Schuldfähig

Die Frau eines bekannten Musikproduzenten wird tot in ihrem Schlafzimmer aufgefunden. Schnell gilt ihr Ehemann als Hauptverdächtiger. Da dieser zum Tatzeitpunkt unter starkem Alkoholeinfluss stand, soll eine Gerichtspsychologin ein Gutachten über die Schuldfähigkeit des Produzenten erstellen.
Doch plötzlich führt die Spur in eine ganz andere Richtung. Die Psychologin steht vor einem Rätsel: Gibt es eine weitere verdächtige Person? Und schafft sie es, deren Identität zu enthüllen?

Autor: Johanna Marthens Illustration: istockphoto.com/Prill Mediendesign & Fotografie ca. 212 Seiten

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    Personen:

    10 männliche und 7 weibliche Rollen

    Dr. Samantha Albrecht, Gerichtspsychologin, erstellt Gutachten über die psychische Verfassung eines Täters während des Tathergangs und bewertet somit seine Schuld(un)fähigkeit; kommt Staatsanwälten, Richtern und der Polizei damit manchmal in die Quere und wird nicht immer ernst genommen; im Fall Schäfer überzeugt sie jedoch ihre Kritiker; folgt ihren Instinkten; meist impulsiv, scheut keine Konfrontationen; hat die Gabe, Informationen aus Leuten rauszukitzeln; lebt als Single und ist ein Bücherwurm.

    Jonas Martin, Staatsanwalt; in den Dreißigern; Zyniker, der Samanthas Methoden häufig belächelt; trotzdem nicht unsympathisch; wirft Zweifel über Bord, als sich die Zusammenarbeit mit Samantha als äußerst nützlich für die Aufklärung des Mordes erweist; dies führt am Ende zu einem respektvollen Umgang miteinander; keine Liebesbeziehung.

    Jürgen Schäfer, bekannter Musikproduzent, dessen Frau erschlagen wird; gibt vor, sie geliebt zu haben, es stellt sich jedoch heraus, dass er André Basler angestellt hat in der Hoffnung, dass dieser Schäfers Ehefrau in einem Wutanfall tötet; ist Alkohol, Drogen und anderen Frauen nicht abgeneigt; legt am Schluss ein Geständnis ab und wird verurteilt.

    Herr Weißbach, Nachbar der Schäfers; um die 60 Jahre; ungepflegte Erscheinung, passt nicht wirklich in die schicke Villengegend; dennoch wichtiger Informant; hört gern Musik von Howard Carpendale.

    Peter Fröhlich, Anwalt von Jürgen Schäfer; älterer Mann; kleine Rolle.

    Richter Meschmann, um die 50 Jahre; mürrischer Zeitgenosse, vor dem jedoch alle Respekt haben; verheiratet, 3 Töchter.

    Frau Walter, Samanthas ruppige Sekretärin; verehrt Richter Meschmann, wenngleich auch sie selbst einen Partner und einen Sohn hat.

    Oberkommissar Scheunemann, leitet die Ermittlungen im Fall Schäfer.

    Polizeikommissar Romanowski, Ordnungshüter; nimmt Samantha kurzzeitig fest; kurzer Auftritt.

    Björn Engel, Student; arbeitet als Sekretär von Jonas Martin; kluger Kopf, aber extrem schüchtern.

    Dr. Volker Seiffert, Samanthas Konkurrent am Strafgericht; ist eigentlich Arzt (Psychiater) und wendet daher andere Methoden an als Samantha; in ihren Augen ein Scharlatan, den sie schließlich bloßstellt.

    Sarah Ebster, Gerichtsmedizinerin; kleine Rolle.

    Monika Wetzlaff, Freundin von Samantha; ihr wird der Mordversuch an ihrem Freund Max unterstellt (Nebenhandlung); naiv und leicht beeinflussbar, redet sich ein, es getan zu haben, obwohl es in Wahrheit Max’ Mutter war; Samantha macht Monika ihre Unsicherheit zum Vorwurf, wodurch die Freundschaft kurzzeitig einen kleinen Knacks bekommt; am Ende gesteht sich Monika ihre Schwäche jedoch ein und gibt der Freundschaft so eine zweite Chance.

    Max Wegebrecht, seit einigen Monaten Freund von Monika; Gärtner, der mit Schneckengift vergiftet wird.

    Frau Schulzendorf, ehemalige Lehrerin von André Basler; ältere Dame mit grauem Haar; strenges Äußeres, aber freundlich und mitfühlend; kleine Rolle.

    Frau Potocki, Putzfrau der Schäfers; findet Frau Schäfers Leiche.

    Frau Berger, Köchin der Schäfers, wird nur einmal erwähnt.

    UnrettBar, Name der Bar, in der sich Jürgen Schäfer und André Basler treffen.

