Sehnsucht nach Caberia

Seltsame Träume veranlassen den Helden, seine Heimat zu verlassen und sich auf die Suche nach einem geheimnisvollen Land namens Caberia zu begeben, in dem alle Wünsche in Erfüllung gehen. Auf seiner gefahrvollen Reise schließen sich ihm nach und nach immer mehr Gefährten an, die alle von der Sehnsucht nach Caberia getrieben werden.
Unterwegs treffen sie auf Dämonen, Götter und fremde Welten. Harte Kämpfe werden ausgetragen, der Berg der Götter muss bestiegen werden, und das Schicksal der Gemeinschaft steht zum Teil auf Messers Schneide. Und stets quält den Helden die Frage, ob er das Land jemals finden wird, das auf keiner Karte verzeichnet ist und ihn dennoch so magisch anzieht...

Autor: Dave Branford Illustration: istockphoto.com/Benjamin Goode ca. 212 Seiten

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    Personen:

    13 männliche und eine weibliche Rolle

    Edro, die männliche Hauptfigur; macht sich auf die Suche nach dem geheimnisvollen Caberia, um den Sinn seines Lebens zu ergründen; sammelt dabei eine Gruppe von Gefährten um sich, unter ihnen Kiria, in die er sich verliebt; sehr nachdenklich; hängt gerne philosophischen Gedanken nach; ausgezeichneter Schwertkämpfer; mutig, aber auch besonnen; unangefochtener Anführer der Gefährten; hat für jeden ein offenes Ohr; nach Kirias Tod irrt er allein und verzweifelt auf der Suche nach Caberia umher; nach einigen Abenteuern und Gefahren findet er es schließlich und wird mit Kiria, Lakyr und Mergun wiedervereint.

    Kiria, Edros Geliebte; hübsche, langhaarige Frau aus Bedin; hat ihren eigenen Kopf und ist mit Edro oft nicht einer Meinung; trotz ihrer Differenzen sind beide einander sehr zugetan; Kiria wird von Edro im Kampf getötet, als dieser unter dem bösen Einfluss des Gottes Ychkr steht und keinen eigenen Willen mehr hat; ihr Tod wird in Edros Caberia allerdings rückgängig gemacht und das Paar ist am Ende wieder zusammen.

    Lakyr von der zweiköpfigen Katze, stammt aus Thorkyr; Edros erster Begleiter und im Besitz einer geheimnisvollen zweiköpfigen Katze, die ihm sehr viel bedeutet; wirkt gelegentlich etwas unterkühlt und zurückhaltend, dahinter verbirgt sich jedoch ein gutes Herz; gibt kaum etwas von sich preis; ruhiger Pol der Gefährten.

    Mergun von der Wolfsinsel, stößt als Dritter zu den Gefährten; ist von Kopf bis Fuß in Pelz gekleidet und wirkt oftmals etwas mürrisch; war bereits einmal in Caberia, kann sich jedoch nur noch verschwommen an Einzelheiten erinnern; nachdem er sich mit einer Dschungelkrankheit infiziert, ist er zeitweise gelähmt, erholt sich aber mit Unterstützung seiner Freunde wieder.

    Gialbeth Zauberzwerg, heiterer Geselle; hat die erfreuliche Fähigkeit, Essen herbeizaubern zu können; ihn und Mergun verbindet eine besonders enge Freundschaft; wird von einem Unbekannten im Kampf erschlagen.

    Krasi der Geisterbeschwörer, langes Haar; einer der berühmtesten Zauberer von Daresh; sein breites Wissen über magische Angelegenheiten erweist sich im Verlauf der Geschichte oftmals als sehr nützlich für die Gefährten; wird bei einem Angriff von magischen Tiermenschen getötet.

    Grimmon der Unsichtbare, vermutlich der beste Dieb von Bedin; als Sohn des berühmten Zauberers Griljujun Seonjim verfügt er über die Gabe, sich unsichtbar machen zu können; mutiger und sympathischer Gefährte; verlässt die Gruppe allerdings nach kurzer Zeit wieder, um sich zur Ruhe zu setzen und seine ergaunerten Reichtümer zu genießen.

    Phakl der Schlaue, ein gewitzter Mann; langes Haar; manchmal etwas ungestüm; weil er seinen Durst nicht mehr zügeln kann, trinkt er vergiftetes Flusswasser und stirbt.

    Garot der Starke, mutiger und kampferprobter Mann; trinkt auch von dem verdorbenen Wasser und stirbt kurz nach Phakl dem Schlauen.

    Gonly vom großen Fluss, netter Gefährte; seine Gier nach Reichtum wird ihm jedoch zum Verhängnis; wird von einer urzeitlichen Flugechse getötet, ehe ihm jemand zu Hilfe eilen kann.

