Je nach Einband ab 24,95 Euro inkl. 7% MWSt. zzgl. Versandkosten
Dem weltfremden, aber liebenswerten Archäologen entgeht völlig, dass seine Kollegin in ihn verliebt ist. Stattdessen begeistert er sich für ihre emanzipierte Freundin, die Tochter des Grundbesitzers, und vor allem für die keltische Fürstin, deren Grabhügel er untersucht. Dann aber geschieht etwas Unfassbares: Die 2500 Jahre alte Keltin wird geraubt.
Eine Katastrophe, die vor der Fachwelt vorerst geheim gehalten werden muss. Eine heiße Spur führt den Archäologen in den Westerwald, wo eine neokeltische Gruppe eine Seelenwanderungszeremonie vorbereitet. Dabei stellt er fest, dass die brave Kollegin nicht nur clever, sondern auch äußerst anziehend sein kann und er fängt endlich Feuer.
Bevor die beiden jedoch zueinander finden, haben sie noch eine turbulente Jagd auf den Fersen der Druiden und einen Sturz in den Edersee zu bestehen...
ca. 204 Seiten
Zu diesem Buch gibt es ein Exposee als PDF-Datei
Dr. Richard Heppner, ein sympathischer, wenn auch etwas weltfremder Archäologe für Vor- und Frühgeschichte; frisch geschieden und Vater von Johannes und Kathi. Er verliebt sich zunächst in Isabella, kommt aber schließlich mit Margarethe zusammen.
Dr. Margarethe Rieder, Archäologin für Vor- und Frühgeschichte, trennt sich zu Beginn der Geschichte von ihrem langjährigen Freund Reinhard und findet später ihr Glück mit Richard.
Dr. Reinhard Findling, Leiter des Instituts für Vor- und Frühgeschichte und damit Margarethes Vorgesetzter; ein leicht skurriler Typ und überzeugter Junggeselle, der mit seinem Hund allein lebt.
Der Neufundländer Butzemann mit seiner Spürnase.
Tante Gertrud, eine aufrechte, sehr energische ältere Dame; sie hat ihr Haus in ein privates Tierheim verwandelt, lebt und kämpft für ihre Zöglinge.
Dr. Heribert Bergmann, der ewige Gegenspieler von Dr. Findling, der ihm den Erfolg neidet.
Der Grundbesitzer Siegert, und seine Kinder, der tolpatschige Manfred, der versucht, sich an Margarethe heranzumachen, und Isabella, eine Freundin von Margarethe, die den Anstoß zu der Ausgrabung gibt. Richard ist zunächst in sie verliebt, bevor er sein Herz für Margarethe entdeckt.
Nicht personalisiert werden kleinere Nebenrollen.
Nach obenArchäologiethriller in Hessen mit 1 Hund
Wiesbaden und der Edersee, größter Stausee Europas.
Gegenwart
Nach obenHier haben wir für Sie alle Möglichkeiten der Personalisierung dieses Buches zusammengefasst. Dazu haben wir auch aufgelistet, wie häufig die entsprechenden Angaben im Buch vorkommen.
Sie brauchen nicht alle diese Möglichkeiten zu nutzen – für jede Angabe können Sie auch einfach den Vorgabewert verwenden.
