PersonalNOVEL

Armee des Grauens

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Lance Foster

Der wohlverdiente Urlaub des Wissenschaftlers für extrasolare Planeten wird abrupt beendet, als er gebeten wird, an einer vom Militär geleiteten Expedition auf den Planeten Halikarnos teilzunehmen. Zusammen mit einer Rettungsmannschaft soll er ein verschollenes Forscherteam suchen, zu dem auch seine geschiedene Frau gehörte. Bald muss er jedoch erkennen, dass das Militär wichtige Informationen unterschlagen hat und der Zweck der Reise ein ganz anderer ist.

Zusammen mit seinen beherzten Kollegen will er das Rätsel des Planeten lösen. Dabei treffen sie auf die unheimlichen und kampfeslustigen Flonen - außerirdische Wesen, halb Insekt, halb Pflanze... ca. 204 Seiten


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  • Personen:

    Dr. Maurice Lindholm, Exobiologe und Planetenkundler mit Kenntnissen in der Humanmedizin; sportlich, mit braunem Gürtel in Karate; war acht Jahre mit Virna verheiratet, seit einem Jahr ist er von ihr geschieden, hegt aber immer noch Gefühle für sie; wird von der Liga für Planetenschutz beauftragt, sich auf dem Planeten Halikarnos auf die Suche nach einem verschollenen Forschungsteam zu machen, zu dem auch Virna gehörte; ehrbarer Charakter, der Wissenschaft zum Wohle der Menschheit betreibt; antimilitaristisch

    Samantha Margolin, Lieutenant und stellvertretende Einsatzleiterin des Rettungsteams; tough und sportlich (schwarzer Gürtel in Karate); loyal, teamfähig und rechtschaffen; als die Machenschaften von Captain Masterson ans Licht kommen, übernimmt sie das Kommando

    Dr. Virna Casagrande, Wissenschaftlerin und Exfrau von Maurice; hat ihren Mädchennamen wieder angenommen und ist im Wissenschaftsteam von Prof. Hamilton Lawrence, das vermisst wird; Virna hat Maurice heimliche Botschaften hinterlassen, damit er sie wiederfindet und die bösen Pläne von Lawrence und Masterson durchkreuzt; wird am Ende von Maurice gerettet; die beiden werden kein Liebespaar mehr, bleiben aber gute Freunde

    Harry Masterson, Captain und Einsatzleiter des Rettungsteams; unsympathisch, herrisch und streng; ist zur Überraschung des Teams nicht daran interessiert, auf Halikarnos nach den vermeintlich Überlebenden zu suchen oder herauszufinden, was ihnen passiert ist; als sein falsches Spiel auffliegt, riskiert er das Leben einiger Teammitglieder und flieht; am Ende bekommen ihn Margolin und Lindholm zu fassen und stellen ihn vor das Militärgericht

    Paul und Elaine Steward, Freunde von Maurice; leben in Sydney; Maurice nimmt das Angebot seines ehemaligen Studienkollegen an, ihn in Sydney zu besuchen und dort Urlaub zu machen – bis ihn die Liga für den Einsatz auf Halikarnos rekrutiert

    Mike Dane, Mitglied des Rettungsteams; Elitesoldat und Waffenspezialist; hat Frau und Kind; eher introvertiert, bisweilen ängstlich, verliert schnell die Nerven

    Sheila Juskowiak, Sergeant und Mitglied des Rettungsteams; quasi die Elektrikerin im Team; pflichtbewusst und resolut, bisweilen draufgängerisch; lernt Maurice erst nach einiger Zeit leiden, ist dann aber eine verlässliche Unterstützung; sportlich (schwarzer Gürtel in Karate)

    Ryan Murphy, Corporal und Mitglied des Rettungsteams; ausgebildeter Pilot, der jede Maschine zum Laufen bringt; Spaßvogel in der Gruppe; hatte einmal eine Liebelei mit Samantha Margolin

    Roberto Cerno, Mitglied des Rettungsteams; Computerspezialist, sympathischer, aber offenbar abergläubischer Mann

    Nicht personalisierbar sind:

    Stanley Carter, Beauftragter der Liga für Planetenschutz; beauftragt Maurice, auf Halikarnos nach den Vermissten zu suchen

    Ludvig Dalman, Mitglied des Rettungsteams; stirbt im Kampf mit den Flonen

    Uwe Schneider, Mitglied des Rettungsteams

    Peter Farrelli, Mitglied des Rettungsteams; stirbt im Kampf mit den Flonen

    Carolyn Fend, Mitglied des Rettungsteams; Scharfschützin mit eher ruhigem Gemüt

    Ernesto Ronaldo, Mitglied des Rettungsteams

    Admiral Carpenter, höchstes Tier beim Militär, will die außerirdische Spezies (Flonen = halb Insekt, halb Pflanze) schützen, um sie als mögliche Militärs einzusetzen