    Sorin mit der Axt, furchtloser Kämpfer; stirbt den Heldentod, als er Grimmon den Dieb vor einem riesenhaften Insekt rettet.

    Randir der Wanderer, großgewachsener Elf mit purpurnen Augen; stößt erst spät zu der Gruppe, schließt sich jedoch nach einigem Zögern der Suche nach Caberia an; gerät auch in den Bann des bösen Ychkr und stirbt in einer sinnlosen Schlacht.

    Dasquiol, weiser Prophet oder Magier; langes weißes Haar; Bart; raucht gerne Opiumpfeife; er gibt den Gefährten wichtige Hinweise, wie sie Caberia finden können.

    Nielk, der oberste Priester des Retned, dem mächtigen Gott des Rattentempels; dürrer Mann; schickt Edro, Lakyr, Mergun und Gialbeth kraft seiner Magie nach Bedin.

    Nicht personalisiert werden:

    Druas, reicher Bücher- und Landkartensammler; wird von der zweiköpfigen Katze getötet, als er Edro bedroht.

    Saurin, riesiger und grobschlächtiger Mann von der Insel Thyrn; wird von der zweiköpfigen Katze getötet.

    Retned, der schreckliche Rattengott; nur er kennt das Versteck, in dem sich die Maschine befindet, durch deren Anwendung man wieder in die Menschenwelt gelangen kann.

    Drolsthor, dessen Frau von der zweiköpfigen Katze getötet wird.

    Trucad von Dralk, einsamer Besitzer einer verfallenen Burg.

    Flar, der Häuptling vom Stamm der Dagaroy.

    Zebulas, ein Mann aus Yumara, der den Gefährten ein Pony überlässt.

    Imoc der Uralte, ein Baumgeist; warnt die Gruppe vor dem Betreten des dunklen Zauberwaldes.

    Trenin, ein Zwerg aus dem Zauberwald; er hat eine Botschaft von Randir für Edro.

    Gardir, der Elfenkönig von Elfgart.

    Enajad, ein Elf aus Elfgart.

    Ychkr, ein böser Vertreter der alten Götter; führt Edro, Kiria und Randir in sein Caberia der Albträume; wird nach einer grausamen Schlacht von Edro getötet, indem dieser ein magisches Horn bläst.

    Roso aus Rogii, erzählt Edro von der Schwarzen Blume.

    Luun der Graue, der erste Mensch dem Edro in seinem Caberia begegnet.

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  • „Das Buch ist sehr gut angekommen. Alle Familienmitglieder haben es schon gelesen und dabei viel gelacht.“
    Simone D. aus Langenwetzendorf

    „Habe zwei Bücher gelesen, sie genossen und tüchtig weiterempfohlen.“
    Svea H. aus Husum

    „Meine beschenkte Nachbarin (60) war total begeistert, sie hatte von einem solchen Buch noch nie gehört. Wir (mehrere Frauen) hatten riesigen Spaß beim Aussuchen des Buches und beim Verteilen der entsprechenden Namen. Die Geschichte, die wir ausgewählt haben, passt aber auch super zu unserer nachbarschaftlichen Freundschaft. Grüße aus dem Ruhrgebiet.“
    Kerstin S. aus Bochum

    „Mein Freund hat sich sehr über das Buch gefreut. Er hat als Kind oft mit seinen Kumpels in verschiedenen „Welten“ gespielt und Abenteuer erlebt. Das Buch hat ihn noch einmal an seine Kindheit erinnert, was er sehr schön fand.“
    Liane aus Gronau

    „Sehr schönes Buch, sehr unterhaltsam. Gutes Fantasybuch - von der Art leider das Einzige, aber vielleicht kommen ja noch mehr. Meine Liebste hat mich jetzt noch lieber. :-)“
    Nico Smogalski aus Brandenburg an der Havel

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  • (Kursiv: wird durch Ihre Angaben ersetzt)

    Abriss:

    Klassischer Fantasyroman um eine Gruppe von Gefährten, die sich auf der Suche nach einem geheimnisvollen Land befinden – mit einigen kurzen Kampfszenen, denen 7 personalisierbare Rollen zum Opfer fallen.

    Schauplatz:

    Eine mittelalterliche Parallelwelt und diverse andere Welten.

    Epoche:

    Nicht näher definiert.

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  • Nennungshäufigkeit

    Hier haben wir für Sie alle Möglichkeiten der Personalisierung dieses Buches zusammengefasst. Dazu haben wir auch aufgelistet, wie häufig die entsprechenden Angaben im Buch vorkommen.

