Herrin des Todes

Durch die geheimnisvolle Inschrift auf einer alten Scherbe inspiriert, begibt sich der junge Held zusammen mit seinem Adoptivvater und seinem väterlichen Freund auf die Suche nach der geheimnisvollen Königin, der Herrin einer längst vergangen geglaubten Kultur im Innersten Afrikas, die von allen ehrfürchtig 'Herrin des Todes' genannt wird...

Autor: T Rider Haggart Illustration: istockphoto.com/SOMATUSCANI/sandramo ca. 212 Seiten

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    Personen:

    Eine männliche und eine weibliche Rolle

    Samuel Vincey, ein Frauenschwarm von griechisch anmutender Schönheit. Er begibt sich zusammen mit seinem Adoptivvater und seinem Freund Job auf die gefährliche Suche nach Amida, der Herrin des Todes.

    Amida, Königin einer längst vergangen geglaubten Kultur in Ostafrika. Die Schönheit wird von ihrem Stamm „Herrin des Todes“ genannt. Sie glaubt, in Samuel ihren früheren Geliebten wiedergefunden zu haben. Am Ende der Geschichte stirbt sie durch einen sehr alten Fluch.

    Weitere Charaktere, die nicht personalisiert werden:

    Mr. Holly, der Adoptivvater von Samuel.

    Job, hilft Mr. Holly bei der Erziehung des jungen Samuel und ist dessen Freund.

    Billali, ein alter Stammesführer, der die Reisenden zu Amida bringt.

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  • „Liebes PersonalNOVEL-Team. Ich habe schon mehrmals ein Buch bei PersonalNOVEL bestellt. Es war bis jetzt immer eine schöne Überraschung und der oder die Beschenkte hat sich wahnsinnig darüber gefreut. Nach dem/der Beschenkten wollten natürlich auch alle anderen, die in der jeweiligen Geschichte mitspielten, das Buch lesen. Somit sorgte es immer wieder für lustigen Gesprächsstoff. Danke, dass es euch gibt! :-)“
    Meli S. aus Berlin

    „Absolut originelles Geschenk. Wir haben es unserer Tochter zur standesamtlichen Trauung geschenkt. Nun wird gelost, wer das Buch zuerst lesen darf.“
    Karin L. aus Tönisvorst

    „Das Buch war der absolute Renner auf dem 18. Geburtstag meiner besten Freundin. Den ganzen Abend über wurde aus dem Buch zitiert und darüber gelacht. Eine absolut geniale Geschenkidee.“
    Alexander B. aus Karlsruhe

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    Abriss:

    Phantastisches Abenteuer

    Schauplatz:

    Die Sümpfe Ostafrikas

    Epoche:

    Das 19.Jahrhundert (Kolonialzeit)

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  • Nennungshäufigkeit

    Hier haben wir für Sie alle Möglichkeiten der Personalisierung dieses Buches zusammengefasst. Dazu haben wir auch aufgelistet, wie häufig die entsprechenden Angaben im Buch vorkommen.

    Sie brauchen nicht alle diese Möglichkeiten zu nutzen – für jede Angabe können Sie auch einfach den Vorgabewert verwenden.

    Männliche Hauptrolle
    Sein Vorname ist ... 271 x
    Seine Haarfarbe ist ... 3 x
    Seine Augenfarbe ist ... 1 x
    Sein After Shave heißt ... 1 x
    Seine Lieblingsfarbe ist ... 1 x
    Er wohnt in ... 11 x
    Weibliche Hauptrolle
    Ihr Vorname ist ... 199 x
    Ihre Haarfarbe ist ... 4 x
    Ihre Augenfarbe ist ... 3 x
    Ihr Parfüm heißt ... 1 x
    Ihre Lieblingsfarbe ist ... 3 x
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  • (Kursiv: wird durch Ihre Angaben ersetzt)

    Leseprobe:

