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Highcreek, eine Kleinstadt im Nordwesten des US-Bundesstaats New York
die idyllischen Wälder, Hügel und Felder des Adirondack-Hochlands
Gegenwart
Nach obenBen McCann ist Rechtsanwalt und träumt seit Jahren von seiner eigenen Anwaltskanzlei auf dem Land. Mit seiner Frau Eve und den Kindern Clay und Lily zieht er in die Stadt Highcreek, um sich diesen Traum zu erfüllen. Als sein Sohn Clay in den Bann der Höhle gerät, sieht Ben seine Familie in großer Gefahr. Mithilfe seines Nachbarn Matt Duller setzt er sich entschlossen zur Wehr.
Eve McCann ist die Ehefrau von Ben und Lehrerin. Sie beginnt an der Highschool der Kleinstadt Highcreek zu unterrichten und bemerkt als Erste die unheimlichen Veränderungen an den Kindern. Sie entkommt nur knapp mehreren Mordanschlägen.
Clay McCann, Sohn von Eve und Ben, besucht die 7. Klasse der Highschool und hat sich lange gegen den Umzug aufs Land gesträubt. Er vermisst New York, ist wütend auf seine Eltern und in der neuen Schule ein Außenseiter. Für sein Alter ist Clay recht kleinwüchsig. Er freundet sich mit dem stummen Nachbarsjungen Billy Duller an. Als beide heimlich eine Höhle erforschen, gerät Clay unter den zerstörerischen Einfluss eines alten Dämons.
Lily McCann, Tochter von Eve und Ben, geht in den Kindergarten und ist ein aufgewecktes kleines Mädchen. Sie bekommt von ihren Eltern einen kleinen Hund namens Patchy geschenkt, der gegen Ende des Buches umgebracht wird. Lily wird schließlich zur Schlüsselfigur, als Billy ihr ein Amulett anvertraut, mit dem sie das Monster in der Höhle bekämpfen kann.
Sarah Huntington ist Eves neue Arbeitskollegin an der Schule. Sie ist eine große attraktive Frau und unterrichtet Politik und Landeskunde. Eve freundet sich mit der engagierten Sarah an. Sarah hilft den McCanns, wo sie nur kann, und ist auch beim Entscheidungskampf in der Höhle dabei.
Fanny Greilly, Billys Privatlehrerin, ist eine redselige ältere Dame und hat nur eine kleine Rolle. Sie besitzt einen kleinen Hund, einen Dackel namens Blacky.
Nicht personalisiert werden:
Billy Duller, ist in Clays Alter und stumm, seit er den brutalen Mord an seiner Mutter miterleben musste. Mit seinem Vater lebt er auf einer abgeschiedenen Farm. Er findet ein Amulett, das ihn vor dem bösen Einfluss des Dämons schützt. Billy freundet sich mit Clay an. Als Einziger ahnt er die Gefahr, doch bevor er jemanden warnen kann, wird er umgebracht.
Matt Duller ist ein wortkarger Farmer und der Nachbar der McCanns. Matt freundet sich mit Ben an. Als sein Sohn Billy stirbt, stürzt er in eine tiefe Krise. Er hilft Ben, das Wesen in der Höhle zu bekämpfen und verliert dabei sein Leben.
Anne Duller ist Billys verstorbene Mutter und Matts geliebte Ehefrau, die vor einigen Jahren von einem drogensüchtigen Pärchen umgebracht worden ist; sie taucht gleich zu Beginn des Buches auf.
Sheriff Ashton Merry ist ratlos angesichts der Vorfälle in Highcreek. Nachdem einer seiner Zwillingssöhne stirbt, hilft er den McCanns im Kampf gegen das Böse.
Andy und Jimmy Merry sind die Zwillingssöhne des Sheriffs und in Clays Alter. Sie verändern sich unter dem Einfluss des Dämons am stärksten und werden zu seinen willenlosen Handlangern. Sie morden nach Herzenslust. Andy stirbt schließlich durch die Hand von Matt Duller.
Kuculcàn, ein rachsüchtiger Gott, der in einer Höhle, die Billy und Clay finden, sein Unwesen treibt und die Kinder zu seinen willenlosen Handlangern macht.
Hector (Spitzname "Ratte") ist ein Obdachloser, der umgebracht wird.
Patchy, der Familienhund der McCanns, stirbt ebenfalls.
Tom und Lisey, ein drogensüchtiges Pärchen, stellen die Mörder von Anne Duller dar.
Mr. Myers ist ein Klient von Ben.
ein Bibliothekar
Daniel Masterson, seit etwa 15 Jahren Postbote in Highcreek, findet die Leiche von Hector.
Mrs. Conelly besitzt in Highcreek eine Bäckerei.
Dr. Marlowe, Arzt, wird von den McCanns wegen Clays schlechten Zustands gerufen.
diverse Kinder
Nach obenHier haben wir für Sie alle Möglichkeiten der Personalisierung dieses Buches zusammengefasst. Dazu haben wir auch aufgelistet, wie häufig die entsprechenden Angaben im Buch vorkommen.