    Nicht personalisiert werden:

    André Basler, Mörder von Frau Schäfer; wurde von Jürgen Schäfer als Gärtner angestellt, um dessen Frau zu ermorden; als Kind vernachlässigt und misshandelt, woraufhin er eine multiple Persönlichkeit entwickelt hat => Mario, sein zweites Ich, hasst und misshandelt Frauen

    Frau Basler, Andrés Mutter; früher drogen- und alkoholsüchtig; hat sich nie richtig um André gekümmert; verwahrloste Gestalt

    Dirk, Andrés Vater

    die ermordete Frau von Jürgen Schäfer

    der in Amerika lebende Sohn des Ehepaares Schäfer

    die Mutter von Max, die ihrem Sohn einen Denkzettel verpassen will und ihm Schneckengift in den Kakao rührt

    Dr. Bäumer, Arzt

    Ben, Techniker

    Helmut Grober, Name, der einmal vorkommt

    Polizeipräsident

    Beamter vor dem Untersuchungsgefängnis

    neue Gärtnerin der Schäfers

    Barkeeper in der UnrettBar

    Schuldirektorin

    einige Polizisten und U-Bahn-Gäste

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  • „Ihr Buch ist so SUUUUUUUUUUUPER angekommen, dass mit meinem Freund den restlichen Abend nichts mehr anzufangen war.“
    Stefania P. aus Köln

    „Eine sehr gute Idee, die Sie aufgegriffen haben. Meiner Freundin hats total die Sprache verschlagen, Tränen schossen in die Augen und gleichzeitiges Funkeln machte sich breit. Sie war total begeistert, und bevor ich es ihr schenken konnte, musste ich selbst erst einmal einen Teil des Buches lesen. Ich bin absolut keine Leseratte, aber dieses Buch hat mich gefesselt, weil man immer denkt, man spielt selbst mit :). Also als Zusammenfassung: Wir waren - und sind es immer noch!!! - total begeistert! TOOOOPPP“
    Christopher R. aus Ludwigsfelde

    „PersonalNOVEL bietet innovative Geschenke für jemanden, der schon alles hat.“
    Steffen S. aus Essen

    „Wir haben das Buch zum 25. Firmenjubiläum verschenkt und es gab selten ein passenderes und lustigeres Geschenk! Die besten Stellen wurden zusammengetragen und in einer großen Runde zum Besten gegeben!“
    Ramona O. aus Langenselbold

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  • (Kursiv: wird durch Ihre Angaben ersetzt)

    Abriss:

    Ein Kriminalroman mit weiblicher Hauptfigur und Blick in die Psyche eines kaltblütigen Mörders

    Epoche:

    Gegenwart

    Schauplatz:

    Berlin

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  • Nennungshäufigkeit

    Hier haben wir für Sie alle Möglichkeiten der Personalisierung dieses Buches zusammengefasst. Dazu haben wir auch aufgelistet, wie häufig die entsprechenden Angaben im Buch vorkommen.

    Sie brauchen nicht alle diese Möglichkeiten zu nutzen – für jede Angabe können Sie auch einfach den Vorgabewert verwenden.

    Weibliche Hauptrolle
    Der Vorname der Heldin lautet ... 743 x
    Der Nachname der Heldin lautet ... 30 x
    Die Haarfarbe der Heldin ist ... 1 x
    Die Augenfarbe der Heldin ist ... 1 x
    Beste Freundin der weiblichen Hauptrolle
    Die Freundin der Heldin heißt mit Vornamen ... 126 x
    Die Freundin der Heldin heißt mit Nachnamen ... 6 x
    Gärtner und Freund der besten Freundin der weiblichen Hauptrolle
    Der Freund der Freundin heißt mit Vornamen ... 21 x
    Der Freund der Freundin heißt mit Nachnamen ... 1 x
    Sekretärin der weiblichen Hauptrolle
    Die Sekretärin der Heldin heißt mit Nachnamen ... 28 x
    Männliche Hauptrolle
    Der Vorname des Staatsanwalts lautet ... 27 x
    Der Nachname des Staatsanwalts lautet ... 180 x
    Die Haarfarbe des Staatsanwalts ist ... 1 x
    Die Augenfarbe des Staatsanwalts ist ... 3 x
    Student und Sekretär der männlichen Hauptrolle
    Der Sekretär des Staatsanwalts heißt mit Vornamen ... 21 x
    Der Sekretär des Staatsanwalts heißt mit Nachnamen ... 2 x
    Musikproduzent
    Der Vorname des Musikproduzenten lautet ... 25 x
    Der Nachname des Musikproduzenten lautet ... 166 x
    Nachbar des Musikproduzenten
    Der Nachbar des Musikproduzenten heißt mit Nachnamen ... 15 x
    Anwalt des Musikproduzenten
    Der Anwalt des Musikproduzenten heißt mit Vornamen ... 5 x
    Der Anwalt des Musikproduzenten heißt mit Nachnamen ... 6 x
    Putzfrau des Musikproduzenten
    Die Putzfrau des Musikproduzenten heißt mit Nachnamen ... 18 x
    Köchin des Musikproduzenten
    Die Köchin des Musikproduzenten heißt mit Nachnamen ... 1 x
    Richter
    Der Richter heißt mit Nachnamen ... 21 x
    Ermittelnder Oberkommissar
    Der Oberkommissar heißt mit Nachnamen ... 21 x
    Polizeikommissar
    Der Nachname des Polizeikommissars lautet ... 4 x
    Gerichtsmedizinerin
    Die Gerichtsmedizinerin heißt mit Vornamen ... 4 x
    Die Gerichtsmedizinerin heißt mit Nachnamen ... 4 x
    Psychiater und Konkurrent der weiblichen Hauptrolle
    Der andere Gerichtspsychologe heißt mit Vornamen ... 1 x
    Der andere Gerichtspsychologe heißt mit Nachnamen ... 56 x
    Ehemalige Lehrerin des Mörders
    Der Nachname der Lehrerin lautet ... 6 x
    Bar, in der sich der Musikproduzent und der Mörder treffen
    Der Name der Bar lautet ... 1 x
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    Leseprobe:

