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Liebesgeschichte in einem romantischen Herrenhaus
Cornwall, Cambridge und Exeter.
Gegenwart
Nach obenJulia Leary ist eine junge Rechtsanwältin aus London. Auf den ersten Blick zurückhaltend und verträumt, kann sie jedoch sehr energisch werden, besonders dann, wenn es um die Durchsetzung ihrer eigenen Interessen geht.
Peter Callaghan ist Biologe und Gutsbesitzer in Cornwall. Stammt aus altem Landadel, führt aber ein relativ bescheidenes, zeitgemäßes Leben. Wirkt auf andere allein durch seinen großzügigen Grundbesitz arrogant. Ein souveräner, unabhängiger Mann, der aber besonders in Herzensangelegenheiten etwas unbeholfen wirkt.
George Roddick ist Peters Freund aus Studienzeiten in Cambridge. Er ist ebenfalls Biologe und arbeitet als Wissenschaftler. Ein humorvoller Genießer, groß und leicht übergewichtig. George steht Peter in jeder Situation bei.
Kathrin Dalton ist Julias Freundin, eine eigenwillige Romantikerin, groß, kräftig, rothaarig und sommersprossig. Die ausgebildete Krankenschwester ist sehr direkt und doch etwas naiv. Lernt gegen Ende George kennen und lieben.
Susann Decker ist Peters Ex-Freundin und Fast-Ehefrau. Die Hochzeit platzte, da sie ihn wiederholt betrog. Sie ist zum zweiten Mal geschieden und arbeitet als „Repräsentantin“ wechselnder Unternehmen. Eine rassige, berechnende Frau.
Henry Bannister, Rechtsanwalt aus London und Julias (Ex-)Chef. Groß, kantig, energisch. Stellt Julia erfolglos nach. Ein Bösewicht, der unsaubere Geschäfte macht, eine unsympathische Erscheinung.
John Beck, pensionierter Offizier der britischen Armee und Nachbar von Peter Callaghan. Verwitwet, schwerer Alkoholiker und de facto pleite, daher leichtes Opfer für windige Geschäftsleute.
Emma, 64 Jahre alt, Peters Haushälterin. Arbeitet seit 50 Jahren in Callaghan House. Mütterlicher, warmer Typ, die gute Seele des Hauses. Ist übergewichtig und herzkrank.
Ernest Callaghan, Cousin von Peter. Kleinkrimineller aus Liverpool. Vorbestraft. Lebt hauptsächlich von Schiebereien mit gestohlenen Fahrzeugen.
Bill Haring, der „Mann im Hintergrund“, der Oberbösewicht. Drahtzieher und Auftraggeber von Ernest. Chef einer Unternehmensgruppe mit undurchsichtigen Geschäften. Eiskalter Managertyp.
Nicht personalisiert werden kleinere Nebenrollen.
Nach obenHier haben wir für Sie alle Möglichkeiten der Personalisierung dieses Buches zusammengefasst. Dazu haben wir auch aufgelistet, wie häufig die entsprechenden Angaben im Buch vorkommen.
Sie brauchen nicht alle diese Möglichkeiten zu nutzen – für jede Angabe können Sie auch einfach den Vorgabewert verwenden.
| Weibliche Hauptrolle | |
| Ihr Vorname ist ... | 701 x |
| Ihre Haarfarbe ist ... | 6 x |
| Ihre Augenfarbe ist ... | 4 x |
| Ihr Parfüm heißt ... | 1 x |
| Ihre Lieblingsfarbe ist ... | 1 x |
| Der Kosename für sie lautet ... | 6 x |
| Männliche Hauptrolle | |
| Sein Vorname ist ... | 673 x |
| Seine Haarfarbe ist ... | 3 x |
| Seine Augenfarbe ist ... | 4 x |
| Sein After Shave heißt ... | 1 x |
| Seine Lieblingsfarbe ist ... | 2 x |
| Der Kosenamen für ihn lautet ... | 2 x |
| Sein Auto ist ein ... | 13 x |
| Freund der männlichen Hauptrolle | |
| Der Vorname seines Freundes ist ... | 74 x |
| Freundin der weiblichen Hauptrolle | |
| Der Vorname ihrer Freundin ist ... | 42 x |
| Ex-Freundin der männlichen Hauptrolle | |
| Der Vorname der Ex-Freundin ist ... | 60 x |
| Chef der weiblichen Hauptrolle | |
| Der Vorname des Rechtsanwalts ist ... | 74 x |
| Nachbar der männlichen Hauptrolle | |
| Der Vorname des Alkoholikers ist ... | 85 x |
| Haushälterin der männlichen Hauptrolle | |
| Der Vorname der Haushälterin ist ... | 66 x |
| Cousin der männlichen Hauptrolle | |
| Der Vorname des Bösewichts lautet ... | 16 x |
| Bösewicht | |
| Der Vorname des Drahtziehers ist ... | 6 x |
Julia sank zu Peter herunter auf den Sessel. Er legte die Arme um sie und streichelte sanft ihren Rücken. Er spürte, wie sich ihre Anspannung verlor. Ihre Hand, die weich war und kühl, legte sich in seinen Nacken. Peter erschauerte bei der Berührung und zog Julia noch näher an sich heran. Wie gut sie sich anfühlte! Sie sah so zart und zerbrechlich aus in dem viel zu großen Bademantel, doch unter dem Stoff spürte Peter feste Muskeln, Kraft und eine versteckte Energie, die nur darauf wartete, geweckt zu werden.