    Der Vorhang bewegte sich wieder ein wenig, und eine weiße, fast schneeweiße Hand mit langen, spitz zulaufenden Fingern und violett schimmernden Nägeln kam zum Vorschein. Langsam, ganz langsam, schob sie den Vorhang ein Stück zur Seite, und gleichzeitig vernahm ich eine sanfte und doch silberhelle Stimme mit einem nie gehörten süßen Klang, so etwa wie Bachgeriesel. »Fremdling«, sagte die Stimme auf Arabisch, doch in einem viel reineren, viel klassischeren Arabisch, als ich es jemals von den Amahaggern gehört hatte. »Fremdling, was erschreckt dich so?«

    Da ich mir stark einbildete, meine Fassung wenigstens äußerlich bewahrt zu haben, setzte mich diese Frage in nicht geringes Erstaunen. Bevor ich mich aber zu einer Antwort entschließen konnte, schob die Hand den Vorhang weiter zurück, und vor mir sah ich eine schlanke Gestalt, deren ganzer Körper, das Gesicht nicht ausgenommen, von einem weißen Schleierstoff umhüllt war, so daß ich im ersten Augenblick eine Leiche in Grabestüchern zu sehen vermeinte – ein Gedanke, der sich jedoch sofort selbst Lügen strafte, da durch den dünnen Schleier der Schimmer ihrer Haut zu erkennen war.

    Nein, eher machte diese Gestalt den Eindruck eines überirdischen Wesens – und doch war deutlich zu erkennen, daß ich hier eine schlanke, liebliche und sehr schöne Frau vor mir hatte, die zudem von einer seltsamen schlangenhaften Anmut war, wie ich sie noch nie gesehen hatte.

    »Warum die Angst, die große Angst, Fremdling? Ist etwas an mir, was dich schrecken könnte? Dann habt ihr Männer euch ja sehr verändert!«

    Es war eine überaus melodische Stimme, die mir lieblichen Akkorden gleich tief zu Herzen ging.

    Den Arm hebend, wandte sich Amida mit leiser Koketterie ein wenig zur Seite, mir ihre ganze Lieblichkeit sowie das volle schwarze Haar zeigend, das ihr in losen Wellen über den Schleier hinweg bis fast zu den Füßen herabrieselte, an denen sie Sandalen trug.

    »Deine Schönheit, Königin, überrascht mich so«, gab ich endlich zur Antwort, ohne mir jedoch der Worte recht bewußt zu sein. Zugleich hörte ich, wie Billali vor sich hin murmelte: »Gut, mein Pavian, gut gesagt!«

    Sie aber sagte mit einem Lachen wie fernes Glockenläuten: »Aha, ich sehe, daß die Männer nicht verlernt haben, uns Frauen durch schöne Worte zu betören. Aber wisse, das war es nicht! Du bist erschreckt, weil meine Augen so tief dir in die Seele dringen. Nun sieh, du hast gelogen, Fremdling! Doch war es nur aus Höflichkeit, es mag dir darum verziehen werden.

    Doch nun erzähle, wie ihr in das öde Land des Höhlenvolkes kommt, ins Land der Sümpfe und des Grauens, wo nur die Schatten ferner Zeit und ihrer Toten wohnen? Was sucht ihr hier? Was könnt ihr hier wünschen? Ist euch das Leben so wenig wert, daß ihr es in meine Hände legt? Ihr wißt doch, wie man mich hier nennt? Man nennt mich die „Herrin des Todes“! – Du sprichst arabisch, wie kommt das? Sie ist also nicht tot, die schöne Sprache?

    Denn sieh, ich lebe in Höhlen hier, jahrein, jahraus von Toten nur umgeben, und höre so nichts von dem Laufe der Welt – um den ich mich auch längst schon nicht mehr bekümmere. Ich lebe nur noch der Erinnerung, mein ganzes Denken gilt dem Grabe – dem Grabe, das ich selbst geschaufelt habe. Ein jeder baut sich selbst sein Schicksal. Ein altes Wort und ewig wahr gesprochen.«

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