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Schnitte zum Ruhm

Harte Arbeit, Kreativität, schlaflose Nächte und ein wenig Risikobereitschaft – mit dieser Mischung hofft das Team aus ehrgeizigen, begabten Modedesignern, den Zuschlag für einen bedeutenden Großauftrag zu bekommen. Doch die Konkurrenz kämpft mit harten Bandagen: Als befürchtet werden muss, dass die Entwürfe ausspioniert wurden, ist guter Rat teuer. Der Held, der von einer großen Karriere in der Modebranche träumt, muss zusammen mit seinen Kollegen all sein Können aufbieten, um eine Chance im Wettlauf um das beste Designkonzept zu haben.

Autor: Heather O Lance
Illustration: istockphoto.com/Tarek El Sombati
ca. 112 Seiten

(Kursiv: wird durch Ihre Angaben ersetzt)

Personen :

Männliche Hauptrolle und Beschenkter

Prof. Guido Bauer, nimmt bei seiner Firma Technicon unbezahlten Urlaub, um seinem Traum, in der Modebranche Fuß zu fassen, näher zu kommen; fängt bei Diana Moden in München an; sehr ehrgeizig; mag es nicht, wie ein Anfänger behandelt zu werden; entfernt sich für kurze Zeit aus dem Büro und ermöglicht so unfreiwillig Selma Schwarzenberg die Industriespionage; trägt durch seinen Ideenreichtum entscheidend dazu bei, dass seine neue Firma den Zuschlag für einen Großauftrag erhält; bekommt am Ende die Stelle als Persönlicher Assistent von Frau Amhaus angeboten.

Schenkende(r)

Dr. Eduard Mayer, arbeitet bei der Firma Heusser&Co; begegnet Guido Bauer an seinem letzten Arbeitstag und wünscht ihm viel Erfolg für sein neues Tätigkeitsfeld; hier kann der Schenkende seinen Namen und den Namen seines Unternehmens einsetzen; der Schenkende kann sowohl weiblich als auch männlich sein.

(Kursiv: wird durch Ihre Angaben ersetzt)

Abriss

Schillernder Roman aus der Welt der Mode, in dem der Held als ehrgeiziger Designer beweist, dass Talent und Kreativität in ihm stecken.

Epoche

Gegenwart

Schauplätze

Eine personalisierbare Großstadt.

(Kursiv: wird durch Ihre Angaben ersetzt)