Julias Hand wanderte seinen Hals herunter, geschickt knöpfte sie das Hemd auf. Er spürte ihre Lippen auf seiner Brust und hielt den Atem an. Ganz langsam schoben seine Hände Julias Mantel von den Schultern. Wie von allein rutschte der Stoff herunter. Peter schob die blonden Haarsträhnen sanft zur Seite und liebkoste Julias runde weiche Schultern, den sanften Übergang zum Hals, den schlanken und doch muskulösen Rücken, der sich bei der Berührung lustvoll bog. Jetzt streifte Julia selbst den cremeweißen Bademantel ganz ab. Lautlos fiel er neben den Sessel.
Eine Sekunde lang sahen sich Julia und Peter in die Augen, und sie beide wußten ganz genau, daß es jetzt kein Zurück mehr gab. Sie hatten beide den gleichen Gedanken, den Gedanken an ein großes weiches Bett, an ein verschlossenes Zimmer und sehr viel Zeit. Sie beide dachten im gleichen Moment: „Hier unten im Kaminzimmer? Wo Emma jeden Augenblick hereinkommen kann? Wo jeder, der von außen durch die gläserne Terrassentür hereinsieht, alles mitbekommt wie in einem Film?“ Doch Peters und Julias Bedenken wurden fortgewischt von ihrer eigenen Lust. Es gab kein Zurück mehr. Jetzt wollten sie beide nicht mehr aufstehen, nach oben gehen und sich auf ein Bett fallen lassen. Dazu war die Zeit viel zu kostbar.
Hier auf der Stelle mußte und sollte es passieren. Jetzt und sofort. Hier im Kaminzimmer mit den knisternden Holzscheiten, dem Kerzenleuchter auf dem Tisch, der halb angelehnten Tür und der schwarzen Nacht draußen vor dem Haus. Julia öffnete Peters Hose und zog sie in einer schnellen Bewegung herunter. Sie landete auf dem Bademantel, nach und nach bildete sich neben dem Sessel ein ansehnlicher Kleiderberg. Peter und Julia waren nackt, und es war so schnell passiert, daß es sie atemlos machte. Keuchend erforschten sie ihre Körper, ihre Hände und ihre Lippen ließen keine Stelle aus, wollten alles kennen lernen, möglichst schnell, möglichst genau.
Sie waren beide allein auf der Welt. Gab es noch etwas anderes außer ihrer Lust? Zeit und Raum spielten sowieso keine Rolle mehr, die Vergangenheit und die Zukunft waren bedeutungslose Worte, mehr nicht. Peter und Julia rutschten wie in Zeitlupe vom Sessel herunter. Es ging wie von selbst, alles war so einfach, so logisch. Sie fanden den Platz auf den Fußboden, den Raum, den sie brauchten, um ihre Lust zu stillen. Sie waren nackt, sie liebten sich und sie fanden zueinander, und es war das Selbstverständlichste auf der Welt.
Nach obenJulia sank zu Peter herunter auf den Sessel. Plötzlich war alles anders. Julia spürte ihre Begierde, die sich so schnell entfacht hatte wie ein Feuer auf dem Stroh. Sie fühlte die Leidenschaft in sich brennen, ihre Knie wurden weich, sie war schwach und stark zugleich. Eine alles verschlingende Gier hatte von ihrem Körper Besitz ergriffen, ließ nichts anderes mehr gelten als pure Lust. Sie wollte Peter in sich spüren, es gab keine Zeit zu verlieren, keine Minute, keine Sekunde.
Sie riß sich den Bademantel herunter und drängte sich nackt an Peter. Sie tastete seinen Körper mit fieberheißen Händen ab, suchte den Beweis seiner Lust und fand ihn, sein Lustorgan, das unter ihren ungeduldigen Fingern anschwoll zu einer Größe, die sie sich unzählige Male vorgestellt und gewünscht hatte. Julia riß Peter Hemd und Hose vom Leib, warf alles, was seinen Körper bedeckte, weit, weit fort, als wollte sie ihn für immer nur noch nackt sehen. „Komm!“ flüsterte sie, und ihre Stimme war heiser und fremd. Sie zog Peter herunter, direkt auf ihren brennenden Leib, ihre Hände krallten sich seinen Hintern. Ihr Unterleib drängte sich ihm entgegen. Peter, der noch ein paar Sekunden zuvor erschrocken über Julias explosive Attacke gewesen war, ließ sich jetzt von ihrer Lust mitreißen.
Sein zaghaftes Begehren hatte sich zu unzähmbaren Verlangen gesteigert, er hatte nur noch den einen Wunsch, (...). Peter fühlte die harten Holzdielen in seinem Rücken, Julia saß auf ihm und hatte den Kopf in den Nacken geworfen. Ihre blonden Haare schnitten einen scharfen Kontrast auf die dunkle Nacht vor dem Fenster, ihre gleichmäßigen Bewegungen spiegelten sich in der Scheibe. Julia keuchte, sie atmete stoßweise, sie hielt sich an der Lehne des Sessels fest, die Kerzen auf dem Tisch flackerten (...).
Sie spürten jetzt beide, das sie zum Ende kommen wollten, das sie zum Ende kommen mußten, weil die ungeheure Spannung, die sich aufgebaut hatte, sich entladen mußte. Es ging nicht mehr ohne die alles befreiende Explosion, sie würden sonst platzen vor Lust. Julia tanzte auf Peters (...). Sie schrie auf und sank auf ihn herab, zu keinem klaren Gedanken mehr fähig außer dem einen: sofort, und bei allernächster Gelegenheit will ich so etwas wieder erleben, und wieder, und wieder...
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