahr sein!
Die Kinder!, fuhr es Michael durch den Kopf. Sie hatten ihn aus dem Büro gelockt, damit jemand anderes die Karte stehlen konnte.
So schnell Michael konnte, rannte er zur Tür und riss sie auf. Dann stürmte er auf die Sitzecke zu, in der er vor zwei Minuten mit dem Mädchen und dem Jungen gesessen hatte. Doch die beiden waren verschwunden.
Michael starrte fassungslos in alle Richtungen. Das gab es doch nicht! Das war doch ein Scherz!
Wieder klingelte das Telefon in seinem Zimmer. Michael stieß einen lauten Fluch aus. Plötzlich fiel es ihm wie Schuppen von den Augen. Das Mädchen! Natürlich! Jetzt wusste er wieder, woher er es kannte. Es war die Kleine gewesen, die ihm gestern auf dem Reiterhof vors Auto gesprungen war.
Michael drehte sich auf dem Absatz um und rannte die Treppe hinunter. Er musste die Kinder erwischen. Er musste!

Als Kathie und Benni auf den Parkplatz kamen, saß Nora schon auf dem Beifahrersitz in Xavers silbernem Audi und winkte mit der Speicherkarte.
„Das war ein Spaß!“, rief sie. „Ich habe sie. Hoffe ich jedenfalls.“
„Genial!“ Kathie strahlte.
„Es war jedenfalls die einzige Karte, die in dieser verfluchten Kamera steckte“, sagte Xaver und warf den Motor an. Dann setzte er den Wagen aus der Parklücke und fuhr auf die Straße.
Benni streckte seinen Arm zu Nora hinüber. „Gib mal her. Ich stecke sie in meinen Laptop.“ Er klappte sein Notebook auf, steckte die Speicherkarte hinein und klickte die Fotos durch. „Oh ha, ja, hihi“, kicherte er.
„Was ist denn?“, fragten alle ungeduldig. „Ist das die richtige Speicherkarte?“
Benni grinste. „Und ob sie das ist! Und ich sage euch, die wäre wirklich ein Sechser im Lotto für ihn gewesen.“
Nun beugte sich auch Kathie über den Laptop. „Oh nein, Xaver ganz schräg im Sattel. Und oh, da liegt er.“
„Still! Ich will das nicht hören!“, rief Xaver. Er hatte sich jetzt in den dichten Verkehr eingefädelt und versuchte, sich auf den Straßenverkehr zu konzentrieren.
Doch jetzt kam so richtig Stimmung auf.
„Wir haben die Fotos! Wir haben sie!“, jubelten Kathie und Benni und hüpften auf dem Sitz herum. Kathie knuffte Benni in die Seite, und Benni zwickte sie zur Strafe in den Arm. Dann wuschelte er Nora durch die Haare.
„Du warst spitze“, lobte er sie.
„Du aber auch“, gab Nora anerkennend zurück.
„Ihr wart alle großartig!“, erklärte Xaver. „Ich weiß überhaupt nicht, wie ich euch danken soll. Kann ich euch wenigstens zu einem Eis einladen?“
„Das klingt gut. Und wenn du magst, kannst du uns auch ein paar Konzertkarten schenken, wenn das alles überstanden ist“, meinte Nora.
Xaver nickte. „Ihr bekommt sogar ein Jahresabo“, versprach er.

„Haben Sie hier ein paar Kinder gesehen?“, brüllte Michael der Frau an der Rezeption zu, als er verschwitzt und mit rotem Kopf in der Eingangshalle ankam.
Sie nickte. „Zwei Mädchen und ein Junge. Sie wollten zu Ihnen, Herr Kleinert.“
„Und wo sind sie jetzt?“, rief Michael und bemühte sich, seine Stimme unter Kontrolle zu halten.
„Gerade rausgegangen“, erklärte die Frau. „Soviel ich weiß, wurden sie von einem Auto abgeholt.“
Michael stieß einen lauten Fluch aus. Dann ließ er sich auf das große rote Sofa in der Eingangshalle fallen und schlug die Hände vors Gesicht. Er hatte hoch gepokert und verloren. Wie sollte er das nur seiner Chefin erklären?

Sonja Brandt

Sonja Brandt wurde am 26.7. 1965 in Bremen geboren. Nach dem Schulabschluss studierte sie Sozial- und Kulturwissenschaft in Bremen, arbeitete danach als Redakteurin für verschiedene Zeitschriften und Magazine.
Seit einigen Jahren lebt sie mit ihrem Lebensgefährten und vier Kindern in einer Patchworkfamilie auf dem Land in der Nähe von Syke auf einem kleinen Bauernhof. Zum Hof gehören außerdem ein alter Hund, zwei Katzen, zwei Islandpferde, ein Esel und jede Menge Hühner.
Schreiben gehörte immer schon zu ihrem Leben, auf diesem Hof zwischen Kindern und Tieren schreiben sich die Geschichten aber fast von allein.

Nennungshäufigkeit

Hier haben wir für Sie alle Möglichkeiten der Personalisierung dieses Buches zusammengefasst. Dazu haben wir auch aufgelistet, wie häufig die entsprechenden Angaben im Buch vorkommen.

Sie brauchen nicht alle diese Möglichkeiten zu nutzen – für jede Angabe können Sie auch einfach den Vorgabewert verwenden.

Gutsbesitzer
Der Vorname des Gutsbeitzers ist 288 x
Der Nachname des Gutsbesitzers ist 6 x
Ältere Tochter des Gutsbesitzers
Der Vorname der älteren Tochter ist 473 x
Jüngere Tochter des Gutsbesitzers
Der Vorname der jüngeren Tochter ist 380 x
Reitlehrerin
Der Vorname der Reitlehrerin ist 340 x
Der Nachname der Reitlehrerin ist 4 x
Sohn der Reitlehrerin
Der Vorname des Sohns ist 267 x
Berühmter Sänger
Der Vorname des Sängers ist 369 x
Der Nachname des Sängers ist 50 x
Der Tarnname des Sängers ist 9 x
Redakteur
Der Vorname des Journalisten ist 272 x
Der Nachname des Journalisten ist 25 x
Chefin des Redakteurs
Der Vorname der Chefin ist 40 x
Kollegin des Redakteurs
Der Vorname der Kollegin ist 17 x
Kollege des Redakteurs
Der Vorname des Kollegen ist 16 x
Guter Freund des Redakteurs
Der Vorname des guten Freundes ist 23 x
Manager des Sängers
Der Vorname des Managers ist 8 x
Der Nachname des Managers ist 2 x
Reitschülerin
Der Vorname der Reitschülerin ist 9 x

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