Leseprobe

Das kleine Sitzungszimmer war ein ovaler Raum, der sich geschickt in die Architektur des Hauses einfügte. Von außen hatte Guido nicht einmal erkannt, dass es sich um ein Zimmer handelte. Da aufgrund der bautechnischen Besonderheit keine Fenster möglich waren, wurde es durch künstliches Licht erhellt. Neugierig betrachtete Guido die Bilder an den Wänden, von denen er annahm, dass sie frühere Designlinien des Hauses zeigten. Er hatte sich gerade auf dem freien Platz neben Tamara niedergelassen, als die Tür aufging und Beate eintrat, gefolgt von der Abteilungsleiterin.
„Guten Tag.“
Mit schnellen, energischen Schritten lief Lena Amhaus zum Kopfende des Tisches und nahm Platz. Ihr Blick schweifte kurz über die erwartungsvollen Gesichter ihrer Mitarbeiter und blieb dann an Guido hängen.
„Herr Bauer, schön, dass Sie zu uns gestoßen sind. Herzlich willkommen. Bleiben Sie doch bitte nach dem Meeting noch einen Augenblick da, damit wir uns über Ihre Zeit hier bei Diana Moden unterhalten können.“
Guido nickte hastig, und die Chefin ließ sich von Beate eine Unterlagenmappe reichen.
„Wahrscheinlich hat es sich bereits herumgesprochen, dass uns ein Großauftrag ins Haus steht“, berichtete sie, und ihre Mundwinkel zuckten. „Ich bin aber sicher, dass Sie bisher noch nicht herausbekommen haben, worum es sich handelt. Ich will Sie auch gar nicht länger auf die Folter spannen, dazu fehlt uns nämlich die Zeit. Wir haben die Möglichkeit, die Ausstattung der Delore-Vanberg-Hochzeit zu übernehmen. Das heißt…“, Frau Amhaus machte eine Kunstpause, „…wenn unsere Entwürfe überzeugen.“
Das Team war sprachlos, auch Guido war wie betäubt. Die Hochzeit, von der die Chefin gesprochen hatte, war das Ereignis der Modesaison. Diana Delore galt als hoffnungsvollstes Nachwuchstalent der deutschsprachigen Popmusik, und sogar die giftigsten Zungen wagten nicht zu behaupten, dass ihr kometenhafter Aufstieg etwas mit der bevorstehenden Traumhochzeit mit ihrem Produzenten Richard Vanberg zu tun hatte.
Frau Amhaus gab ihrem Team ein paar Augenblicke Zeit, um die Nachricht zu verdauen, ehe sie fortfuhr: „Wir haben zwei Wochen Zeit, ein Konzept auszuarbeiten und erste Entwürfe vorzustellen, dann werden Frau Delore und Herr Vanberg entscheiden, an wen der Auftrag geht. An uns – oder an Beltona.“
„Beltona!“, wiederholte Thomas mit Verachtung.
Frau Amhaus warf ihm einen kurzen Blick zu. „Ja, Herr Graff, der Wettbewerb um die Vergabe des Auftrags findet zwischen uns und dem Modehaus Beltona statt. Und Sie wissen ja alle, was das bedeutet.“
Tamara beugte sich zu Guido hinüber und hauchte: „Krieg!“
„Ihre Aufgabe ist es jetzt, ein stimmiges Konzept sowohl für das Brautkleid als auch für die Kleider der Brautjungfern zu entwerfen. Erarbeiten Sie bitte mehrere Vorschläge, bevor wir uns mit dem Team von Herrn Seitz abstimmen. Ich denke, drei sollten genügen. Ich habe für morgen, vier Uhr, ein Meeting mit ihm angesetzt.“
Ihr Blick glitt wieder über die Gesichter ihrer Designer, und ein kaum sichtbares Lächeln blitzte auf. „Es ist mir bewusst, dass ich viel von Ihnen erwarte. Aber ich weiß, dass Sie mich nicht enttäuschen werden. Haben Sie noch Fragen?“
„Ja.“ In Tamaras Stimme lag der Hauch eines Zitterns. „Haben wir irgendwelche Vorgaben?“
„Nein.“ Lena Amhaus zögerte einen Augenblick. „Keine konkreten Vorgaben. Frau Delore sagte, dass Design solle ‚richtig’ sein.“ Sie machte wieder eine kurze Pause. „Sie müssen sich bei Ihren Entwürfen darüber im Klaren sein, dass es sich hier um die Wünsche eines zweiundzwanzigjährigen Wunderkindes handelt, das praktisch über Nacht berühmt geworden ist. Ich wiederhole: Die Aufgabe wird nicht einfach werden.“
Guido sah, wie Thomas, von der Chefin unbemerkt, die Augen verdrehte, während Heide etwas in Wolfgangs Ohr raunte. Der grinste säuerlich.
„Ich sehe, Sie sind schon beim Gedankenaustausch angelangt“, bemerkte Frau Amhaus, indem sie sich erhob. „Ich wünsche Ihnen viel Erfolg!“
Stühle wurden geräuschvoll zurückgeschoben, und das Team verließ lautstark diskutierend den Raum. Nur Guido blieb zögernd stehen. Bei dem Gedanken an das bevorstehende Gespräch wurde ihm etwas mulmig. Die kühle Effizienz, die die Abteilungsleiterin ausstrahlte, hatte ihm schon während des Vorstellungsgesprächs zu schaffen gemacht. Jetzt, da er das Team kennengelernt hatte, fragte er sich, wie ein derart lockerer Umgangston unter diesen kühlen graublauen Augen überhaupt möglich war. In diesem Augenblick richtete sich Frau Amhaus’ Aufmerksamkeit auf ihn.
„Herr Bauer, ich hoffe, Sie sind gut aufgenommen worden. Ich hätte Sie gerne persönlich begrüßt, aber Sie sehen ja…“
„Natürlich“, murmelte Guido leicht eingeschüchtert und ärgerte sich über sich selbst. Er benahm sich wie ein unmündiger Schuljunge. Energisch zwang er sich, ihrem durchdringenden Blick standzuhalten.
Lena Amhaus fuhr fort: „Ich hatte eigentlich vor, heute mit Ihnen Ihre zukünftigen Aufgabengebiete festzulegen, aber dieses Großprojekt beeinflusst natürlich den normalen Ablauf. Bis wir den Auftrag in der Tasche haben, wird das Tagesgeschäft auf ein Minimum reduziert werden. Am besten, Sie stecken Ihre ganze Energie in die Hochzeitsentwürfe, dann werden wir ja automatisch sehen, wo Ihre Stärken liegen. Ich denke, das ist auch in Ihrem Sinne.“
Wieder nickte Guido. Ihm fiel auf, dass die Abteilungsleiterin sich sicher zu sein schien, den Zuschlag für den Auftrag zu erhalten.
„In Ordnung, Frau Amhaus“, sagte er und zwang sich zu einem Lächeln. „Ich freue mich auf die Herausforderung.“
„Dann ist es ja gut. Ich hoffe nur, Sie sagen das nach der ersten Woche ohne Schlaf auch noch“, meinte sie. Ein Hauch von Ironie lag in ihrer Stimme. „Aber lassen Sie sich nicht einschüchtern. Ich hätte Sie nicht für das Team gewollt, wenn ich Sie nicht für außerordentlich talentiert hielte.“
Ehe Guido darauf antworten konnte, hatte sie ihm noch einmal zugenickt und war aus dem Sitzungszimmer verschwunden.

Birgit Erwin

Birgit Erwin, geboren 1974 in Aachen, studierte Anglistik und Germanistik in Heidelberg und Southhampton und war nach ihrem Studium als PR-Assistentin in Frankfurt am Main tätig. Heute arbeitet sie als Gymnasiallehrerin für Deutsch, Englisch und Ethik in Karlsruhe. Nachdem sie im Wurdack Verlag mehrere fantastische Romane veröffentlicht hatte, widmete sie mit ihrem Co-Autor und Ehemann Ulrich Buchhorn dem mittelalterlichen Friedrichshafen eine Krimitrilogie, deren Bände Die Herren von Buchhorn, Die Gauklerin von Buchhorn und Die Reliquie von Buchhorn im Gmeiner Verlag erschienen.

Nennungshäufigkeit

Hier haben wir für Sie alle Möglichkeiten der Personalisierung dieses Buches zusammengefasst. Dazu haben wir auch aufgelistet, wie häufig die entsprechenden Angaben im Buch vorkommen.

Sie brauchen nicht alle diese Möglichkeiten zu nutzen – für jede Angabe können Sie auch einfach den Vorgabewert verwenden.

Männliche Hauptrolle und Beschenkter
Titel des Kunden (optional) 1 x
Vorname des Kunden 317 x
Nachname des Kunden 20 x
Die Firma des Kunden 6 x
Schenkende(r)
Titel des/ der Schenkenden (optional) 1 x
Vorname des/ der Schenkenden 3 x
Nachname des/ der Schenkenden 1 x
Die Firma des/ der Schenkenden 1 x
Schauplatz
Der Ort der Handlung 2 x