| Männliche Hauptrolle | |
| Sein Vorname ist ... | 527 x |
| Sein Nachname ist ... | 18 x |
| Seine Haarfarbe ist ... | 2 x |
| Seine Augenfarbe ist ... | 5 x |
| Der Vorname seines Sohnes ist ... | 96 x |
| Der Vorname seiner Tochter ist ... | 73 x |
| Weibliche Hauptrolle | |
| Ihr Vorname ist ... | 492 x |
| Ihr Nachname ist ... | 12 x |
| Ihre Haarfarbe ist ... | 5 x |
| Ihre Augenfarbe ist ... | 3 x |
| Vorgesetzter der weiblichen Hauptrolle | |
| Der Vorname des Vorgesetzten ist ... | 16 x |
| Hund | |
| Der Name des Hundes (Rüde) ist ... | 118 x |
| Ältere Dame | |
| Der Vorname der Tante ist ... | 91 x |
| Gegenspieler | |
| Nachname des ewigen Gegenspielers ... | 77 x |
| Grundbesitzer | |
| Der Nachname des Grundbesitzers ist ... | 69 x |
| Vorname Tochter des Grundbesitzers ... | 95 x |
| Vorname Sohn des Grundbesitzers ... | 85 x |
Richard erhob sich und fasste mit an. Der Holzkasten war aus Eiche und schwer wie Blei, beide ächzten, als sie ihn auf die Höhe des Kofferraumes anhoben. Lichterpünktchen bewegten sich über die Wiese, offensichtlich hatte man den Wagen entdeckt. Stimmengewirr drang zu ihnen hinüber. Sie scheuchten Butzemann zur Seite und schoben den Kasten bis vorn an den Beifahrersitz, der Kofferraum ließ sich knapp schließen.
„Jetzt aber nix wie weg“, sagte Findling. „Packen Sie ihre Dulcinea ein, aber eilig!“
„Ihre menschenverachtende Art und Weise werde ich Ihnen nicht vergessen, Herr Findling!“, schimpfte Richard und hob die immer noch schlafende Margarethe von der Kühlerhaube.
„Ich Ihre kollegiale Hilfsbereitschaft auch nicht!“, knurrte Findling und hielt ihm die Beifahrertür auf.
Richard musste Margarethe auf den Schoß nehmen, es war keine Zeit mehr, sie im hinteren Teil des Wagens zu platzieren. Findling knallte die Tür zu, rannte auf die Fahrerseite, stürzte sich auf den Sitz und betätigte die Zentralverriegelung. Keinen Moment zu früh.
Vor ihnen tauchte ein Mann auf, das weiße Gewand bis zum Bauch gerafft, ein zweiter, die Hände hochgereckt, ein anderer schwang die erloschene Fackel und schlug damit auf die Kühlerhaube. Findling ließ den Motor an und hatte die Nerven, langsam und gefühlvoll rückwärts zu fahren, damit die Reifen im feuchten Boden nicht durchdrehten.
Richard hielt schützend die Arme um die schlafende Margarethe auf seinem Schoß und starrte in die erregten Gesichter der weiß gekleideten Menschen, die den Wagen umringten. Es schienen immer mehr zu werden, sie schrieen und gestikulierten, warfen mit Steinen, schlugen mit den Fäusten gegen die Scheiben, machten Anstalten, den Wagen mit ihren Fackeln zu entzünden. Wie ein Horde Gespenster sprangen sie neben dem Wagen her, stellten sich in den Weg und wichen doch zurück, wenn Findling langsam aber stetig seinen Weg in Richtung Bundesstraße fuhr. Einer setzte sich auf die Kühlerhaube, kippte aber herunter, als Findling mit kühnem Schwung rückwärts auf die Straße setzte.
Dann schienen sie gewonnen zu haben, der Wagen beschleunigte, die Verfolger blieben in den Wiesen zurück, Findling hatte wohlweislich die Richtung Rennerod gewählt damit sie nicht am „Eichenhain“ vorüberfahren mussten.
„Das war die schönste Halloween-Party meines Lebens!“ sagte Findling zufrieden und trat aufs Gas. Mit quietschenden Reifen nahmen sie die Kurven, Butzemann wurde von dem hin- und herrutschenden Sarg arg bedrängt. Schließlich setzte er sich darauf.
„Margarethe!“, flüsterte Richard. „So wach' doch auf, du bist jetzt in Sicherheit!“
Sie hustete, kuschelte sich an ihn und schien wieder ins Reich der Träume abtauchen zu wollen.
„Frau Dr. Rieder!“, sagte Findling unfreundlich. „Hätten Sie die Güte, aus ihrem Schneewittchenschlaf zu erwachen? Wir haben auch so schon genug Scherereien!“
Nach oben