    Samantha nahm die Waffe runter und ließ sie in den Dreck fallen. Doch Romanowski richtete daraufhin seine Waffe nicht wie erhofft auf den braunhaarigen, jungen Mann, der noch immer mit erhobenen Händen und vor Schreck geweiteten Augen vor ihr stand, sondern er sicherte sie wieder und holte Handschellen heraus, die er Samantha anlegte.

    Samantha protestierte, doch es nützte nichts.

    „Ich muss Sie wegen Angriffs auf einen Polizeibeamten, unerlaubten Waffenbesitzes und Widerstands gegen die Staatsgewalt festnehmen.“

    „Soll das ein Witz sein? Ich gehöre zum Team! Ich bin die Gerichtspsychologin! Und in der Zwischenzeit entkommt der Verdächtige. Um den müssen Sie sich kümmern!“

    Doch der Verdächtige hatte sich nicht von der Stelle gerührt. Er stand unverändert vor ihnen, als würde er gar nicht begreifen, dass er eben die Chance seines Lebens zur Flucht verpasste. Nur einen Moment später war seine Chance allerdings auch schon vorüber, denn aus dem kleinen, versteckten Tor in der Mauer kam Staatsanwalt Martin gelaufen, gefolgt von mehreren Polizeibeamten, die sich sofort um den jungen Mann kümmerten, ihn umzingelten und befragten.

    Als Martin sah, dass Samantha in Handschellen war, kam er langsam auf sie zu.

    „Hatte ich Ihnen nicht gesagt, Sie sollen stehen bleiben? Das kommt davon.“ Er grinste sie an.

    Samantha schüttelte den Kopf. „Er wäre sonst entwischt. Ich musste es tun.“

    Martins Grinsen wurde noch breiter. „Wie lange möchte ich Sie so sehen? Dr. Albrecht in Gewahrsam der Polizei – hmm, einen Tag? Zwei Tage? Eine Woche? Vielleicht lasse ich es auch zur Verhandlung kommen. Das wäre ein Spaß.“

    „Sehr komisch. Nehmen Sie mir die Dinger ab!“ Samantha wurde ärgerlich. „Die drücken. Und außerdem brauchen Sie mich noch.“

    “Nein, ich brauche Sie nicht.“ Martin grinste noch immer breit. Er genoss den Anblick ganz offensichtlich.

    Samanthas Ausdruck wurde flehend. „Okay, Sie hatten Ihren Spaß. Jetzt reicht es aber. Das ist nicht lustig.“

    „Doch, ist es.“ Martin strahlte über das ganze Gesicht. „Das ist das lustigste, das ich seit langem erlebt habe. Diesen Tag werde ich mir im Kalender ankreuzen. Aber vielleicht ist Ihnen das auch endlich eine Lehre. Versprechen Sie, nie wieder gegen meine Anweisungen zu handeln!“

    Samantha schüttelte den Kopf. „Sie können mir keine Anweisungen geben, Sie sind nicht mein Chef. Ich bin Freiberuflerin.“

    „Aber Sie arbeiten an meinen Fällen. Ich könnte sofort eine andere Gutachterin bestellen.“

    Das stimmte. Samantha musste einlenken. „Okay, ich verspreche es. Aber jetzt nehmen Sie die Dinger ab.“

    „Das kann ich nicht, aber ich kann den Beamten anweisen, dass er es tut, falls er sich nicht meiner Anweisung widersetzt.“ Er grinste immer noch, doch dann nickte er Kommissar Romanowski zu, der Samantha verhaftet hatte, damit dieser ihr die Handschellen abnahm.

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