    Sie brauchen nicht alle diese Möglichkeiten zu nutzen – für jede Angabe können Sie auch einfach den Vorgabewert verwenden.

    Männliche Hauptrolle
    Der Vorname der männlichen Hauptrolle ist ... 674 x
    Die Heimatstadt der männlichen Hauptrolle ist ... 61 x
    Die Augenfarbe der männlichen Hauptrolle ist ... 5 x
    Die Haarfarbe der männlichen Hauptrolle ist ... 1 x
    Die Geliebte der männlichen Hauptrolle
    Der Vorname der Geliebten ist ... 111 x
    Die Augenfarbe der Geliebten ist ... 4 x
    Die Haarfarbe der Geliebten ist ... 5 x
    Begleiter der männlichen Hauptrolle
    Der Vorname des Katzenmannes ist ... 276 x
    Gefährte der männlichen Hauptfigur
    Der Vorname des Begleiters ist ... 209 x
    Zauberzwerg und Gefährte (stirbt)
    Der Vorname des Zauberzwerges ist ... 62 x
    Zauberer (stirbt)
    Der Vorname des Beschwörers ist ... 29 x
    Der unsichtbare Dieb
    Der Vorname des unsichtbaren Diebes ist ... 100 x
    Der schlaue Gefährte (stirbt)
    Der Vorname des Schlauen ist ... 32 x
    Starker Gefährte (stirbt)
    Der Vorname des starken Gefährten ist ... 18 x
    Gieriger Gefährte (stirbt)
    Der Vorname des gierigen Gefährten ist ... 12 x
    Mann mit der Axt (stirbt)
    Der Vorname des Axtmannes ist ... 22 x
    Wanderer (stirbt)
    Der Vorname des Elfen ist ... 43 x
    Prophet oder Magier
    Der Vorname des Propheten ist ... 24 x
    Der oberste Priester
    Der Vorname des obersten Priesters ist ... 11 x
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    Leseprobe:

    Merguns Vermutung war eingetroffen. Sie waren schnell auf den Kadaver des Drachen gestoßen. Allerdings war er schon fast gänzlich zu Staub zerfallen.

    „Nun haben wir keine Spur mehr, der wir folgen können“, meinte Edro.

    Schweigend wanderten sie weiter – ziellos. Allerdings kamen sie nicht besonders zügig voran, denn sie trafen immer wieder auf urzeitliche Monster, die ihnen mitunter gefährlich wurden.

    „Fürwahr eine seltsame Welt“, stieß Mergun aus, und Krasi der Geisterbeschwörer nickte leicht. Irgendein Geheimnis verbarg diese Welt. Warum hatte der schreckliche Retned sie hierher geholt? Mergun umklammerte fest den schlichten Griff seines Schwertes. Er dürstete danach, dem grausamen Rattengott endlich gegenüberzustehen.

    Nach einer Weile des langsamen Dahintrottens erreichte die Gruppe schließlich einen Fluss. Jedenfalls nahm Edro an, dass es sich um einen Fluss handelte. Denn das andere Ufer war nicht einmal als Schatten zu erkennen, so dicht waren die kalten, von einem steten Wind in Bewegung gehaltenen Nebelschwaden, die diese Welt zu einer Hölle machten. Der Fluss wies eine starke Strömung auf, und das Wasser schien sauber zu sein. Garot der Starke und Phakl der Schlaue knieten sich sofort hin, um zu trinken.

    „Halt!“, donnerte Edro. „Wir wissen nicht, ob dieses Wasser genießbar ist.“

    Garot zuckte lediglich mit den Schultern. „Ich habe Durst, und dieses Wasser sieht sauber aus.“

    „Ich habe auch Durst, aber ich will mich nicht vergiften“, entgegnete Edro.

    Garot und Phakl wechselten einen unschlüssigen Blick miteinander und entschlossen sich schließlich doch dazu, das Wasser zu trinken. „Ein Genuss ist es wahrlich nicht“, schimpfte Phakl. Er würgte heftig.

    Edro und Mergun setzten sich unterdessen auf den staubigen Boden, um sich auszuruhen.

    „Wenn nicht bald ein Wunder geschieht, dann sterben wir in Kürze an Hunger und Durst“, murmelte Edro hoffnungslos.

    „Ich glaube nicht an Wunder“, bekannte Mergun. Er seufzte schwer.

    „Ihr solltet dennoch auf eines hoffen, Herr Mergun.“

    „Vielleicht habt Ihr ja recht.“

    In den blauen Nebelschwaden über dem Fluss tauchte langsam die Silhouette eines Bootes auf. Blitzschnell sprang Edro auf und alarmierte die anderen. Sie sahen das Boot immer näher herankommen. Ein einzelner Mann saß darin und ruderte.