Sie brauchen nicht alle diese Möglichkeiten zu nutzen – für jede Angabe können Sie auch einfach den Vorgabewert verwenden.
| Männliche Hauptrolle | |
| Der Vorname des Helden ist ... | 333 x |
| Die Haarfarbe des Helden ist ... | 3 x |
| Die Augenfarbe des Helden ist ... | 2 x |
| Der Nachname der Familie ist ... | 19 x |
| Weibliche Hauptrolle | |
| Der Vorname seiner Frau ist ... | 294 x |
| Die Haarfarbe seiner Frau ist ... | 4 x |
| Die Augenfarbe seiner Frau ist ... | 4 x |
| Sohn der beiden Hauptrollen | |
| Der Vorname seines Sohnes ist ... | 365 x |
| Die Haarfarbe des Sohnes ist ... | 3 x |
| Die Augenfarbe des Sohnes ist ... | 3 x |
| Tochter der beiden Hauptrollen | |
| Der Vorname seiner Tochter ist ... | 111 x |
| Die Haarfarbe der Tochter ist ... | 4 x |
| Die Augenfarbe der Tochter ist ... | 3 x |
| Arbeitskollegin der weiblichen Hauptrolle | |
| Vorname der neuen Lehrerkollegin ... | 60 x |
| Nachname der neuen Lehrerkollegin ... | 2 x |
| Privatlehrerin | |
| Der Vorname der Privatlehrerin ist ... | 4 x |
| Der Nachname der Privatlehrerin ist ... | 10 x |
Clay rieb sich die Augen und grinste. Versonnen blickte er sich um, die Hände in den Hosentaschen. In einem der leeren Kartons hinter ihm raschelte es. Clay drehte sich um, öffnete den Deckel des Kartons und sah hinein. Eine Maus saß dort, ein braunes Pelzknäuel mit zitternden Barthaaren. Sie hielt kurz inne und fuhr dann fort, an den Kartonwänden zu nagen. Wie auch immer sie dort hineingelangt war, sie schien fest entschlossen, wieder zu entwischen. Regungslos beobachtete Clay das kleine Wesen für einen Moment. Als hätte es den Blick gespürt, sah es mit seinen schwarzen Perlenaugen zu ihm auf.
Ein seltsames Lächeln huschte über Clays Gesicht. Doch es war nicht mehr das fröhliche Grinsen von früher. Er schloss die Schachtel wieder, packte sie und warf sie auf den Boden. Ohne auf das leise Fiepen zu achten, sprang er auf den Karton und begann, darauf herumzutrampeln. Kleine, zarte Knochen zerbarsten mit einem leisen Knacken unter seinen Füßen. Innerhalb von Sekunden färbte sich der Deckel an einer Seite rot. Wieder und wieder trat Clay zu. Als er kurz innehielt, regte sich nichts mehr unter seinen Füßen. Trotzdem trat er noch einmal zu, und immer noch lag dieses eigenartige Lächeln auf seinen Lippen, selbstvergessen und ohne die geringste Spur eines Gefühls.
Eine halbe Stunde später stand Clay im Maisfeld und fragte sich, wie er hierhergekommen war und was er hier gewollt hatte. An die letzten Stunden konnte er sich nur sehr vage erinnern. Ihm war, als wäre sein Verstand schlafen gegangen und hätte seinen Körper sich selbst überlassen. Wieder tropfte Blut aus seiner Nase. Bleierne Müdigkeit raubte ihm jede Entschlusskraft.
Plötzlich empfand er Heimweh. Das Heimweh, das er in den ersten Tagen in dem neuen Haus gehabt hatte. Er hatte eigentlich geglaubt, er sei darüber hinweg, habe sich nun mit der neuen Situation arrangiert, sei hier nicht mehr verloren und fremd. Was war nur los mit ihm? Warum hatte er auf einmal diese seltsamen Aussetzer und hörte dieses Summen? Noch während er sich diese Frage stellte, wusste er schon die Antwort: Es war Kukulcàn. Es war dieses Etwas, das in der Höhle zu ihm gesprochen hatte und ihn nun ständig begleitete. Kukulcàn war auch in diesem Moment da, ganz klein in seinem Hinterkopf. Er hörte ihn leise kichern.
„Lass mich in Ruhe!“, flüsterte Clay.
Doch das Kichern blieb, monoton wie ein Tinnitus. Verzweiflung machte sich in Clay breit. Er ließ sich auf den Boden sinken, umschlang seine Knie und begann leise zu weinen. Er fühlte sich so hilflos wie ein kleines Kind, nein, sogar noch schlimmer: Er hatte das Gefühl, als gäbe es nichts mehr, woran er sich festhalten, worauf er sich verlassen konnte – am allerwenigsten auf sich selbst.
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