    Commodore Gregory, verantwortlicher Kommandeur in dem Raumsektor, in dem sich die Wissenschaftsstation auf Halikarnos befindet; schickt das Rettungsteam um Masterson, Margolin und Lindholm mit dem Raumschiff Daedalus nach Halikarnos, damit diese die Forschungsergebnisse von Lawrence zum Schutz der Flona retten; arbeitet im Auftrag Admiral Carpenters

    Professor Hamilton Lawrence, Leiter der Wissenschaftsstation auf Halikarnos; ehemals Maurices und Virnas Doktorvater; will mithilfe der Flonen die Erde unterwerfen und verwandelt sich durch ein Selbstexperiment selbst in ein Flonwesen; kommt bei einem wilden Gefecht ums Leben

    Lieutenant Warrener; Leiter der Sicherungsmannschaft auf Halikarnos und Lawrences Gehilfe; mutiert fast vollständig zum Flon; stirbt am Ende

    Sergeant Reilly, ein Wachhabender auf der Wissenschaftsstation; wird vom Rettungsteam tot aufgefunden

    Dr. Greg Lansky, Mitglied des verschollenen Wissenschaftsteams; arbeitet wie Virna für die Liga für Planetenschutz und wird am Ende ebenfalls gerettet

    Jason Kledder, Mitglied des verschollenen Wissenschaftlerteams; das Rettungsteam findet seinen abgetrennten, tiefgefrorenen Kopf, in dem sich eine Kreatur eingenistet hat, die Maurice als Flonenlarve identifiziert

    Dr. Margret Liddell, Mitglied des verschollenen Wissenschaftlerteams, stellt sich zusammen mit Kledder gegen Prof. Lawrence; muss dafür mit dem Tod bezahlen

    Major Laura Barcley, wurde zusammen mit einem 40-köpfigen Militärtrupp vor Maurice nach Halikarnos geschickt, um nach dem Rechten zu sehen; wird ebenfalls tot aufgefunden

    Daryl Stevenson, Mitglied von Barcleys Truppe

    Franklin, Mitglied von Barcleys Truppe

    General Horner; Chef der planetaren Abwehr

    Mrs. Kern, Sekretärin Carters

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  • Abriss:

    Spannende Sci-Fi-Story, in der unheimliche Wesen auf dem neu entdeckten Planeten Halikarnos ihr Unwesen treiben; ohne Liebesgeschichte

    Epoche:

    Zukunft - Jahr 2106

    Schauplatz:

    Sydney

    Planet Halikarnos

    Raumschiff

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  • Nennungshäufigkeit

    Hier haben wir für Sie alle Möglichkeiten der Personalisierung dieses Buches zusammengefasst. Dazu haben wir auch aufgelistet, wie häufig die entsprechenden Angaben im Buch vorkommen.

    Sie brauchen nicht alle diese Möglichkeiten zu nutzen – für jede Angabe können Sie auch einfach den Vorgabewert verwenden.

    Männliche Hauptrolle
    Der Vorname des Helden lautet ... 493 x
    Der Nachname des Helden lautet ... 49 x
    Die Augenfarbe des Helden ist ... 2 x
    Die Haarfarbe des Helden ist ... 2 x
    Das Aftershave des Helden heißt ... 1 x
    An seinem nächsten Geburtstag wird der Held (Zahl) ... 1 x
    Weibliche Hauptrolle
    Der Vorname der Heldin lautet ... 304 x
    Der Nachname der Heldin lautet ... 29 x
    Die Augenfarbe der Heldin ist ... 1 x
    Die Haarfarbe der Heldin ist ... 2 x
    Das Parfüm der Heldin heißt ... 1 x
    Ex-Frau der männlichen Hauptrolle
    Die Ex-Frau des Helden heißt mit Vornamen ... 91 x
    Der Mädchenname der Ex-Frau lautet ... 12 x
    Captain des Rettungsteams
    Der Vorname des Captain lautet ... 5 x
    Der Nachname des Captain lautet ... 232 x
    Freund der männlichen Hauptrolle
    Der Freund des Helden heißt mit Vornamen ... 13 x
    Frau des Freundes
    Die Frau des Freundes heißt mit Vornamen ... 4 x
    Die beiden heißen mit Nachnamen ... 4 x
    Waffenspezialist des Rettungsteams
    Der Angsthase im Team heißt mit Vornamen ... 91 x
    Der Angsthase im Team heißt mit Nachnamen ... 12 x
    Sergeant des Rettungsteams
    Die Elektrikerin im Team heißt mit Vornamen ... 149 x
    Die Elektrikerin im Team heißt mit Nachnamen ... 9 x
    Corporal des Rettungsteams
    Der Spaßvogel im Team heißt mit Vornamen ... 185 x
    Der Spaßvogel im Team heißt mit Nachnamen ... 6 x
    Computerspezialist des Rettungsteams
    Der Computerspezialist im Team heißt mit Vornamen ... 110 x
    Der Computerspezialist im Team heißt mit Nachnamen ... 6 x
    Name des Raumschiffs
    Der Name des Raumschiffs lautet ... 20 x
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  • Leseprobe:

    (Kursiv: wird durch Ihre Angaben ersetzt)

    Maurice gab den Blick auf den Kokon frei. „Das befand sich in Kledders Gehirn. Was es genau ist, weiß ich noch nicht.“

    „Vernichten!“

    „Auf keinen Fall!“

    Masterson tippte ihm mit ausgestrecktem Zeigefinger gegen die Brust und knurrte: „Es hat Kledder getötet? Also töten wir es.“

    „Da!“ Sheilas Aufschrei gellte allen in den Ohren. Sie deutete mit zitterndem Finger auf den Kokon in der kleinen Glasvitrine.