    „Vielleicht ist es Retned“, vermutete Phakl angstvoll.

    „Das glaube ich nicht. Würde ein Gott rudern?“, erwiderte Krasi.

    Doch Mergun zuckte nur mit den Schultern. „Ich habe bereits viele seltsame Götter kennengelernt“, knurrte er. Seine Hand schwebte über dem Schwertgriff.

    Der Mann im Boot winkte ihnen zu. Er hatte sie offenbar bemerkt.

    „Warum winkt er?“, fragte Phakl der Schlaue.

    „Ich weiß es nicht“, brummte Krasi und winkte zurück. Die Möglichkeit, es könne sich bei dem Mann im Boot um Retned handeln, verlor in den Augen der am Ufer Stehenden mit jedem Meter, den das Boot näher kam, mehr an Wahrscheinlichkeit. Schließlich legte es am Ufer an, und der Ruderer sprang an Land. Sein Gesicht war mit abstoßenden Pocken – blauen Pocken – übersät. Der Mann war mit Sicherheit krank.

    „Hallo!“, grüßte er und wedelte mit den Armen.

    Edro grüßte zurück.

    „Was macht Ihr noch auf dieser Seite des Flusses?“, fragte der Bootsinsasse. In seinem Gesicht lag deutliches Erstaunen.

    „Warum sollten wir nicht hier sein?“, erkundigte sich Edro, wobei sich seine Stirn misstrauisch in Falten legte.

    „Herr, wisst Ihr nicht, dass alle Gesunden in Bedin Zuflucht suchen sollen?“

    „Bedin? Ist das eine Stadt oder ein Land? Oder gar eine Welt?“, fragte Mergun.

    „Ihr kennt Bedin nicht, die große Kuppelstadt auf der anderen Seite des Flusses?“

    Edro trat zu dem verdutzten Mann und legte ihm eine Hand auf die Schulter. „Wir sind nicht aus dieser Welt, mein Freund. Ein wahnsinniger Gott holte uns hierher. Nur er selbst mag wissen, warum. Bis jetzt sind wir nicht einmal einem seiner Abgesandten begegnet, geschweige denn ihm selbst. Sein Name ist Retned. Wie er aussieht, wissen wir nicht, aber man munkelt, dass er sich in vielerlei Verkleidungen zeigen kann. Habt Ihr von ihm gehört, guter Mann?“ Edro aus Dakor starrte hoffnungsvoll in das blutleere, mit Pocken übersäte Gesicht seines Gegenübers.

    Der Mann nickte. „Retned ist der Herr von Bedin“, stieß er hervor.

    „Kannst du uns in die Stadt bringen?“, fragte Edro.

    Zu Edros Entsetzen verneinte der Mann. „Nur die Gesunden dürfen noch auf die andere Seite des Flusses.“ Er lächelte gequält. „Und wie Ihr seht, Leute, bin ich krank. Ich habe nur noch wenige Tage zu leben.“

    Ruckartig nahm Edro die Hand von der Schulter des Mannes. „Was ist es für eine Krankheit, die Ihr habt, Mann?“, fragte er.

    „Der blaue Nebel verursacht sie, und auch Ihr werdet sie in nicht allzu ferner Zeit bekommen, Freunde. Retned und einige wenige Gesunde versuchen nun, sich unter der Kuppel von Bedin zu verkriechen. Sie hoffen so, ihrem Schicksal entgehen zu können, dem Schicksal dieser Welt. Diese Welt stirbt, wisst Ihr, Herr?“

    „Diese Welt stirbt?“, fragte Edro verblüfft.

    Der kranke Mann nickte. „Ja, sie stirbt.“ Er lächelte wieder sein gequältes Lächeln. „Welten sterben, ebenso wie Menschen, nur dauert es bei ihnen viel länger. Aber ihr Tod ist ebenso unaufhaltsam wie der Tod eines Menschen. Und meistens sind es die Menschen selbst, die den Tod ihrer Welt herbeiführen, und so war es auch hier. Man baute Maschinen, die zwar viel Gutes bewirkten, aber unter anderem auch diesen blauen Nebel als Abfall produzierten. Zu spät erkannte man die Gefahren dieses Nebels. Er vermag mindestens zwei Dutzend Krankheiten hervorzurufen, von denen die meisten schnell zum Tode führen. Auch grauenhafte Monster bringt er hervor. Diese Welt ist verloren, Leute – auch wenn Retned und seine Getreuen es nicht wahrhaben wollen. Auch sie werden sterben. Der blaue Nebel wird sich durch ihre steinerne Kuppel fressen und sie einstürzen lassen.“

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