    Die Metamorphose war abgeschlossen. Die Puppe blähte und beulte sich aus, als das neue Leben sich darin regte. Es stand kurz vor dem Schlüpfen.

    „Es bewegt sich“, sagte Samantha entsetzt.

    „Ach ja?“ Masterson kam näher. „Weg da, Mister!“, fuhr er Maurice an, der seinen Körper schützend vor den Glaskasten schob.

    „Es kann da nicht raus“, beschwichtigte er.

    „Das hoffe ich für Sie!“, schnappte Masterson.

    Maurice war der Einzige, der das Geschehen voller Faszination beobachtete. Eine dünne Kralle aus Chitin, kaum länger als der Stachel einer Biene, ritzte das Gespinst von innen auf und vergrößerte die Öffnung, aus der eine zweite Kralle herauswuchs und das Loch im Kokon erweiterte. Als nächstes erschien ein breiter Kiefer mit nach innen gebogenen Beißzangen, die begannen, das Gespinst zu zerschneiden und dem Schlund zuzuführen, in dem drei verzahnte Chitinschnäbel die Fasern zerteilten, bevor sie eingesaugt wurden. Das Wesen ernährte sich von seiner Wiege. Ein runder, zum Kiefer hin sich verjüngender Kopf kam zum Vorschein, der ansatzlos, aber frei beweglich am Rumpf aufsaß. Dieser war länglich, in der Mitte verdickt, am Hinterleib schmal. An der Verdickung trugen ihn zwei Paar schlanke Beine, ein weiteres wuchs am Übergang zum Kopf, ein viertes und fünftes am Übergang zum Hinterleib. Das vorderste Paar war als Einziges mit den scharfen Klauen bewehrt. Am beeindruckendsten aber waren die zwei Paar Flügel, die aus dem Rücken ausstrahlten und noch von klebriger Flüssigkeit benetzt waren. Man konnte deutlich die dünnen, grünen Äderchen erkennen, die Chlorophyll durch die Flügelhäute pumpten. In Kopf, Rumpf und Hinterleib schimmerten ebenfalls grüne Adern unter der noch dünnen braunen Haut.

    „Ist das nicht wunderbar?“, frohlockte Maurice mit dem Enthusiasmus des Entdeckers.

    „Eklig!“, zischte Sheila.

    Und Masterson brummte: „Töten und sezieren!“

    Das Wesen klappte die Flügel auf und bewegte sie, um sie zu trocknen. Je schneller sie flatterten, desto lauter wurde der tiefe Summton, der dem einer Hummel glich. Auch durch das bruchfeste Glas hindurch dröhnte dieses Summen und versetzte die Glaswand in Vibrationen. Gleichzeitig stellte sich das Wesen auf die vier Hinterbeine, krümmte die Klauen der beiden Vorderbeine, richtete den Oberkörper zu voller Größe auf, und zwei bislang mit der dicken Außenhaut verwachsene Hautfalten öffneten sich über dem kräftigen Kiefer, aus denen an langen Fühlern Facettenaugen in die Welt blickten. Der Hinterleib schwoll an, und er begann zu pulsieren, als pumpte das Wesen irgendeine Substanz durch den Rumpf hinauf zum Kopf, dessen Kehlsack sich füllte und dessen Schlund sich weit öffnete. Die beiden Beinpaare am Rumpf fuhren waagerecht aus und hefteten sich an die Glaswand. Die Kieferzangen spreizten sich weit auseinander, die Wangen blähten sich, und das Maul spie, schneller als das menschliche Auge zu folgen vermochte, einen grünlichen Schleim aus.

    „Verdammt!“ Sheila wich ängstlich zurück.

    Der Schleim enthielt eine ätzende Säure, der auch das säurefeste Glas nicht widerstand. Es zerfloss dampfend. Der ätzende Geruch stieg den Menschen in die Nase. Es stank bestialisch. Das Wesen steckte den Kopf durch diese Öffnung, die es mit den Rumpfbeinen aufstemmte, und schickte sich an hervorzukrabbeln.

    „Ein wahrer Überlebenskünstler“, sagte Maurice voller Bewunderung.

    „Jetzt nicht mehr!“ Masterson zerschmetterte das unbekannte Geschöpf, das kaum größer war als eine gewöhnliche Honigbiene, mit seinem Pistolengriff. „Eindampfen!“

    Maurice starrte bestürzt auf die schleimigen Reste.

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